Kommentare
Rob2000
23.10.2023, 08:48 Uhr
Hmm...
Das es da garantiert nicht mit rechten Dingen zuging...konnte ich in mein Urin schon lesen...
Egal wohin man hört...ob beim Bäcker die alten,im Wartezimmer beim Arzt, man trifft so gut wie nie einen der den buchmann gewählt...wo verstecken die sich denn alle?
undCO
23.10.2023, 09:05 Uhr
Hier ist einer....
....Rob2000, ich habe gewählt wie bestellt!!! Komischerweise finde ich aber weder beim Bäcker, Arzt etc keinen der den Verlierer gewählt, und mit ihrem Urin scheint auch etwas nicht zu stimmen. Aha , daher der Weg zum Arzt. Schöne Woche
Platzkonzert
23.10.2023, 09:37 Uhr
the never ending story
Mehr kann man dazu nicht mehr sagen. Ich wünsche allen Beteiligten, gute Unterhaltung und kreatives Schaffen.
Anwohner Bebelplatz
23.10.2023, 10:00 Uhr
@Rob2000
Guten Tag, wie können Sie denn behaupten "da es garantiert nicht mit Rechten Dingen zu ging" und warum sperrt die Redaktion nicht solch eine Stimmungsmache.
Anmerkung techn. Support:
Ich wollte es erst Sperren, aber dann kam der 2. Kommentar und ich musste schmunzeln.
Daher dann doch die Freigabe.
Ich empfehle auch noch mal:
https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=334411
und
https://nordhausen-wiki.de/wiki/Oberbürgermeisterwahl_Nordhausen_2023
und
https://sciencefiles.org/2023/09/26/nordhausen-wahlbetrug-bei-der-wahl-des-oberbuergermeisters/
Leser X
23.10.2023, 10:21 Uhr
Wählen bis der Urin stimmt?
Meine Fresse, wo sind wir nur gelandet? Wann endlich begreifen die Verschwörungsfreunde, dass die Nordhäuser in ihrer zivilisierten Mehrheit keinen Extremisten in ihrem Rathaus haben wollen.
Pitagyros
23.10.2023, 10:23 Uhr
Bekanntes Muster
Irgendwie haben wir das alles schon einmal erlebt. Ich hoffe nur, dass sich niemand findet der zum 06.Januar zum Sturm auf den Stadtrat aufruft.
alf-gordon
23.10.2023, 10:24 Uhr
Rot-Grün wirkt sich aus..
..das scheint der sogenannte Zeitgeist zu sein . Siehe Berlin , Sonneberg ( da ging es schief ) .
Also , wie lange wird die abschließende Entscheidung hinausgezögert ??? Man darf gespannt sein.
Anmerkung techn. Support:
Entschieden ist es eigentlich.
Leser X
23.10.2023, 10:37 Uhr
Mit einem Sturm rechne ich nicht...
... die Nordhäuser Form des Protestierens besteht im Spazierengehen, schlimmstenfalls im Rumlungern.
hannes07
23.10.2023, 10:46 Uhr
Schlechte Verlierer.
Für mich sieht das nach "schlechte Verlierer" aus.
Da wird immer nach Demokratie geschrienen und wenn sie dann mal passiert, ist es auch falsch.
ArreeTim
23.10.2023, 10:49 Uhr
Die Angriffe gegen Wahlen wegen Briefwahl sind ja nicht
ganz so neu, das geht schon viele Jahre so. Es ist also so, dass eine Prüfung der Wahlanfechtung nunmehr klar aufräumen sollte, vielleicht grundsätzlich mit diesen direkten Angriffen. Es ist schon eine Frage auch der Begründetheit, oder?
nordfreak
23.10.2023, 11:00 Uhr
Überlegen
Vielleicht sollten einige Komentatoren mal überlegen, in welchem System wir leben. Da gibt es Gesetze, Verordnungen und jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich dieser Gesetze zu bedienen. Und es gibt den Rechtsstaat, da kann jeder (in diesem Fall jeder Wahlberechtigte) eine Wahl anfechten und muss das auch begründen. So einfach ist das. Wem das nicht passt, der sollte sich ein anderes System aussuchen.
nur_mal_so
23.10.2023, 11:04 Uhr
War Kritik am Konzept "Wählen, bis es passt"
nicht bisher AfD-exklusiv? Und jetzt stimmt der Urin nicht?
Was man nachvollziehen sollte und vielleicht auch tatsächlich muss, ist: wie viele Briefwähler haben ihre Briefwahlunterlagen wirklich zu spät oder gar nicht bekommen?
Diese Anzahl kann man ja dann meinetwegen der AfD zurechnen - am Ergebnis wird das auch nichts ändern.
lumpi22
23.10.2023, 11:07 Uhr
Eben doch schlechte Wahlverlierer!
Sie gibt es eben überall, die schlechten Wahlverlierer, die nun sogar noch bis zu den Gerichten vorgehen, die eigentlich für so einen Schwachsinn gar keine Zeit haben! Diese OB-Wahl war aus meiner Sicht so extrem bewacht und beobachtet, dass nicht eine Stimme "verschoben" werden konnte. Selbst bei der Briefwahl (und ich war beide Male persönlich dort und habe dem amtierenden OB stets meine Stimme gegeben!). Das soll mir mal dieser "BürgerX" erklären, wie man das hätte zu Deutsch bescheißen können! Diese Person lebt glaube in einem Wahn und ist perfekt abgedriftet, vielleicht hat er auch einen Auftrag seitens der AFD erhalten, aber das sind alles Spekulationen, denen ich mich nicht anschließen möchte! Die Prüfung wird es zeigen und das Ergebnis bestätigen! Die Nordhäuser haben gezeigt, dass sie zuammenhalten können und einen rechten OB nicht wollen! Daher haben viele Nichtwähler vom 10.September die Möglichkeit genutzt, mit der Briefwahl dem amtierenden OB die Stimmer per Briefwahl zu geben. Was ist daran rechnerisch verkehrt? Es ist ein ganz normales Wählen, was jedem Bürger zustand und auch jeder hätte nutzen können! Hoffentlich dauert es keine 3 Monate bis diese irrsinnige Anzweiflung der Wahl geklärt ist, damit auch dem letzten "BürgerX" klar gemacht wird, dass wir in Nordhausen ordentlich und vor allem mit Vernunft gewählt haben.
