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Mi, 09:00 Uhr
15.09.2021
Entdeckt

Warum?

In den zurückliegenden Tagen und Wochen ist an dieser Stelle immer wieder über sinnlose Zerstörungswut berichtet worden. Es gibt kaum noch eine "Ecke" in Nordhausen, die nicht heimgesucht wird...

Ungerissene Info-Tafel an der Salza (Foto: nnz) Ungerissene Info-Tafel an der Salza (Foto: nnz)
Gestern entdeckten Spaziergänger entlang der Salza eine zerstörte Informationstafel. Die Tafel und die dazugehörige Holzkonstruktion wurden umgerissen. Wie ein Wunder blieb die hölzerne Brücke über die Salza unbeschädigt.

Bleibt immer wieder die Frage nach dem Warum. Was muss in diesen Hirnen denn nur falsch geschaltet sein, dass man seine Kraft gerade hier auslassen muss? Ich kann die Menschen verstehen, die da meinen, dass bestimmte Zwangsmaßnahmen für "Erwischte" das angebrachte Mittel seien, um sie von einem künftigen Treiben abzubringen. Wie fast immer, so auch in diesem Fall, werden die Idioten unentdeckt bleiben und selbst bei einer Identifizierung unter den Deckmantel des Datenschutzes fallen.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

15.09.2021, 09.45 Uhr
Echter-Nordhaeuser | "Zerstörungswut"
Was ist nur mit unserer Jugend los, sind sie einfach nur krank oder haben sie nur Langeweile aber an irgend etwas muss es doch liegen. Wir waren auch mal jung aber das es so etwas gab solche Zerstörungswut oder wir uns an Autos vergriffen haben wüsste ich nicht. Einfach nur noch krank aber wir schaffen das. Streichelzoo Deutschland.

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15.09.2021, 09.46 Uhr
Marino50 | Die Frage nach dem WARUM
Wo rohe Kräfte sinnlos walten... Die Frage nach dem WARUM können noch nicht mal die beantworten, die es verursacht haben. Das ist lange Weile, Frust und Spaß unter Einwirkung von Alkohol. Das beste Beispiel dafür ist der Vandalismus in NDH Ost. Die Bewohner hören und sehen die Randale, aber keiner ruft die Polizei.
Der Grund dafür: Der Anfahrtsweg dauert ewig, der Notruf geht in Erfurt ein. Und wenn sie dann da sind, ist alles vorbei. Zu wenig Personal!
Die Täter werden in den seltensten Fällen geschnappt und eh wieder nach Hause geschickt. Es ist NUR Sachbeschädigung und die meisten haben einen festen Wohnsitz.
Wenn ich sehe wieviel Obdachlose in der Bahnhofstraße auf Bänken und in Haltestellen sowie in Eingangsbereichen der Banken übernachten, stelle ich mir oft die Frage, wann hier einer zusammen geschlagen wird. Keiner unternimmt etwas, weder das Ordnungsamt, noch die Polizei. Es muss erst zu Personenschaden kommen, dann wird man wach. Wo das noch hinführen soll - keine Ahnung.
Armes Deutschland...

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15.09.2021, 10.35 Uhr
Richard Z.& Paul | @Echter-Nordhaeuser
Sie schreiben dass unsere Jugend krank ist. Ich würde eher sagen, dass dieses System krank ist!
Aber wir befinden uns ja momentan in einem schleichenden Systemwechsel. Und wenn es dann erst mal soweit ist, haben wir "Ossis" wieder einen großen Vorteil gegenüber den "Wessis".
Denn in dem kommenden System kennen wir uns schon bestens aus! :-)

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15.09.2021, 11.41 Uhr
Paulinchen | Ja - das ist die GROßE Freiheit.....
...in Deutschland, für die unsere Jugend "kämpft". Nicht zuletzt erreichen sie dabei auch die eine, oder andere Volkspartei. Diese tritt dann mit dem Vorschlag: eine kleine Drogenmenge MUSS legalisiert werden, an die Öffentlichkeit.

Nur zu, Drogen und Alkohol sind eine gute Mixtur für den Vandalismus. In diesem Wahnzustand prügelt es sich besser mit der Polizei oder Rettungskräften und am Tag darauf, weiß man einfach von nichts mehr und bekommt milderne Umstände beim Richter.......

