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Mo, 17:00 Uhr
10.10.2022
Mal kurz in die Ukraine und zurück

Jendricke: “Ich stehe zu meinen Aussagen”

Mit einer recht übersichtlichen Tagesordnung startete heute Nachmittag der Kreisausschuss in eine neue Sitzungswoche. Im Mittelpunkt standen dabei nicht etwa Ausgaben der Verwaltung jenseits der 50.000 Euro, sondern…

Sitzung des Kreisausschusses (Foto: nnz) Sitzung des Kreisausschusses (Foto: nnz)
Lange vermisst wurden für den heutigen Berichterstatter die Ausführungen des Landrates. Matthias Jendricke stand noch einmal zu seinen Statements in Blickrichtung ukrainischer Flüchtlinge. Er nehme davon nichts zurück, wollte aber natürlich keine pauschale Verurteilung all jener vornehmen, die vor dem Krieg geflohen seien. Jedoch fühlte er sich durch die Recherchen der Landkreisbehörde und des Jobcenters in seiner Aussage bestätigt.

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Jendricke wurde noch konkreter. Aktuell verfolge die Ausländerbehörde 38 Fälle, wo sich Flüchtlinge wieder in der Ukraine aufhielten und bei einer Kontaktaufnahme angaben, dass sie vielleicht “nächste oder übernächste Woche” wieder zurückkommen würden. Er geht weiterhin davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher liege.

Weitere Themen, mit dem sich das Landratsamt aktuell beschäftige, seien die Gasmangellage oder ein eventueller Blackout sowie Angriffe auf die Infrastruktur gewesen. Matthias Jendricke nahm auch die Kommunen in die Pflicht. “Gemeinden müssen sich noch einmal ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Handys und Telefone funktionieren nicht mehr, dann bleibt nur noch die Krisenkommunikation über den Funk der Feuerwehren”, so der Landrat.