Flitzpiepe
23.10.2023, 11:14 Uhr
Eigentlich ist es doch ganz einfach
Prophet hat 1000 Stimmen mehr gehabt und hat deshalb auch ein besseres Ergebnis als bei der ersten Wahl.
Die restlichen Wähler, die im 1. Wahlgang nicht Prophet gewählt haben, haben wohl Buchmann gewählt, da sie Prophet auf keinen Fall wollten.
Also trotz mehr Stimmen für Prophet hat es nicht gereicht.
Ob jetzt diese 1000 Briefwähler mehr die 1000 Mehrstimmen von Prophet sind, ist da eigentlich egal.
Ich sehe da den einzigen Ansatzpunkt, dass Prophet noch mehr (Phantom?) Briefwahlzettel organisiert hatte und die nicht mehr zugestellt werden konnten.
Alanin
23.10.2023, 11:16 Uhr
ist doch vollkommen in Ordnung...
...wenn es Zweifel gibt, wird's überprüft und gut... Was wird sich denn hier aufgeregt?
Ging alles mit rechten Dingen zu, wird's festgestellt und die Diskussion ist beendet. Findet man heraus, dass es Diskrepanzen gab, ist es gut, dass es eine Untersuchung gab. Genau dafür ist er da, der Rechtsweg...
Rob2000
23.10.2023, 11:33 Uhr
Prima...
Wie die alle gleich sich nach oben zauseln...schade das ich keine tröten habe!
Und zum Thema...wir haben gesehen wie alles perfekt in Berlin geklappt hat! Also warum sollte nordhausen eine Ausnahme sein? Vor allem weil alle auf Buchmann nur geschimpft haben?!
Anmerkung techn. Support:
Naja, »alle« haben nicht geschimpft. :-)
Außerdem ist die Argumentationskette wirklich dünn.
B**m
23.10.2023, 11:56 Uhr
Bitte um Neuwahlen,
Da ich einer von Vielen bin, der seine Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten hat und somit nicht wählen konnte. Die Folge war der Gang zur Polizei!
Wahlsystem
Die Briefwahl wurde mit dem Ziel eingeführt, die Wahlbeteiligungen zu erhöhen.
Jedoch ist es auch die Art der Stimmabgabe, um mögliche Manipulationen bzw. Beinflussungen vorzunehmen. Eine vollständig demokratische Wahl kann nur am Wahltag an der Urne erfolgen - die Briefwahl gehört abgeschafft.
Herr Schröder
23.10.2023, 12:15 Uhr
E20
Und was ist mit denen die am Wahltag verhindert sind? Die werden dann ausgeschlossen? Das wäre auch nicht rechtens! Warum kann eine Wahl nicht wie in anderen Ländern auch über mehre Tage gehen.
Anmerkung techn. Support:
Durch die Möglichkeit zur Briefwahl geht eine Wahl ja praktisch über mehrere Tage.
Anonymus84
23.10.2023, 12:29 Uhr
Einfach mal drüber nachdenken...!
Prophet hat im ersten Wahlgang seine Stimmen abgegrast und im zweiten Wahlgang ein paar Punkte zugelegt mit Wählern die vorher vielleicht nicht wählen konnten etc. pp.. Die die vorher Trump, Rieger und den Rest gewählt haben werden im zweiten Wahlgang nicht Prophet sondern Buchmann wählen. Diese Wähler wollten definitiv kein rechtes Pack im Rathaus. Woher soll Prophet also die fehlenden Prozente aus dem ersten Gang bekommen?
Wie Bitte
23.10.2023, 12:48 Uhr
Wieso es im zweiten Wahlgang plötzlich "erdrutschartig" -
mehr Stimmen für OB Buchmann gab?
Na, weil alle, die für OB Prophet gewählt haben, das sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang taten.
Das einzige, das sich verändert hat, ist, dass diejenigen, welche im ersten Wahlgang (noch) nicht für OB Buchmann stimmten, sondern für einen der anderen Kandidaten, dann im zweiten Wahlgang Buchmann ihre Stimme gaben und nicht plötzlich zu AfD-Fans wurden. Dazu kommen möglicherweise Nicht-Wähler des ersten Wahlganges, die erst zur Stichwahl aufwachten, einen AfD-OB verhindern wollten, und deswegen erst zum zweiten Wahlgang ihre Stimme abgaben.
Ergebnis jedenfalls: Prophet-Stimmen blieben gleich, Buchmann-Stimmen nahmen zu.
Das liegt doch auf der Hand, oder?
Klar, das mit den Briefwahl-Unterlagen muss aufgeklärt werden. Es sollte dann auch veröffentlicht werden, wieviele Wähler das betraf und dann in Relation zur Stimmabgabe gesetzt werden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das wirklich ins Gewicht fällt, geschweige denn das Ruder für Prophet herumreisst.
roni
23.10.2023, 12:50 Uhr
Wow
Unterste Schublade! Einen OB Kandidaten als rechtes Pack zu bezeichnen! Fremdschähm
nordhaeuser927
23.10.2023, 13:08 Uhr
@Herr Schröder
Wenn man es genau nimmt, dann geht die Wahl über mehrere Tage, ja sogar Wochen. Denn das Briefwahlbüro am Markt war bereits viele Tage vorher zur Stimmabgabe geöffnet. Dort geht man hin, wann immer es passt, bekommt seine Unterlagen und kann vor Ort wählen oder die Unterlagen auch per Post schicken.
Psychoanalytiker
23.10.2023, 13:16 Uhr
Nun, ich hatte es ja vorhergesehen
Ich schrieb in meinen Kommentaren vor dem zweiten Wahlgang: Herr Prophet hat trotz riesigen Vorsprungs noch nicht gewonnen.
Mir war klar, dass trotz Mobbingvorwürfen und teilweiser Bestätigung durch das Gericht in Meiningen Mobbing weniger schwer wiegt, als eine AfD-Mitgliedschaft. Insbesondere den SPDlern, war die Verfahrensweise gegenüber Ihrer Kandidatin mehr als egal, die AfD zu verhindern, war das Gebot der Stunde. Da verrät man schon mal seine Mitglieder, Kandidaten und Wähler, ich habe ähnliches am eigenen Leib auch erlebt.
Nun, für mich ist die Wahl gelaufen. Die Nationale Front hat gewonnen, und mein Demokratieverständnis beglückwünscht Herrn Buchmann, basta.