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15.09.2021, 12.05 Uhr
J0bl3r | Keiner ist zuständig….
Wenn ich mir den allabendlichen Vandalismus auf dem Petersberg anschaue, kann ich die Täter solcher Schäden schnell eingrenzen. Leider fühlt sich für Hinweise auf das Fehlverhalten Minderjähriger und junger Erwachsener niemand zuständig. Die Polizei kommt gar nicht und für das Ordnungsamt ist es natürlich einfacher und einträglicher im Berufsverkehr zu Blitzen und Parkverstöße zu ahnden, als abends die teuren Investitionen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände zu schützen.

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15.09.2021, 14.14 Uhr
N. Baxter | Spiegel der Gesellschaft
die aktuelle Zerstörungswelle ist eben nur eine weitere Auswirkung der aktuellen Lage der Nation.

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15.09.2021, 15.33 Uhr
Klappsrobert | Ja ja, immer die böse Jugend....
Wer gibt Euch eigentlich das Recht und die Weißheit, dass man hier pauschal Jugendliche bezichtigen kann / darf / sollte? Einfach mal denken, das hilft und führt den einen oder anderen, je nach Anzahl grauer Zellen, zu einem vernünftigen Ergebnis.
Allein aus den Berichten hier in der NNZ geht hervor, dass viele ähnlicher Verfehlungen eben nicht ausschließlich von jungen Leuten verübt worden sind.
Aber immer erstmal losposaunen... das ist auch eine Krankheit des Systems.

Hochachtungsvoll!

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15.09.2021, 15.52 Uhr
Ares | Spiegelbild der Gesellschaft!
In einem Land wo Rettungskräfte angegriffen werden und keiner tut etwas wirkungsvolles dagegen, außer Lippenbekenntnisse, brauchen wir uns über solche sinnlosen Taten auch nicht zu wundern. Die Entwicklung kann man schon länger beobachten. Da ist wohl irgendetwas gewaltig schief gelaufen bzw. Deutschland irgendwann falsch abgebogen. Ich glaube da ist nichts mehr zu retten.
Da fällt mir nur ein: „ Deutschland schafft sich ab“.
LG und einen schönen Abend

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15.09.2021, 18.09 Uhr
Echter-Nordhaeuser | "Einfach nur schade"
Es ist einfach nur schade das der Westen nach der Wende das Strafsystem der DDR nicht übernommen hat. Da wären von diesen Idioten etliche abgegangen die hätten nichts mehr zu lachen gehabt. Von wegen über die Polizei oder die Strafen lachen da hätte man noch eine auf den Wanst bekommen.

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15.09.2021, 19.51 Uhr
Boom | Ein Shit Storm über jugendliche Menschen hilft nicht weiter.
Vandalismus und Sachbeschädigungen sind das Letzte, völlig klar.
Aber liebe Leute, macht doch bitte einmal konstruktive Vorschläge, um dem entgegenzuwirken.
Und die Kommentarfunktion könnte so ganz neue Wege bereiten!
Alles Gute weiterhin

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15.09.2021, 21.33 Uhr
Teja | Jugend
Meiner Meinung sollte es für die Jugend wieder Treffpunkte wie damals Jugendklubs geben , damit gab es bezahlbares Jugendleben .Die Jugend wurde mit in die Klubarbeit einbezogen und konnte sinnvoll die Freizeit verbringen.
Auch viele Problemfälle haben sich dort zum Positiven entwickeln können.
Doch heute und gerade in Nordhausen frage ich mich , wo sollen die jungen Menschen denn hin?
Als hätte man seitens der Politik unseren Nachwuchs aufgegeben .Das ist es , was Deutschland zu Boden zwingen wird ...

