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So, 19:44 Uhr
23.10.2022
SEK stürmt Wohnung

Großeinsatz in Nordhausen

In Nordhausen musste am späten Nachmittag das Sondereinsatzkommando anrücken. Die nnz hat die ersten Details...

Der polizeibekannte Anwohner der Bruno-Kuntze-Straße konnte in Gewahrsam genommen werden (Foto: S. Dietzel) Der polizeibekannte Anwohner der Bruno-Kuntze-Straße konnte in Gewahrsam genommen werden (Foto: S. Dietzel)


Zunächst hatte der Mann mit Flaschen auf Passanten geworfen und sich anschließend in seiner Wohnung verbarrikadiert. Angeblich soll der Mann damit gedroht haben, einen Sprengsatz zu zünden.

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In der Folge mussten rund 120 Anwohner ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Rettungskräfte unterstützten die Maßnahmen mit rund 50 Einsatzkräften, die Polizei ließ schließlich das Sondereinsatzkommando aus der Landeshauptstadt anrücken. Der Zugriff erfolgte gegen 18.45 Uhr. Weitere Informationen liegen zur Stunde noch nicht vor, wir werden weiter berichten.
Angelo Glashagel

Update 20.40 Uhr
Inzwischen gibt es eine offizielle Pressemitteilung der Landespolizeiinspektion zum Einsatz. Demnach hatten Passanten am Nachmittag mitgeteilt, dass aus einer Wohnung in der Bruno-Kunze-Straße Gegenstände in Richtung von Personen und Fahrzeugen geworfen worden. Verletzt wurde hierdurch niemand.

Polizeikräfte vor Ort konnten den polizeibekannten Mann antreffen. Dieser gab den Einsatzkräften gegenüber an, dass er einen Sprengsatz deponiert habe und diesen zur Detonation bringen möchte. Die Umgebung wurde anschließend weiträumig abgesperrt.

Angeforderte Spezialkräfte überwältigten den Mann am frühen Abend. Weder er, noch die Einsatzkräfte wurden hierbei verletzt. Der Täter befindet sich seither im polizeilichen Gewahrsam. Ein Sprengsatz wurde durch Spezialkräfte des LKA nicht aufgefunden.

Während des Einsatzes kam es zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Am Ereignisort besteht keine Gefahr mehr.
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Großeinsatz in der Bruno-Kunzte-Straße (Foto: S. Dietzel)
Autor: red

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Kommentare
Alex Gösel
23.10.2022, 20:28 Uhr
Alle Jahre wieder...
Da war doch beinahe auf den Tag genau vor einem Jahr und einem Monat schonmal was, oder? Kann man solche armen Wesen nicht umfänglich behandeln bzw. therapieren und dann unter dauerhafte Betreuung stellen? Damit wäre doch bestimmt vielen geholfen, oder?
Peperoni
23.10.2022, 21:28 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
A.O
23.10.2022, 21:46 Uhr
Richtig zum 2. male
Leider dauert dies sehr lange , bis ein Richter die dauerhafte Unterbringung anordnet . Berechtigt wäre es , denn es besteht Gefahr um Leib und Leben . Wie mit unserem alten Gerd der regelmäßig Liegestützen mit schallender Musik & Kunststückchen für jedermann fabriziert hat . Auch diesen Herren hat man erst nach vielen Jahren Weg gesperrt .
Jäger53
24.10.2022, 06:53 Uhr
Großeinsatz
Wegen eines Mannes werden aus Erfurt 50 Personen eines Spezialkommandos angefordert. Wenn die verwirrte Person einen Sprengsatz gehabt hätte würde er diesen beim ankommen der ersten Polizisten zünden und nicht warten bis Verstärkung aus Erfurt kommt. Es gab eine Zeit da hätten das 3 Mann erledigt.
Gehard Gösebrecht
24.10.2022, 07:22 Uhr
Oh ja
Liegestütze mit schallender Musik und andere Kunststückchen reichen selbst in der Scheindemokratie nicht für eine dauernde Unterbringung (Unterbringungsbefehl) in der Psychiatrie aus.
Auch wenn es schwer fällt.
Die potentiellen Täter haben auch Rechte.
Wolfi65
24.10.2022, 08:45 Uhr
Ein Wunder
Dass nicht die halbe Stadt wegen dem Wirrkopf evakuiert wurde und das SEK beim Eintreffen aus den Fahrzeugen heraus sprang und sofort mit dem Beschuss der Wohnung des vermeintlichen Täters begann.
Wenn man die Kommentare liest ist die Lage vor Ort eindeutig gewesen.
Liegestütze bei lauter Musik und das mehrfach.
Schon mal Kontakt mit der Staatsgewalt gehabt.
Dann noch mit Sprengsatz gedroht.
Na dann Feuer frei!
geloescht.20230927
24.10.2022, 10:09 Uhr
Polizeibekannter Mann?
Warum bewohnt dieser eigentlich nicht eine der "komfortabelen Einraumwohnungen" in Gräfentonna? :-)
Nordhäuser
24.10.2022, 10:59 Uhr
Die gute alte Zeit
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da haben das zwei oder drei Polizisten erledigt. Rein in die Wohnung, dann ein paar vor den Helm und die Sache war gegessen. Früher rannten 20 Mann vor zwei Polizisten weg. Heute rennen 20 Polizisten vor 3 Mann weg.
Aber die gute alte Zeit war halt vor 1989.
Flitzpiepe
24.10.2022, 12:06 Uhr
Die 'gute' alte Zeit
ist aber zum Glück vorbei.
Ich finde es erschrenkend, dass so viele Mitbürger sich die DDR-Zeit zurück wünschen.
Aber so sind die Menschen - nach über 30 Jahren verblassen Gründe, warum man 89 auf die Straße ging. Man erinnert sich nur noch an die guten Dinge.
Und in der jetzigen Zeit ist es halt leider so, dass die Polizei die Drohung mit einer Bombe sehr sehr ernst nehmen muss. Was würden die 'Gute alte Zeit' Nostalgiker dann wieder rumschwafeln, wenn so etwas nicht das SEK übernehmen würde und dann etwas Schlimmes passiert.
Fischkopf
24.10.2022, 13:37 Uhr
@ Fliezpiepe
Da dieser Herr ja polizeilich schon bekannt ist, gegen ihn auch nichts unternommen wird / wurde, ja, dann wünsche ich mir auch die " gute alte Zeit " zurück.

Und die " Gute alte Zeit " Nostalgiker hätten leider nichts zum rumschwafeln gehabt, weil so ein durchgeknallter nur 1 x Scheiße gebaut hätte. Wo er dann gewesen wäre, wissen Sie sicher.

Kopftätschel, erhobenen Zeigefinge und Samthandschuhe gab es damals nicht.
Gehard Gösebrecht
24.10.2022, 16:40 Uhr
Ja @Fischkopf
Vor 30 Jahren ist man für ein falsches Wort in der Kneipe oder in der Kaufhalle nach Gitterhausen gekommen.
Muss man auch nicht unbedingt wieder haben.
Fischkopf
24.10.2022, 18:58 Uhr
@ G. Gösebrecht
Sicher musste man auf der Hut sein, zu wem und was man sagte, aber darum geht es hier nicht und dies wünsche ich mir auch nicht zurück.

Aber ich wünschte mir, das heut zu Tage mal genauso hart durchgegriffen wird wie es früher eben so war, zumindest bei solchen Straftaten.
Wenn sie den gleich weggesperrt hätten, dann hätten heute einige Leute keine demolierten Autos etc. und man könnte sicher und ruhig in dieser Straße / Haus leben.
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