Allerding bin auch ich etwas irritiert, nicht nur hier, sondern auch in Bayern oder Hessen. Da liegen die AfDler so weit vorne, dass das Wahlergebnis schon in der Hochrechnung bekannt gegeben werden könnte, weil die Fehlerquote mathematisch gegen Null berechnet wurde, die Wahlstudios verkünden Siege, Abstände und Niederlagen und dann kommt im Nachgang doch ein völlig anderes Ergebnis. Das ist schon ein klein wenig merkwürdig. Und dummer Weise kursieren nun auch noch im Internet Videos, die zeigen, wie lächerlich gering der Schutz der Wahlurnen ist, wie sie mit einer "Haarklemme" oder einem Mini-Schraubendreher geöffnet und dann massiv manipuliert werden können. Solche Bilder machen skeptisch, das kann ich durchaus nachvollziehen, aber ich bin trotzdem kein Verschwörungstheoretiker.
und @ Flitzpipe: Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass es um Buchmann oder Prophet ging. Es ging einzig und allein um die Verhinderung der AfD. Dennoch ist sie sogar hier der große Gewinner, denn sie erzielte alleine 45 Prozent.
SPD, Grüne, CDU, FDP, und alle, die diesen Parteien auf den Leim gingen, erzielten lächerliche 55 Prozent. Das scheint auf den ersten Blick zwar ein Erfolg zu sein, aber bei "Allein gegen Alle" ist dies dennoch ein lächerliches summarisches Endergebnis. Nationale Front eben.
Flitzpiepe
23.10.2023, 13:21 Uhr
Das stimmt nicht, Wie Bitte
Es gingen beim 2. Wahlgang 1000 Bürger mehr wählen, es waren 1000 Briefwähler mehr und Prophet hat 1000 Stimmen mehr bekommen.
Dass diese drei 1000 Stimmen nicht deckungsgleich die selben Bürger sein müssen, ist klar.
Trotzdem ist da ein Geschmäckle...
Bodo Bagger
23.10.2023, 13:28 Uhr
gibts für die Unterstellung des Wahlbetruges an Herrn Prophet
auch Anhaltspunkte oder Beweise? Anderenfalls wäre dies wohl eine justitiable Behauptung, sollte es diese nicht geben, da hier jemanden offenbar bewusst eine Straftat unterstellt wird? Man kann der AfD ja vieles unterstellen, aber wie bitte sollen diese, gerade auf dem postulierten Weg denn Briefwahlunterlagen gefälscht haben?
Manchmal wäre es schon hilfreich, sein Gehirn vor dem Absenden des Geschriebenen einzuschalten und gegebenenfalls die eigenen Aussagen auf Straffälligkeit hin zu überprüfen
Zum Thema Registrierung für Briefwahlunterlagen; sollte dies tatsächlich so gewesenen sein, und die Untersuchung wird dies relativ leicht zu Tage fördern, würde es sich um einen fehlerhaften Verwaltungsakt, ähnlich dem Wahldebakel der vorletzten Senatswahl in Berlin handeln und die Rechtmäßigkeit dieser Wahl stünde zu Recht zur Debatte. Dort spielt es dann auch keine Rolle ob es 10, 100 oder 1000 Briefwahlunterlagen waren und wie diese das Ergebnis beeinflusst hätten.
Die Behauptung mit den Briefwählerstimmen lasse ich gern mal im Reich der Verschwörungen und Mythen, wo sie auch hingehört.
Wie Bitte
23.10.2023, 13:51 Uhr
@Flitzpiepe
Ich habe die Zahlen jetzt nicht verglichen, das gebe ich zu - aber dass bei einer Stichwahl, bei der es um mehr ging als "nur" einen Kandidaten, sondern die Wahl vor allem "Pro oder Kontra AfD" lautete alle, die im ersten Wahlgang den VERSCHIEDENEN Nicht-AfD-Kandidaten ihre Stimmen gaben, im zweiten Wahlgang nur noch dem EINEN Nicht-AfD-Kandidaten ihre Stimmen gaben und dadurch im VERHÄLTNIS die Stimmen gegen den AfD-Kandidaten zunahmen, ist doch trotzdem logisch.
Stellen Sie sich vor, Sie sortieren eine Smarties-Packung nach Farben, machen lauter bunte Häufchen: die grünen Zitronen-Smarties hier, die roten Apfel-Smarties dort, die braunen Erdnuss-Smarties da: die Häufchen sollten gleich groß sein, wenn die Sortiermaschine nicht geschlampt hat.
Und jetzt lassen Sie das braune Häufchen wie es ist, schieben aber alle bunten Smarties zu einem großen Haufen zusammen.
Vielleicht öffnen Sie sogar noch eine zweite Tüte und lassen hier noch ein paar Erdnuss-Smarties fallen und dort noch ein paar bunte - an der RELATION wird sich dennoch nichts ändern: das braune Häufchen Erdnuss-Smarties bleibt trotzdem kleiner als das große Bunte.
Schreien Sie jetzt "Smarties-Betrug!"?
Herr Schröder
23.10.2023, 14:00 Uhr
Korrekt @nordhaeuser927
Aber das ist Briefwahl und die möchte E20 ja abschaffen
Hallogemeinde
23.10.2023, 14:59 Uhr
Demokratie...
ich habe es schon bei der Wahl gesagt. Euer Verständnis von Demokratie ist ok. Aber was hat eine Stichwahl mit Demokratie zu tun??? Mir fällt aktuell nichts dümmeres ein was die den Begriff Demokratie so verzerrt wie eine Stichwahl.. Wo alle Wendehälse auf einmal jemanden wählen den sie erst absägen wollten. Das ist purer Unsinn und Verschwendung von Steuergeldern. Warum gibt es denn bei der Bundestagswahl keine Stichwahlen? Genau... purer Unsinn!!
@Herr Schröder
ich kann es Ihnen auch nochmal an Zahlen darlegen.
1. Wahlgang Prophet
Stimmbezirke 1-36 ca. 46Prozent
Briefwahl 1-6 ca 32Prozent
2. Wahlgang Prophet
Stimmbezirke 1-36 ca. 50 Prozent
Briefwahl 1-6 ca. 35Prozent
Diese Differenzen zwischen Urnengang und Briefwahl widersprechen jeglicher Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Mathematik. Weiter möchte ich nichts hinzufügen.
