Zeugen nach Sachbeschädigungen an Baustellenschranke gesucht
Dreimal demoliert
LPI-NDH: Zeugen nach Sachbeschädigungen an Baustellenschranke gesucht
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Stempeda (ots)
Die Polizei in Nordhausen sucht Zeugen zu einer mittlerweile dreifachen Sachbeschädigung an der Brückenbaustelle Ibergtalsperre zwischen Buchholz und Stempeda. Unbekannte brachen jeweils die Schrankenarme ab und manipulierten ein Zylinderschloss derart, dass es nicht mehr funktionierte...
Beschädigte Schranke (Foto: Polizei)
Die Tatzeiten liegen zwischen Sonntag, 17. und Montag, 18. Juli sowie Montag, 18. und Dienstag 19. Juli. Zum dritten Mal schlugen der oder die Täter zwischen Donnerstag 21. und Freitag 22. Juli zu. Die Schäden belaufen sich mittlerweile auf mehrere tausend Euro.
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Der oder die Täter riskieren mit ihrem strafbaren Handeln Menschenleben, falls bei einer Vollsperrung auch kein Rettungsdienst, die Feuerwehr oder Polizei mehr die Durchfahrt nutzen könnten, sondern gezwungen wären, die Umleitung zu fahren. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung aufgenommen. Wer kann Hinweise zum Tatgeschehen geben?
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhausen, unter der Telefonnummer 03631/960, zu melden.
wieso riskieren die Täter Menschenleben wenn die Schranke die Funktion der Absperrung durch den Abbruch nicht mehr gewährleistet? Da ist doch für jeden freie Fahrt. Oder habe ich etwas missverstanden in dem Artikel?
Natürlich reagieren die wehrhaften Einwohner von Stempeda !
Einfach eine Strasse absperren und die Bewohner zu vielen Km Umweg zwingen ?
Ich verstehe sie . Trotz lauernder Truppen von Ordnungsamt und Genossen der VP.
.... Diese Wahnsinnsumleitung treu und brav gefahren. Allerdings mache ich mich in meinem Bekanntenkreis damit mehr und mehr lächerlich. Man erzählt mir immer wieder, dass an der Straße nicht gearbeitet wird und ein Bekannter hat sich die Mühe gemacht und ist beinahe durch das gigantische Bauwerk gekrochen. Selbst dabei fand er weder Risse noch Abplatzungen, oder sonstige Beschädigungen.
Nun mal Butter bei die Fische. Was wird denn dort tatsächlich gemacht? In der nnz online wurde uns mitgeteilt, dass der Brückenkopf bereits abgetragen wurde. Nun bitte, wie deckt sich das mit den Beobachtungen vieler, welche dort durchfahren? Es ist schon bemerkenswert, dass von den notwendigen Arbeiten nichts sichtbar ist, aber es eine Umleitung von ca. 25 km gibt. Und diese soll sich bis zum November hinziehen? Kann es sein, dass in einem der Orte jemand wohnt, der im Sommer keine Fahrzeuge mehr hören und sehen kann /will?
Deshalb wäre hier eine detailliertere Erklärung fällig, was und weshalb die Strecke nicht befahrbar sein soll.
So eine Aufregung um ne kaputte Schranke.Kommt ne neue hin und gut ist es. Oder gleich weg lassen.Wo nichts ist kann auch nichts demoliert werden.Aber heutzutage muss ja alles abgesperrt werden wegen des Bürgers Gesundheitszustand.Das beruhigt sich auch wieder..
gute Idee! Sollen doch die betroffenen Anwohner jeden Tag den Baufortschritt dokumentieren und akriebisch nachvollziehen. Dann werden sich zumindest Bauherr und Baufirmen befleißigen, die Baustelle und deren Ablauf wie oft üblich schleifen zu lassen. Der öffentliche Druck muss hoch gehalten werden. Vielleicht überlegt es sich dann das Straßenbauamt, das nächstemal die Bürger mehr einzubinden in Baumaßnamen mit solch für Menschen stark einschneidende Behinderungen.
Zur Frage, "Wieso Vollsperrung":
Hier im Artikel fehlt eine info bzw ein Fazit: wenn die Sachbeschädigungen an der Schranke nicht aufhören behält sich die Baubehörde vor, keine Schranke mehr, sondern eine Vollsperrung einzurichten.
Die Straße ist für PKW befahrbar (deshalb die Schranke) warum wird die Straße, außerhalb der recht kurzen Arbeitszeit dann nicht freigegeben? Überall wird von Energieeinsparung geredet, aber wir sollen sinnlose Strecken fahren. Dann wird noch gesagt, dass man miteinander reden soll, aber uns wurde die Umleitung nur als alternativlos präsentiert.
Für mich ist dieses Theater nur noch Schikane!