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Di, 10:13 Uhr
05.12.2023
Ein Blick in die Statistik

Inflationsrate in Thüringen im November 3,6 Prozent

Im November gaben die Verbraucherpreise leicht nach. Die Jahresteuerungsrate ist weiterhin rückläufig. Sie fiel von 4,0 Prozent im Oktober auf 3,6 Prozent im November. In fast allen Bereichen des Warenkorbes lagen jedoch die Preise weiterhin über dem Niveau des Vorjahres...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sanken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent und erreichten einen Indexstand von 118,4 (Basis 2020=100).

Die Jahresteuerungsrate ist weiterhin rückläufig. Sie fiel von 4,0 Prozent im Oktober auf 3,6 Prozent im November. In fast allen Bereichen des Warenkorbes lagen jedoch die Preise weiterhin über dem Niveau des Vorjahres.

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Die größten Preisanstiege im Jahresvergleich verzeichneten alkoholische Getränke und Tabakwaren (+8,9 Prozent), andere Waren und Dienstleistungen (+7,0 Prozent), Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+6,7 Prozent) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+5,7 Prozent).

Die Preise der Energieprodukte (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) erhöhten sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 0,6 Prozent. Die Preisentwicklung der Energieprodukte verlief jedoch sehr unterschiedlich. Spürbar teurer wurden Strom (+18,4 Prozent) und Gas einschließlich Betriebskosten (+9,1Prozent). Deutlich günstiger als im Vorjahr wurden Heizöl einschließlich Betriebskosten (-19,6 Prozent), Fernwärme (-13,9 Prozent) sowie Kraftstoffe (-7,4 Prozent) angeboten.

Indexdämpfend wirkte sich weiterhin die Preisentwicklung im Bereich Verkehr aus. Im Mai 2023 wurde das Deutschlandticket („49-Euro-Ticket“) eingeführt. Die Preise der kombinierten Personenbeförderungsleistungen fielen um 28,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,4 Prozent. Saison- bedingt gingen die Preise für Pauschalreisen um 11,4 Prozent im Monatsvergleich zurück. Die Preise der Flugtickets für internationale Flüge waren um 21,1 Prozent günstiger als im Oktober. Verbraucherfreundlich entwickelten sich auch die Preise für Heizöl und Kraftstoffe (-3,7 Prozent). Leichtes Heizöl wurde um 3,8 Prozent günstiger angeboten, die Kraftstoffe um 3,7 Prozent.

Preisanstiege wurden für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat beobachtet. Erheblich teurer wurden Gemüse (+4,5 Prozent), Obst (+2,2 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (+1,9 Prozent).
Autor: red

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