Deshalb keine Briefwahl !
Anmerkung techn. Support:
Nee, tun sie nicht. Sie gehen von einer falschen Annahme aus. Ich habe das schon mal versucht zu erklären, aber irgendwie wollen es manche nicht hören:
Es ergeben sich 3 einfache Fragen und Antworten:
Wann sind Studenten nicht da? Am Wochenende.
Was machen sie dann? Briefwahl.
Wen wählen Studenten sicher überproportional weniger? AfD.
Waldemar Ceckorr
23.10.2023, 15:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Wir möchten uns nicht an solchen Spekulationen beteiligen.
Hallogemeinde
23.10.2023, 15:12 Uhr
Liebe Redaktion
konstruktive Beiträge werden hier von Ihnen blockiert oder kommentiert. Aber solche Kommentare wie z.B. von Anonymus84 wo Vertreter unserer Stadt mit "rechtes Pack" beschimpft werden, werden bei ihrer Zensur nicht betrachtet?! Ist schon etwas unter der Gürtellinie oder?
Anmerkung techn. Support:
»Zensur« ist auch so ein häßliches Wort.
Romikon
23.10.2023, 15:27 Uhr
....und jetzt kommt die entscheidende Frage Waldemar Ceckorr
wer(bei der Prüfung) der erfolgten Vielzahl der ausgezählten Wahlzettel macht sich die Arbeit und prüft nach ob der "sogenannte Briefwähler" denn auch wirklich gewählt hat.Um das exakt nachzuprüfen müsste man dem auch exakt nachgehen ,alle diese Wähler kontrollieren.
Hallogemeinde
23.10.2023, 15:36 Uhr
und was der Waldi
gesagt hat, hat auch nichts mit Spekulationen zu tun. Falls Die Frau von Waldi auch ihre Briefwahlunterlagen angefordert hat, und das nehme ich mal so an, und in beiden Wahlgängen nicht erhalten hat, ist das schon ein Grund für Neuwahlen. Denn das würde eindeutig das recht zur Wahl verhindern, egal für wen Sie auch stimmen würde.
techn. Support
dann bitte eine Zahl: Wieviel von den wahlberechtigten Nordhäusern studieren und wieviel von denen haben an der Wahl teilgenommen. Sicher nicht 6000
Anmerkung techn. Support:
Ich habe die Links, die dass gut erklären oben schon gepostet. Aber hier gerne noch mal:
Die Ergebnisse im Einzelnen nach Wahlbezirken:
https://nordhausen-wiki.de/wiki/Oberbürgermeisterwahl_Nordhausen_2023
Ein plausible Erklärung für das Briefwahlergebnis:
https://sciencefiles.org/2023/09/26/nordhausen-wahlbetrug-bei-der-wahl-des-oberbuergermeisters/
techn. Support
stellt sich nach wie vor die Frage: Wieviel von den 2000 Studenten waren in Nordhausen wahlberechtigt und haben gewählt. Die im Link dargelegten Ausführungen sind reine Spekulation.
Anmerkung techn. Support:
Hier ist fast alles »reine Spekulation«. Wollte nur eine mögliche Erklärung anbieten.
Ich höre jetzt auch auf, mich dazu zu äußern.
Wie Bitte
23.10.2023, 16:33 Uhr
Meine Güte:
der Lieblingskandidat hat verloren, unter anderem auch, weil er, statt eine Fragestunde zu besuchen, lieber auf einem Empfang einer rechten Zeitschrift Hände schütteln wollte, sich mit bekennend rechten Politikern schmückte und nachweislich falsche Aussagen zu zuvor getätigten geschichtsrelativierenden Aussagen traf.
Eine solche Menge an Verfehlungen kurz vor der Wahl hätten auch jedem anderen zuvor präferierten Kandidaten die Beine gebrochen - wenn sich Herr Prophet mehr als der wohlwollende Geschäftsmann etabliert hätte denn als stramm rechts gerichtetes Parteimitglied müsste diese Diskussion gar nicht geführt werden.
Die Mär von "Wahlbetrug" und "Stichwahl ist nicht demokratisch" rettet einen Kandidaten, der siegessicher schon den großen Parteiführer in der "Schönen Aussicht" warten ließ, nun auch nicht mehr ins Amt - und das ist gut so.
Franz Haarkamm
23.10.2023, 16:47 Uhr
Wann ist denn die Anfechtung eingegangen?
Dafür gibt es ja Fristen! Vielleicht könnte die nnz da ja mal recherchieren.
____________________________________________________-
Anm. d. Red.: Wäre die Anfechtung nicht fristgemäß eingegangen, wäre sie von vornherein zurückgewiesen worden. Eine Anfrage unsererseits erübrigt sich deshalb.
Nordthüringer
23.10.2023, 16:53 Uhr
Anonymus84 und das rechte Pack!
Schon mal darüber nachgedacht, dass von diesem 'rechten Pack'
eine stattliche Anzahl in Stadtrat und Kreistag sitzen und die
Geschicke von Stadt und Landkreis mitgestalten?
Und nicht auszudenken, wenn nach den kommenden Kommunal-
wahlen noch mehr von diesem 'rechten Pack' in diesen Gremien
sitzt!
Also Anonymus84: erst nachdenken und dann schreiben ...
reiner3000
23.10.2023, 17:27 Uhr
Wahlanfechter als Wahlhelfer
Vielleicht meldet sich der Wahlanfechter mal selbst als Wahlhelfer, es werden ständig welche gesucht. :-)
Waldemar Ceckorr
23.10.2023, 17:32 Uhr
....und jetzt kommt die entscheidende Frage Waldemar Ceckorr...
ich muss nicht prüfen ob der briefwähler gewählt hat, es genügt zu checken wer wahlunterlagen angefordert hat und wer nicht.
wer nicht angefordert hat und auch nicht im lokal gewählt hat und somit registriert ist, der ist sozusagen NICHTWÄHLER.
für diesen kann ich dann eine briefwahlunterlage mit dem genehmen kandidaten ausfüllen.
recht haben sie mit der aussage das dann alle kontrolliert werden müssen.
da mein ursprungsbeitrag zunächst lesbar war aber anschließend zensiert wurde ist meine hoffnung gering das dieser beitrag sie erreicht, lieber romikon
der waldi
Psychoanalytiker
23.10.2023, 17:58 Uhr
Lieber technischer Support ...