Die nächste Krise zeichnet sich beim künftigen Mobiltätskonzept ab. Hier habe die Stadtverwaltung Nordhausen einseitig, nach mehreren Runden, entscheidende Teile der entsprechenden Sitzungen für “geheim” erklärt. Matthias Jendricke, der schon einige Kuriositäten aus dem Nordhäuser Rathaus erlebt habe, war derart entrüstet, dass ihm eigentlich die Worte dazu fehlen. Das will bei Jendricke schon was bedeuten. Im Ausschuss offerierte er, dass er bei einem Scheitern des Konzeptes die Stadt schadensersatzpflichtig heranziehen werde. Er werde es nicht hinnehmen, wenn der Nordhäuser Oberbürgermeister nahezu sämtliche Themen der künftigen Mobilität vorsätzlich torpediere oder Themen zur Zukunft der Straßenbahn blockiere.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Marino50
10.10.2022, 17:22 Uhr
Aussagen des LR
Es ist gut, dass der Landrat die Themen offen anspricht.
Unser Oberbürgermeister rührt sich nicht. Vielen scheint noch gar nicht bewusst zu sein, dass bei einem Zusammenbruch nicht nur die Handys nicht mehr gehen. Auch Einkaufsmärkte sind dicht bei Stromausfall. Es würde weder Heizung noch Kaltwasser laufen. Alles ist vom Strom abhängig.
Was ist mit unserer Straßenbahn schon wieder los. Bei Stromausfall fährt auch die nicht. Aber auch tanken würde nicht gehen.
Wir haben uns schon wieder an die höheren Preise der Tram bzw aller öffentlichen Nahverkehrsmittel gewöhnt.
Wenn jedoch der Straßenbahn-Verkehr eingestellt werden soll, brauchen wir auch keine neuen Gleise.
Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich der OB zu irgend einem Problem mal äußert. Die Zeiten von " VVS und GVS" sollten zumindest bei gegenwärtigen Themen, die uns hier in der Stadt betreffen, vorbei sein.
henry12
10.10.2022, 17:58 Uhr
Wozu jede Aufregung
Das Wahlergebnis in Niedersachsen zeigt die überwältigende Zustimmung der Wähler zur Politik der SPD und der Grünen. Vll.
sind wir doch nur eine südharzer Meckerecke und die Mehrheit möchte
es genau so, wie es jetzt ist oder noch kommt.............Das gibt einem schon zu denken.
free Gigi
10.10.2022, 18:42 Uhr
Bis zur Erleuchtung
ist es eben ein weiter Weg, wie die Wahl in NDS zeigt, oder anders ausgedrückt, der Fuchs ist schlau und stellt sich ......
Katrin79
10.10.2022, 19:05 Uhr
Herr Kai Buchmann
... hat schon den Antikorruptionsbericht geschwärzt so das dieser seinen Zweck nicht mehr erfüllen konnte. Die Stadt liegt inzwischen unter 40tausend Einwohnern, die Personalkosten im Rathaus dafür bei 22Mill., Straßen, Radwege, Gehwege usw. vefallen immer weiter, die Gehegestraße dümpelt als Einbahnstraße weiter vor sich hin, den Kreisverkehr an der Europakreuzung hat die Stadt "vergessen", wenn Straßen repariert werden dann ohne erkennbares System, Jugendangebote gibts auch fast gar nicht mehr, mit Sachswerfen hat sich Kai Buchmann auch "verkracht", zum Thema Energie taucht er ab, das Salzabad sanieren will er auch nicht, die Baustellen Grimmellallee und Riemannnstraße schleppen sich seit Jahren dahin...
Und da wundert sich der Landrat dass Kai Buchmann auch beim Nahverkehr nicht kooperieren will?
Hat er nicht selbst Hr. Buchmann hoch gepriesen als dieser mit bis heute nicht eungelösten Wahlversprechen ins Rennen ging? Den Salat, den Nordhausen jetzt hat, hat der Landrat nicht kommen sehen?
Klausi-NDH
10.10.2022, 19:10 Uhr
Ich glaube der Landrat ist Profi genug...
und würde solche Aussagen nicht treffen wenn es dafür keine Nachweise gäbe.
Darin unterscheidet er sich wohltuend von dem Rest der Politiker und den Mainstreammedien.
Wenn ich die TA lese, Frage ich mich manchmal was dort geraucht wird ;)
DDR-Facharbeiter
10.10.2022, 19:17 Uhr
Wird Nordhausen in Schnee versinken, weil OB Mobilität des Schneeräum-Dienstes geheim hält?
Am Samstag, dem 8.10.2022 kündigte der Ortsbürgermeister von Neustadt zu den noch nicht bekanntenn Energiesparmassnahmen an, dass wahrscheinlich auch der Winterdienst eingeschränkt wird. Nebenstraßen sollen dann nicht mehr geräumt werden.