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16.09.2021, 00.06 Uhr
grobschmied56 | Dem Klappsrobert ins ...
... Poesiealbum folgende Zeilen:
Nein, lieber Kommentator, nicht alle sinnlosen Zerstörungen gehen auf das Konto 'Jugendlicher'. Vollpfosten und Idioten gibt es in allen Altersgruppen.
Leute, die ihren Müll in die Landschaft schmeißen MÜSSEN und sich erst richtig wohlfühlen, wenn sie auf einer Art Müllkippe leben gab es früher und gibt es heute.
Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
Allerdings gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Lebensalter, Bildungsgrad, politischer Ausrichtung, Beruf, Religion und dem Drang, zu beschmieren, zu beschädigen, zu verdrecken und zu zerstören, was andere Menschen mit ihren Händen aufgebaut haben.
Das ist nicht Kausalität (direkte Abhängigkeit einer Größe von einer anderen) sondern Korrelation.
Darunter versteht man 'indirekte Kopplung'. Zwei Größen sind nicht direkt miteinander verbandelt, sondern mittelbar über eine dritte oder vierte Größe.
Man muß sich also nur die Wohnviertel ansehen und die Leute, welche dort wohnen, dann kann man seine Schlüsse ziehen.
Auf dem Land sieht es zumeist recht sauber und ordentlich aus, am besten kommen nach meiner Beobachtung die kleinen Dörfer auf dem Eichsfeld weg.
Saubere Straßen und Gehwege, kein Müll liegt rum, keine Schmierereien an den Wänden, alles tippitoppi.
Erfahrungsgemäß wohnen hier auch sehr viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt als Arbeiter und Angestellte, Landwirte und Handwerker selbst erwirtschaften. Das nennt man ein funktionierendes soziales Gefüge.
Am schlimmsten sieht es dort aus, wo viele Leute wohnen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst erarbeiten, Geld von anderen Arbeitnehmern kassieren und der Meinung sind, die Gesellschaft 'sei ihnen irgendwie was schuldig'.
Dort liegt der Müll rum. Da sind die Wände mit Graffitis beschmiert und besprüht, mit 'Widerstands-Parolen'.
Dort möchte man nicht leben.
Noch nicht mal begraben sein.
Wer es besser weis, der möge mir widersprechen.

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16.09.2021, 01.01 Uhr
grobschmied56 | Und hier noch ein konstruktiver...
... Vorschlag für BOOM: Meine Jugendzeit liegt weit zurück.
Als ich ein jungscher Bengel war, waren die Rolling Stones, Pink Floyd, Led Zeppelin und andere Bands schwer angesagt. Auch im Osten. Natürlich war uns kleinen Piefkes klar, daß wir nie so ein Format erreichen würden. Spaß an der Rock'n Roll Musik hatten wir trotzdem.
Wir waren 4.
Klassische Besetzung, Schlagzeug, Baß, zwei E-Gitarren. Und ob man es glaubt, oder auch nicht, alle Instrumente, Verstärker, Mikros usw. haben wir selbst bezahlt und angeschafft, von selbst erarbeitetem Geld.
Das war sehr mühsam in der DDR. Denn für die Instrumente und Verstärker mußte man geradezu Mondpreise bezahlen. Und man bekam nur sehr mittelmäßiges Zeug dafür.
Sehe ich mir heute die tollen Sachen an, welche Versandhändler für Elektronik und Musikinstrumente anbieten, dann steht mir bisweilen das Wasser in den Augen. Das Geld, welches wir damals nach einem Jahr zusammen hatten, um eine sehr dürftige Ausstattung zu bezahlen, dafür hätten wir heute eine ganze Bühne voll Hightech und Verstärker-Power ohne Ende.
Aber Jammern hilft nichts. Keine Stunde und keine Mark in meiner Jugend bereue ich. Wir hatten eine Menge Spaß am Rock'n Roll, tolle Freundinnen und witzige Erlebnisse. Das ist es, was zählt.
Das Gejammer heutiger Jugendlicher, wie arm man doch ist, wie benachteiligt, daß einem keiner keiner keiner hilft, ist für mich einfach nur zum lächeln und langweilen.
Heute ist es sehr viel einfacher, eine Rockband zu gründen und loszulegen. Die Technik ist toll und preiswert, Übungsräume viel leichter zu finden als zu meiner Zeit in der DDR. Es gibt keine Stasi, keine Kulturkommission der SED, die einen mißtrauisch beäugt und verfolgt. Man muß einfach nur auf Arbeit gehen, Ausrüstung bestellen und seine Rechnungen bezahlen. Davon haben wir 1980 nur träumen können.
Geheult und gejammert haben wir trotzdem nicht.
Im Gegenteil, wir haben mit massig Spaß unseren Punk-Rock gespielt, waren oft besoffen, gut gelaunt und am Lachen über den Spießer-Staat DDR.

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