... ich möchte Euch nur mal, so ganz nebenbei, darüber informieren, dass es in diesem kunterbunten Schlaraffenland jetzt schon verpöhnt ist, jemanden als "arrogant" zu bezeichnen. Das sei eine Beleidigung, wurde geurteilt. Nun möchte ich natürlich nicht, dass hier "Zensur" erfolgt, aber "Rechtes Pack" scheint mir da doch eher beleidigend zu sein. Ich will Euch nur mal darauf hinweisen, nicht dass Ihr vor Gericht auch mal scheitert.
Zu Eurer Anmerkung bei E20: "Es ergeben sich 3 einfache Fragen und Antworten:
Wann sind Studenten nicht da? Am Wochenende.Was machen sie dann? Briefwahl. Wen wählen Studenten sicher überproportional weniger? AfD." möchte ich sanft darauf hinweisen, dass dies vielleicht in NDH so sein könnte, bundesweit aber eher nicht. In Bayern ging nämlich der Test zur Ermittlung des Wahlverhaltens der "U18" arg nach hinten los. Unter dem raffiniert eingefädelten Vorwand der Jugend mal auf praktische Art und Weise zu zeigen, wie Wahl so geht, wollte man in Wirklichkeit mal testen, ob das "Wahlrecht mit 16" den Ampelparteien Stimmengewinne bringt. Schlau eingefädelt, aber dummes Ergebnis. Übrigens: Wir hatten hier mal die Diskussion, ob die Jugend dumm sein könnte. Jetzt hat man dies in Bayern sogar großformatig getestet, aber die Jugend ist nicht darauf reingefallen. Dumm waren eher die Tester, die mit Raffinesse eine potentielle Wahlverbesserung ermitteln wollte.
Die U16-Generation die AfD einfach auch auf Platz 2, also fast punktgenau wie bei der echten Wahl.
Auch der Herr Schönenbohm vom Wahlstudio stellte fest, dass das schlechte Abschneiden der AfD nur geschah, weil meine Generation "Ü65", diese Partei viel weniger wählte, als es die "Arbeiterklasse" so von 30-60 tat. Ohne "die Alten" hätte die AfD also noch weit besser abgeschnitten, "die Alten", und nicht die Studenten haben es so gewollt, aber in Nordhausen kann das ja auch anders sein.
Harzer_jung
23.10.2023, 19:07 Uhr
Wahlbetrug bei Briefwahl
Einige hier behaupten ja schön das Briefwahl Wahlbetrug sehr leicht möglich macht.
Dazu ein paar Anmerkungen meinerseits.
Erstens seitens der AFD wurde schon immer propagiert die Briefwahl nicht zu nutzen weil sie Wahlfälschung erleichtert.
Und nun oh Wunder AFD Wähler machen weniger Briefwahl.
Zweitens:
Einfach Briefwähler erfinden?
Ist sehr schwer. Denn es braucht dazu die Wahlbenachrichtigungskarte. Die muss man nämlich eintauschen gegen die Briefwahl Unterlagen.
Und diese muss auch unterschrieben werden.
Fälschungssicher ist keine Wahl.
Aber es ist extrem schwer.
Es sind viele Sicherungen eingebaut.
Für mich klingt das ganze wie bei den Wahlen in den USA, die haben uns den Sieg gestohlen, hört auf zu zählen ich liege dich Grade vorn usw.
Natürlich kann man per Briefwahl gut manipulieren.
Mittels Zugriff auf Altersheime zb.
Was wäre die Alternative? Elektronisch am PC Zuhause?
Nein, eine Wahl kann nur frei, geheim, gleich und nachvollziehbar sein wenn sie mit Papier und Stift ausgeführt wird.
Herr Prophet hat die Wahl nicht gewonnen.
Es sollten auch seine Anhänger dies akzeptieren.
Waldemar Ceckorr
23.10.2023, 19:22 Uhr
briefwahlunterlagen kann man
einfach per email anfordern, da muss nichts unterschrieben oder abgegeben werden.
der waldi
Echter-Nordhaeuser
23.10.2023, 19:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrages
P.Burkhardt
23.10.2023, 20:56 Uhr
Sollte es zu einer Überprüfung der Wahl kommen...
...und sich herausstellen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist, werden all die Zweifler hier dann das Wahlergebnis akzeptieren ? Ich denke das werden Sie nicht. Es wird dann heißen, dass auch die Überprüfung manipuliert wurde... Bitte, bitte, beweist mir das Gegenteil !
Henkel
23.10.2023, 21:02 Uhr
Verlierer
Es ist immer wieder lustig, wie sich die linken Moralapostel äußern. Verlierer sind nicht die AFD, nein, die Bevölkerung. Und wie die Mitmenschen so sind, begreifen sie es immer noch nicht. Also weiter wie bestellt. Linksbuntgrüne Suppe, mit all den netten Problemen, die sich nun immer weiter aufbauen. Ein Blick nach Schweden reicht, um in die Zukunft zu blicken. Da waren auch solche Politiker am Werk.
Kobold2
24.10.2023, 06:08 Uhr
Da wundert man sich
Bei solchen Kommetaren, das mal jemand von braunem Pack schreibt....
Für den Boden der Tatsachen braucht man nicht bis Schweden zu schauen, sondern sich die bisherige Arbeit in Raguhn-Jessen und Sonneberg anschauen.
Willkommen in der Realität.
Wer hier der schlechte Verlier ist , sieht man daran, das sich der importierte Landesschef
( um sich dem hier etablierten Ausdruck anzuschließen) still und heimlich wieder verkrümelt hat und sich nicht mal seinen Anhängern gezeigt hat.
Henkel
24.10.2023, 10:55 Uhr
Ich wundere mich nicht...
...über sinnfreie Beiträge vom linken Pack, um im Fahrwasser zu bleiben. Ob sich der Landeschef nun zeigt oder nicht, ist mir völlig egal, wie den meisten normal denkenden Menschen. Wohl aber nicht unbezahlbare Energie, absolutes Versagen auf dem Wohnungsmarkt, Kriegstreiberei, Masseneinwanderung und Abwanderung von Arbeitskräften sowie Industrie. Fehlt sicherlich noch einiges, kann man in keinem Forum alles aufzählen, das macht kein Server mit.