Wird Nordhausen bei kommenden Schneefällen nicht nur auf Nebenstraßen, sondern auf allen Straßen womöglich kaum geräumt, weil ein geheimnisvoller Oberbürgermeister vermutlich auch das Mobilitätskonzept des städtischen Schnee - Räum - Dienstes zur Geheimsache macht ? Den Bürgern und Touristen graut vor Stürzen auf nicht geräumten und vereisten Straßen. Der Stadtrat von Nordhausen sollte rechtzeitig vor Wintereinbruch mit den Oberen Aufsichtsbehörden die Möglichkeiten eines längeren Erholungsurlaubs für den Oberbürgermeister ausschöpfen. Schliesslich steht ihm 2023 ein anstrengender Wahlkampf bevor.
Germanicus
10.10.2022, 19:23 Uhr
@henry12 Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu,
nur ist es mathematisch eben so, dass es lediglich das Wahlergebnis wiederspiegelt.
RG haben rund 50Prozent der 60Prozent Wähler, 40Prozent haben offensichtlich gar keine Meinung, was man auch erst einmal verstehen muss.
Wenn man denn wenigstens seinen Popo am Wahltag vom Sofa bekäme, um wenigstens den Stimmzettel ungültig zu machen. ….ändert zwar nichts an der überwältigenden Mehrzahl von RG, aber es wäre ein Zeichen. Zur Not gibts halt eine 4-Parteien GroKo und weiter gehts, immer weiter mit doppelwumms vor die Wand.
Ich persönlich finde es beschämend, welche Innen- und Aussendarstellung unsere gewählten Eliten abgeben, offensichtlich gibts in der Politik seit Jahren 100Prozent Fachkräftemangel.
HisMastersVoise
10.10.2022, 19:36 Uhr
Des Pudels Kern !
Also haben wir doch Wahlkampf und alle Themen hier werden verwendet um den Gegenkandidaten zu diskreditieren. Wann lernen die Herren endlich, das wir Nordhäuser es sooooooooooooooo satt haben, das hier parteipolitische Grabenkämpfe ausgefochten werden anstatt endlich entsprechend dem Mandat zusammen für die Entwicklung des Landkreises Nordhausen einzustehen. Ein FriedrichMerz hat mit der Sozialneidsdebatte nach fragwürdigen Fakten bei Telegramm von der CDU in Niedersachsen mal eben über 5 Prozent ihrer Stimmen zur AFD getrieben. Daher sollte jeder Politiker hier genau überlegen, welche Geister er ruft. Denn warum sollte man die Kopie wählen, wenn das Original des Fremdenhasses schon da ist. Kommunale Themen sind das Maß der Dinge....Azubimangel, Pflegenotstand, Infrastruktur, Umweltverschmutzung, Lehrermangel usw. Damit haben wir in Nordhausen echte Probleme und nicht mit 36 Busfahrern.
Marino50
10.10.2022, 20:39 Uhr
Wahlkampf des OB - DDR Facharbeiter
Was für einen anstrengenden Wahlkampf. Die Wahl hat unser OB wohl schon längst verwirkt.
geloescht.20230927
10.10.2022, 22:21 Uhr
@Klausi-NDH
Wer liest denn noch TA???????
Katrin79
11.10.2022, 11:22 Uhr
Mühlhausen oder auch Harztor sind positive Beispiele
Das Städte auch gut geführt werden können kann man in umittelbarer Nachbarschaft von Nordhausen sehen.
Mühlhausen oder auch das kleine Harztor arbeiten kontinuierlich und ideenreich und unter Einbindung der Bürgerschaft ! ihre Aufgaben gut ab, deutlich besser als Nordhausen. Neben den alltäglichen "Pflichten" gibt es dort sogar noch gut Raum für besonders: So pflegt Mühlhausen seine Traditionen, kann sogar sein Stadion sanieren und entwickelt Initiativen für die Altstadt. Harztor ist gut dabei, touristische Potenziale zu heben. Die infrastruktur ist bei beiden im wesentlichen in Ordnung. Man spürt aldo einen Plan aus dem Rathaus.
Das konnte Nordhausen früher auch, doch diese Zeiten sind leider vorbei. Dabei hätte Nordhausen besseres verdient und könnte auch aus eigener Kraft wieder stark werden! Doch es braucht einen Willen und einen Plan. Beides ist derzeit nicht zu spüren. Man verliert sich in Kleinkämpfen mit den Nachbarn, den Bürgern und anderen Behörden.
Deshalb kehren auch immer mehr Menschen der Stadt den Rücken, das zeugen die aktuellen Einwohnerzahlen. Selbst die 40000 Einwohner Marke dürfte nach unten durchbrochen sein.
HeiKev
11.10.2022, 12:30 Uhr
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Mister X
11.10.2022, 13:06 Uhr
Landrat
Hier zeigt der Landrat Chorauge, aber der Druck von OBEN wird immer stärker. Die Regierenden bekommen immer mehr Angst vor den Bürgern und vor allen um ihre Posten. Die Wahl in Niedersachsen hat es sehr deutlich gezeigt. Die stimmen der Versager werden immer lauter, man muss die AfD mit allen Mitteln verbieten. Schon das zeigt sehr eindeutig die große Angst.
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