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Mi, 21:16 Uhr
19.10.2022
Gemeinderatssitzung in Harztor

Willkommen im neuen Haus

„Ich begrüße sie in unserem neuen Gemeindesaal“, eröffnete Harztor-Bürgermeister Stephan Klante die heutige Sitzung des Gemeinderates. Themen waren unter anderem der drohende Blackout, die Straßenbaumaßnahmen und überplanmäßige Ausgaben…

Neuer Gemeindesaal in Harztor (Foto: Sandra Witzel) Neuer Gemeindesaal in Harztor (Foto: Sandra Witzel)

Zu Beginn der Sitzung wurde Tino Buchardt aus Neustadt als neues Gemeinderatsmitglied verpflichtet. Er rückt nach, da Dirk Erfurt aus persönlichen Gründen aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist.

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“Durch die Energiekrise und Terroranschläge rückt auch das Thema Blackout in Harztor in den Blickpunkt“, erläuterte Stephan Klante. Es wurden bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen und Gespräche mit den Freiwilligen Feuerwehren geführt, um im Ernstfall reagieren zu können. „Vorbereitungen zu treffen ist besser, als im Fall der Fälle das Nachsehen zu haben“, sagte der Bürgermeister.

Neuer Gemeindesaal in Harztor (Foto: Sandra Witzel) Neuer Gemeindesaal in Harztor (Foto: Sandra Witzel)


Bezüglich der Maßnahmen sollen die Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden gehalten werden. In Harztor wurde und wird viel gebaut. Die geplanten Straßensanierungen in der Landgemeinde haben begonnen, sind aber etwas ins Stocken geraten, erläuterte Klante. Der Dorfplatz in Herrmannsacker ist fast fertig gestellt. Planmäßig gehen die Baumaßnahmen in der Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen voran.

Finanziell sieht es in Harztor nicht mehr so rosig aus, berichtete Günter Steikert, Vorsitzender des Finanzausschusses. Derzeit wird aufgrund von Mehrausgaben ein Nachtragshaushalt erarbeitet. „2024 werden wir keinen auskömmlichen Haushalt mehr aufstellen können“, prognostizierte Steikert. Die Zuweisungen des Landes reichen dann nicht mehr aus. „In naher Zukunft muss Harztor wohl ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen“, erklärte Kämmerin Corinna Freitag. Harztor muss die Ausgaben minimieren und Einnahmen maximieren.

Für die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung in der Landgemeinde sprach sich der Gemeinderat einstimmig aus. In den letzten Jahren wurde auch die Weihnachtsbeleuchtung auf LED umgestellt. Dadurch konnten Einsparungen erzielt werden. Dennoch gab es, hinsichtlich der Energiekrise, unterschiedliche Auffassungen. „Beim Festival of Lights in Berlin wurden am vergangenen Wochenende unzählige Gebäude beleuchtet, eine Weihnachtsbeleuchtung sollten wir unseren Einwohnern nicht vorenthalten“, warb Steikert für den Beschluss. Harztor ist die erste Kommune, die Strom erzeugt und diesen auch selbst verbraucht. Er soll dafür genutzt werden.

Beschlossen wurde auch die Anschaffung neuer Bekleidung für die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Die alte Bekleidung soll als Reserve genutzt, der Rest veräußert werden. Abgelehnt wurde hingegen der barrierefreie Ausbau der Schulbus-Haltestelle in der Albertstraße in Niedersachswerfen. „Ein solcher Ausbau würde die Landgemeinde rund 200.000 Euro kosten“, sagte der Harztor-Bürgermeister, der eine solch hohe Summe nicht nachvollziehen kann. „Die derzeitige Bedarfshaltestelle funktioniert und keiner weiß, ob sie dort dauerhaft bleiben muss und darf“, ergänzte er. Einstimmig folgte der Gemeinderat der Argumentation.

Ob es in der nächsten Sitzung für die Mitglieder Tische geben wird, ist noch unklar. Nach sechs Monaten Wartezeit wurden die falschen Tischplatten geliefert. „Ich bin zuversichtlich, dass auch dieses Problem gelöst wird“, sagt Klante.
Sandra Witzel
Autor: swi

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Kommentare
aha222
20.10.2022, 05:05 Uhr
Lächerlich...
...dieser Prunk, den Herr Klante zu verantworten hat und in Herrmannsacker wird der Kindergarten geschlossen, danke Herr Harztor - Bürgermeister
Leser X
20.10.2022, 08:33 Uhr
Prunk?
Also auf dem Foto sieht es eher wie eine Art Bungalow aus.
aha222
20.10.2022, 09:06 Uhr
@ Leser x...
...es geht mir nicht ausschließlich um dieses abgebildete Gebäude ( hab ja nicht prunkgebäude geschrieben) im text ist noch von anderen sachen die rede! Man fahre nach Herrmannsacker und schaue sich dort den neuen Dorfplatz an, mit Bühne, etc. und das für satte 322 Einwohner??? Aber der Kindergarten ist nicht rentabel und und wird dicht gemacht!!!
eine Nordhäuserin
20.10.2022, 17:20 Uhr
ruhig Blut!!!
Es geht im Kindergarten Herrmannsacker nicht um Rentabilität.......Nachwuchs/Kinder sind immer rentabel!!!!
Es liegt am Zustand des Gebäudes, die Erteilung der Verlängerung der Betriebserlaubnis wird nicht erfolgen und ausschließlich dies ist der Grund der anstehenden Schließung.
Dies wurde bereits mehrfach versucht der Elternschaft zu erklären!!
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