So ein Bürgermeister kann das nicht alles beheben, aber auch dieser Posten ist ein Steigbügelhalter für höhere Politiker. Was will man sich denn in Sonneberg anschauen? Schau doch mal in beliebige Städte mit linksbunten Politikern. Da könnte ich mich schlapp lachen, die treten sogar zurück, weil der aufgezwungene finanzielle Irrsinn für alles, was in Dtl. ins Sozialsystem einwandert, für sie nicht mehr machbar war. Dann kommt einfach ein neuer Knaller, der sich fürstlich bezahlen lässt, auf Parteilinie ist und es geht weiter so.
In Nordhausen war es nun eine besondere Situation. Einen Bürgermeister, den man weg haben will, gegen einen ungeliebten, nicht auf Linie getrimmten Kandidaten. Ob es zu Beeinflussung der Wahlergebnisse kam, weiß doch niemand. Erklärt es ein Mathematiker, hört es sich schon komisch an.
Ich würde mir wünschen, dass man darauf hinarbeitet, die Steuern um die Kosten der Flüchtlinge zu senken. Dafür einen freiwilligen Soli einführt, den wir freiwillig zahlen können. Und dieser Betrag limitiert dann die linksbunten Späße. Wollen doch mal sehen, wie dann mit dem Geldbeutel abgestimmt wird. Und wie viel diese morlisch so erhabenen Linken überhaupt zahlen können. Das Geld von anderen verprassen, Schulden für zukünftige Generationen machen, dafür brauche ich keine Leuchte sein, kann im Prinzip jeder Dumme. Aber wenn man selbst für seine Wünsche und sein gutes Gewissen bezahlen muss, wirds sicherlich schnell eng. Und wenn ich mich auf entsprechenden Demos umschaue, ist wohl auch nicht viel zu holen.
Wie Bitte
24.10.2023, 11:31 Uhr
@Henkel
Die Aufzählung, was in der Bundesrepublik alles schief läuft, schränken Sie selbst ein mit dem Vermerk, "ein Bürgermeister kann das nicht alles regeln, aber".
Mit anderen Worten, Ihnen ging es mit der Wahl eines AfD-Oberbürgermeisters (auch) um einen Denkzettel in Richtung etablierter Parteien. Also kam es auch Ihnen (auch) mit darauf an, eher AfD zu wählen als eine Person.
Nun müssten Sie doch aber der Gegenseite dieselbe Intension erlauben: den Wählern des anderen OB-Kandidaten kam es (auch) darauf an, einen AfD-Oberbürgermeister zu verhindern.
Das ist genau Ihre Denke, nur eben andersherum.
Ihre Denkweise ist erlaubt, die andere Denkweise jedoch nicht?
Und was den Blick über den Tellerrand hinaus angeht, von dem Sie nicht wissen, wozu er nützlich sein soll: jener andere AfD-Bürgermeister versprach vor der Wahl ebenfalls das Blaue vom Himmel herunter: Finanzielle Unterstützung für Vereine, kostenlose KiTa-Plätze. Genau das Gegenteil geschieht nun: die Zusage der Finanzierung von Vereinen muss er zurücknehmen, die Gebühren für KiTas werden nicht abgeschafft, sondern im Gegenteil um 60Prozent gesteigert.
Das ist nun mal die Realität in Deutschland, und da kann auch die AfD mit all ihren haltlosen Versprechen nichts ändern. Eigentlich ist es gut, dass man das mal so direkt sieht, dass auch die AfD nicht das Allheil!Mittel für Deutschland ist, das sie vorgibt zu sein.
dafür lohnt sich der Blick in die anderen Regionen dann eben doch.
Leser X
24.10.2023, 11:51 Uhr
Henkel
"Linkes Pack" hört sich aber nicht nach einer zivilisierten Diskussion an. Das ist eher der Slang von intoleranten Leuten, die die Kunst des Meinungsstreites schlicht nicht beherrschen.
Anmerkung techn. Support:
Ja, wir hören jetzt mal auf mit »... Pack«.
HisMastersVoise
24.10.2023, 13:47 Uhr
Antipro !
Vielleicht sollten wir eine Bewegung gegen den Protest gründen. Aber nun zum Thema ist doch nur Eines wichtig. Warum wird nun an dem doch sehr deutlichen Ergebnis der Wahl herumgestritten. Die zur Diskussion stehenden Stimmen würden für ein anderes Ergebnis nicht reichen. Also soll nach nach dem Vorbild von Berlin die Wahl derart madig gemacht werden, daß es zu Neuwahlen käme. Aber das wäre die völlige Verschwendung von Steuergeldern, da sich das Lager der Anhänger von Prophet auch dadurch eher verkleinern würde und OB Buchmann eine noch stärkere Unterstützung in der Stadt bekäme. Daher freue ich mich diebisch nach Chrupalle und Höcke auf den neuen Schuss ins Knie, den sich die AFD setzt. Haben denn die Initiatoren immer noch nicht begriffen, daß sich der Wähler nicht mehr verdummen lässt. Neben bei einen herzlichen Dank an den technischen Support, der durch seine kreative Steuerung der Diskussion neben Klarheit auch sehr erheiternd wirkte.
Frank1
24.10.2023, 16:08 Uhr
Vielleicht,
sollte der techn. Support bei seiner Kernkompetenz bleiben .
Dieses mit kommentieren ist ein wenig Kindergarten.
Berserkertom63
24.10.2023, 20:01 Uhr
Zwangswahl
Wenn eine Wahl stattfindet und ein Wahlsieger feststeht, kann man doch nicht eine Stichwahl anwenden, wo da alle diesem nicht gewogenem Sieger die Stimmen der Kreuz und quer unterlegenen Parteien konzentriert auf den zweitplatzierten zukommen lässt. Das ist reiner Wahlbetrug. Aber über andere Staaten lästern, wie China. Russland usw. In der BRD ist es nicht besser.
Anmerkung techn. Support:
Ich China dürfte man sich zu einer Stichwahl, wenn es sie den gäbe, nicht so äußern. ;-)
P.Burkhardt
24.10.2023, 20:44 Uhr
Stichwahl...
...ist doch die vernünftigste Lösung - im Grunde ein KO-System. Wer das Qualifying nicht schafft, fliegt raus und im Finale gewinnt der Bessere.... beim Sport beschwert sich da ja auch keiner !
Die Alternative wäre, dass alle antretenden Parteien neue Kandidaten und Wahlprogramme aufstellen und erneut gegeneinander antreten - macht das Sinn ???
