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Do, 19:00 Uhr
01.02.2024
Aus dem Finanzausschuss

Einführung der Bezahlkarte für Asylbewewerber vorbereitet

Im Finanzausschuss ging es heute nicht nur um den Haushalt, auf der Tagesordnung stand auch ein Anliegen der CDU zur vorzeitigen Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende...

Im Sozialausschuss war die Beschlussvorlage bereits Thema und wurde hier vielfältig diskutiert. Hintergrund ist die Ankündigung von Bund und Ländern, Geldleistungen für Asylbewerber durch die Einführung einer Bezahlkarte zu ändern. Seit der ersten Ankündigung sind einige Wochen ins Land gegangen, inzwischen haben mehrere Regionen eigene Pilotprojekte zur Umsetzung angekündigt.

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Dort wollen die Nordhäuser Christdemokraten auch den Landkreis Nordhausen einreihen. Man habe eine moderne Verwaltung und erwarte lösungsorientierte Vorschläge zur Umsetzung, forderte Renè Fullmann, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag. Das die Programme greifen könnten, habe sich andernorts bereits gezeigt, wenn die bundesweite Einführung stockt, müsse man selber vorangehen.

Die CDU habe in ihrer Beschlussvorlage eigene Mindesstandards abgeklopft. Ziel sei es, so Fullmann, die Schrittweise Einführung der Maßnahme für Geflüchtete um den "Missbrauch durch auffällige Personengruppen" zu minimieren. Im Ausschuss wurde der Beschlusstext dahingehend geändert, dass der Kreis der Betroffenen klarer definiert wurde. Zunächst wolle man sich auf Asylbewerber im Duldungsstatus mit geringer Bleibeperspektive konzentrieren. Wie groß dieser Personenkreis ist, konnte man zur Stunde nicht sagen, da die Anzahl fluktuiert.

Die Bezahlkarte ist in etwa äquivalent zu einer Kreditkarte und soll vor allem verhindern, das Geld ins Ausland überwiesen werden kann. Die vom Gesetz vorgesehene Möglichkeit zur Annahme von Arbeitsgelegenheiten und die Auszahlung eines "Taschengeldes" bleiben davon unberührt.

Diskutabel ist, inwiefern eine eigene Regelung im Landkreis Sinn macht. Die bundesweite Einführung werde sich sicher noch ein halbes Jahr hinziehen, schätzte Landrat Jendricke ein. Die überschaubare Anzahl an Personen macht die temporäre Schaffung eines eignenen Systems denkbar, so die Ausführungen im Ausschuss, ob das aber auch bis zum von der CDU geforderten Termin am 01. März möglich ist, bleibt fraglich.

Der Schritt wäre mit einem gewissen Verwaltungsaufwand verbunden, man müsse sich in Anbetracht der zu erwartenden bundesweiten Einführung und damit einhergehender, einheitlicher Regelungen nicht langfristig binden. Der Aufwand sei zwar unstrittig, aber hielte sich im Rahmen, so Fullmann.

Im Ausschuss erhielt die Vorlage schließlich vier "Ja"-Stimmen bei fünf Enthaltungen. Im Kreistag am kommenden Dienstag wird die Diskussion fortgesetzt.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
01.02.2024, 20:12 Uhr
Bezahlkarte...
...4 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen. Was für ein Ergebnis. Kaum zu glauben ist diese Einigkeit in der Arbeit. Kein Wunder, dass es nicht mehr vorwärts geht.
P.Burkhardt
01.02.2024, 20:34 Uhr
ich war der Sache gegenüber kritisch eingestellt...
...nicht weil ich glaube, dass es eine Einschränkung für die Asylsuchenden wäre... sondern weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es technisch und wirtschaftlich machbar wäre. Aber okay, wenn es geht, warum nicht ?

Auch das Guthaben auf der Bezahlkarte lässt sich erst in Bargeld und dann in Giralgeld und am Ende in eine Überweisung ins Heimatland verwandeln. Aber... es ist aufwendiger und teurer - die Hürden sind halt einfach höher.

Guter Move ! Bin gespannt, wie das technisch gelöst werden wird - in Greiz gab es da ja ein paar Probleme.
grobschmied56
02.02.2024, 01:34 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Der Doris
02.02.2024, 05:51 Uhr
verwundert
Immer wieder lustig anzusehen wie es abläuft

Wenn die einzige Opposition solche Sachen vorschlägt packt man die nazi keule aus und lehnt sowas Kategorisch ab.
Aber kommen die ach so guten Altpateien damit um die Ecke und alle jubeln.

Da ist es sogar Medienberichte wert
geloescht.20241017
02.02.2024, 06:37 Uhr
Alles nur Augenwischerei
es geht nur um Macht wie die letzten Jahrzehnte. Ist die Wahl erst einmal vorbei geht die Korrupte Politik weiter. Der Arbeitende und der Rentner müssen weiter bluten.
Schönes Wochenende
geloescht.20250302
02.02.2024, 09:46 Uhr
Abgereiste Asylbewerber...
...wegen der Bezahlkarte?

Da muss die Integrationsindustrie ganz tapfer sein (Oder jubeln, dass es sich nicht um ihre.bevorzugten arabischen und afrikanischen Lieblinge handelt), denn laut einem Verantwortlichen eines Kreises, der die Karte schon einführte, handelte es sich dabei um Serben und Nordmazedonier!

Geht's noch? Soweit ich weiß, liegen diese Länder in Europa!

Was ist denn deren Asylgrund? Vielleicht nach 5 Jahren Duldung einen Deutschkurs beginnen und weitere 5 Jahre später eine Arbeit suchen, sollten Sie dann nicht wie viele hiesigen Ukrainer schon im Rentenalter sein und zusätzlich Bürgergeld kassieren?
Ein Bürger
02.02.2024, 09:52 Uhr
Typisch CDU....die rudern doch schon wieder zurück.
Es ist wirklich ein Trauerspiel. Ein Schritt vor und zwei wieder zurück. Bitte mal die Beschlussvorlage aktualisieren.
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