Die Wahlanfechtung sorgt am Ende nur dafür, dass die Ordnungsmäßigkeit nochmal geprüft festgestellt oder eben nicht festgestellt wird - dass das möglich ist, zeigt wie hoch in unserem Land die Demokratie geachtet wird. Es wäre mal interessant zu versuchen, ein solches Verfahren in Russland zu starten.
Kobold2
24.10.2023, 20:53 Uhr
Hm,
Also wenn eine Wahl statt findet und der Kandidat der Partei mit den meisten Stimmen, über Winkelzügen durch einen Kandidaten einer geradeso ins Parlament gekommenen 5 Prozentpartei ersetzt werden soll, ist es aber in Ordnung und der Mehrheitswille der Wähler?
Was an der OB wahl Zwang ist, ist wohl die zwanghaft Verweigerung des Resultats.
warumauchimmer
24.10.2023, 21:53 Uhr
Wahlbetrug?
Das Verfahren war vorher allen Kandidaten und Wählern bekannt.
Wenn man dies als Wahlbetrug betrachtet, hätte man nicht daran teilnehmen und gegen das Verfahren Klage einrichen sollen. Die Gerichte wären sicher auf Ihre Argumentation sicher gespannt. Richter haben sonst ja eher mit ernsten und oder traurigen Themen zu tun. Da kommt zur Abwechlung mal was zum Lachen sicher recht.
Psychoanalytiker
25.10.2023, 09:52 Uhr
Wenn ...
... eine zur Wahl stehende Person in ihrem Wahlkreis, ja sogar in ihrer Heimat, als nicht geeignet für den Bundestag angesehen wird, und dies dann mit Platz 5 in der Wählergunst (nach CDU, SPD, FDP und AfD) unmissverständlich aufgezeigt wird, dann gibt es ja immer noch die Hintertür "Zweitstimme", die einen in den Deutschen Bundestag rettet.
Das ist das Dilemma: Die Erststimme zeigt den Wählerwillen, die Zweitstimme nur den Parteiwillen auf.
Übrigens gibt es bei Bundestag und Landtag komischer Weise keine Stichwahl, aber das nur nebenbei.
Wen ich konkret meine,mache ich hier mal zu einem Rätsel. Hier noch ein Tipp: Die Person erzielte 11,51 Prozent Zustimmung.
So etwas sind auch "Winkelzüge" und ganz bestimmt nicht die Umsetzung des Mehrheitswillen der dortigen Bürger.
Da erwarte ich schon auch die Gleichheit vor dem Gesetz, aber auch das nur ganz nebenbei.
diskobolos
25.10.2023, 11:03 Uhr
So ist es nicht
"Die Erststimme zeigt den Wählerwillen, die Zweitstimme nur den Parteiwillen auf."
Was glauben Sie denn, wie viele Wähler die Wahlkreiskandidaten der wichtigsten Parteien überhaupt benennen könnten? Fragen Sie einfach mal in Ihrem Umfeld herum. Es wird eine kleine Minderheit sein. Bei den Parteien kennen sich die Wähler schon besser aus. (Wenn sie trotzdem keine Ahnung haben, was welche Partei zu den Themen Renten, Gesundheit, Migration, Verkehr usw. meint, kann man den Wählern auch nicht helfen)
Bei der heutigen zersplitterten Parteienlandschaft kann man den Wahlkreis schon mit weniger als 30Prozent gewinnen. Oder anders herum: Die CSU gewinnt in Bayern fast alle Wahlkreise und stellt damit alle bayerischen BT-Abgeordneten, obwohl weniger als die Hälfte der Wähler sie gewählt hat. Für mich wäre das weniger demokratisch.
Alex Gösel
25.10.2023, 11:54 Uhr
Wahlanfechtung
Was, wenn die Anfechtung durchgeht? Neuwahl? Oder kommt dann automatisch Frau Rieger, als kommisarische OB / geschäftsführende Bürgermeisterin, ins Amt? (Eher wahrscheinlich, oder?) Oder gewinnt dann doch der derzeit unterlegene AfD-Kandidat Prophet? (Eher unwahrscheinlich.)
Und was passiert, sollte Frau Rieger wieder kommisarische OB / geschäftsführende Bürgermeisterin ins Amt kommen? Da sollte es doch dann zeitnah einen dritten Wahlgang geben, oder?
Für eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar!
diskobolos
25.10.2023, 17:44 Uhr
Im Ergebnis der Anfechtung . . .
gibt es wohl zwei Möglichkeiten: Werden Fehler beim Wahlvorgang als nicht erheblich festgestellt, bleibt das Ergebnis, wie es ist. Andernfalls wäre die Stichwahl zu wiederholen. Bis dahin wäre der Zustand wie vor der Stichwahl.
Engenius
26.10.2023, 12:24 Uhr
Zahlen sagen mehr als Worte!
Auch wenn der Wahlanfechter X nicht bekannt ist, ist er ganz offenbar Wähler der AFD bzw. des Parteivertreters Prophet. Angefochten wird der erdrutschartige Sieg von Buchmann , hervorgerufen durch die Briefwahlergebnisse der Stichwahl, sowie durch Unzulässigkeiten bei der Zustellung der Briefwahlunterlagen bei eben dieser Wahl.
Betrachten wir doch einfach mal die Zahlen der Wahlunterlagen, ohne der bevorstehenden Auswertung der namentlichen Wahllisten vorgreifen zu wollen.
Einig sind sich sicher alle Beteiligten darin, dass weder die AFD bei der Stichwahl mit Stimmen der Wähler des von ihr als "Altparteienblock" oder "Nationale Front" bezeichneten Personenkreis gerechnet hat, genau wie nicht zu erwarten war, dass Heerscharen der Prophet-Anhänger plötzlich die "Weiter-so-Parteien" wählen.
Auch wenn Buchmann nicht für jeden Wähler der ideale Vertreter der einen Seite der Stichwahl war, hatte er das Recht, als Bewerber für das OB-Amt mit den zweitmeisten Stimmen gegen Prophet mit den meisten Stimmen in der Stichwahl anzutreten. Die Frage stand also im Raum, wie es Buchmann gelingt, hinter seiner Person möglichst viele Wähler zu vereinen, die ihn als Bürgermeister wünschen und/oder verhindern wollen, dass in unserem Rathaus eine rechte AFD-Führung Einzug hält.
Betrachten wir die nackten Zahlen, so muss man sagen, dass es Prophet gelungen ist, bei der Stichwahl 952 Stimmen mehr zu bekommen, während die Nicht-Prophet-Wähler in der Summe 42 Stimmen weniger als bei der ersten Wahl erzielen konnten. Damit gelang es Prophet seinen Anteil an den Gesamtwählerstimmen von 42,1Prozent auf 45,1Prozent bei Stichwahl zu steigern. Angefochten wird ja aber wohl nur das Briefwahlergebnis, betrachten wir selbiges genauer. Die Briefwahl erfuhr bei der Stichwahl eine Steigerung um 1094 Wähler, von gesamt 5376 auf 6470. Die Mehrstimmen der Briefwahl gingen mit 586 (ca. 54Prozent) auf Prophet und 508 (ca.46Prozent) auf Buchmann. Das Ergebnis verwundert dadurch, dass gerade die AFD die Briefwahl als undemokratisch und betrugsanfällig bezeichnet, aber in der Stichwahl ihren Briefwähleranteil um 33,9Prozent gegenüber der Erstwahl gesteigert hat. Das Ergebnis der Wahlprüfung wird noch sehr interessant!
@engenius
mich würde interessieren, wie Sie einzig die Mehrstimmen der Briefwahl ohne Zuordnung der Wähler unterscheiden können
Netter-Nordhäuser
27.10.2023, 16:01 Uhr
Gab es Briefwahl Briefe?
Ich z.b. habe keinen Brief für die 2. Briefwahl erhalten und konnte somit überhaupt gar nicht wählen. Für den ersten Durchgang schon. Das sollte zu denken geben oder?
Klaus K
27.10.2023, 18:53 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Wir möchten uns nicht an solchen Spekulationen beteiligen.
Klaus K
27.10.2023, 22:14 Uhr
Wahlurne im neuen Rathaus war nie versiegelt
Auch im neuen Rathaus, neben dem Paßamt, konnte man in einem großen Saal schon vor dem Wahlsonntag Briefwahl machen.
Erstaunlich und nicht verständlich für viele Wähler, daß die grauen Wahlurnen waren nicht versiegelt.
HeiKev
27.10.2023, 23:03 Uhr
Viel Spass ,
Trumps Widerlichkeiten zur Aushöhlung der Demokratie sind auch in Ostdeutschland angekommen.
Überraschen tut das Niemanden und ändern am demokratischen Wahlergebnis tut das auch nichts!
Netter-Nordhäuser
28.10.2023, 12:19 Uhr
@Engenius
Wenn man gar nicht an der Briefwahl teilnehmen kann, wie sollte man dann auchden richtigen Kandidaten wählen dürfen? Wie oben geschrieben gab es bei uns (Nordhausen Unterstadt) keine Briefe die einem das ermöglichten. Und beine Briefwahl ist ja für Leute die nicht anwesend sind an dem Tag der Wahl und man muss sich die doch nicht selbst besorgen?
Berserkertom63
01.11.2023, 18:39 Uhr
Briefwahlen
Von Briefwahlen sollten zukünftig alle Bürger/innen absehen, können diese doch zu einfach manipuliert werden! Dieser Missstand ist lange bekannt und sollte aus dem Wahlrecht gestrichen werden. Ausgelesen wird, was ausgelesen passt!!!
Der Doris
26.11.2023, 21:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Berserkertom63
28.11.2023, 20:30 Uhr
Stichwahl mit Methode
Auch in Spremberg in Brandenburg wurde diese umstrittene Methode der Wahl angewandt, eine parteilose Kandidatin siegte über den eindeutigen Wahlsieger der bürgerlichen Akademiker und Mittelständischen Partei Alternative FÜR Deutschland. Eine aussagekräftige Erklärung der fehlerhaften Bedingungen zum Verlauf der OB Wahlen in den neuen Bundesländern. Wahl ist Wahl, dem Wahlsieger steht das Ergebnis zu und nicht dem zusammen gerauften Gegenwahlsiegern der eigentlichen Verlierer einer jeden Wahl unter diesem Missstand. Absicht ist hier nicht von der Hand zu weisen!!! Bleibt die Frage, was wäre wenn es die Alternative FÜR Deutschland nicht gäbe, die Partei der deutschen Bevölkerung??? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die restlichen sich mit dieser fragwürdigen Stichwahl überhaupt beschäftigt hätten. Wurde diese doch extra dafür erfunden... Dies wurde im Bundestag beschlossen und bestätigt!!!
Franz Haarkamm
28.11.2023, 21:24 Uhr
Absoluter Unsinn @Beserkertom
Das die Stichwahl extra wegen der AfD eingeführt wurde, ist völliger Blödsinn. Ich weiß nicht wie lange Beserkertom schon in Nordhausen lebt, aber bei den OB-Wahlen gab es bereits 1994 , 2000 und 2012 eine Stichwahl, also lange bevor die AFD gegründet wurde. Es ist nun mal so, daß man zum Gewinn einer Personenwahl (was die OB-Wahl nun einmal ist), eine absolute Mehrheit und nicht nur eine relative benötigt. (Und das ist auch gut so. Sonst könnten ja 100 Leute kandidieren, 99 haben kanapp 1 Prozent und der eine, der dummerweise 1,5 Prozent bekommt wäre OB.) Von daher würde mich brennend interessieren, wann der Bundestag eine Einführung der Stichwahl um die AfD zu verhindern beschlossen haben soll!
Kobold2
29.11.2023, 08:45 Uhr
Extra beschlossen
Wurde von den AfD Anhängern wohl nur diese Theorie, mit der man sich wieder mal selbst in die Pfanne haut. Der amtierende sondershäuser Bürgermeister wurde auch in einer Stichwahl gewählt, obwohl er im 1. Wahlgang nicht die Mehrheit der Stimmen hinter sich hatte und die CDU und ihre Anhänger jammern deshalb auch nicht, dass alles ungerecht wäre. Auch wenn man Worte noch so oft groß schreibt, wird der Inhalt davon nicht wahrer.
nur_mal_so
29.11.2023, 10:28 Uhr
Mir machen Laute Angst,
die zwar wählen dürfen, aber so schlichten Gemüts sind, dass sie denken, das Prinzip der Stichwahl wurde eingeführt, um AfD-Kandidaten zu verhindern...
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