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Fr, 18:01 Uhr
02.02.2024
Schlafendes Ende

Getroffen, betäubt, erlöst

Das Abenteuer eines Wildschweines in Nordhausen nahm dann doch kein glückliches Ende für das Tier. Wir haben die Einzelheiten zusammengetragen...

Getroffen und entschlummert (Foto: S. Dietzel) Getroffen und entschlummert (Foto: S. Dietzel)

Kurz vor dem Einbruch der Dunkelheit fuhren Silvio Dietzel und Toni Druselmann von der Berufsfeuerwehr mit einem Auto auf den Hof und trieben das in Panik geratene Tier in eine Ecke des Schulhofes.

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Dort gab es dann ein freies Schussfeld für das Immobilisationsgerät, auch als Betäubungsgewehr, bekannt. Das Tier wurde getroffen und schlief kurz darauf ein. Als Narkotikum wurde die sogenannte "Hellabrunner Mischung" verwendet. Sie besteht aus Ketamin und Xylased. Verwendet wurden 8 Milliliter.

Es stellte sich heraus, dass das Tier schwer verletzt war, weshalb es vor Ort durch den Stadtjäger erlegt werden musste, teilte die Polizei am Abend mit.
Autor: psg

Kommentare
Max Mustermann123
02.02.2024, 19.33 Uhr
"Keiler"
Der Keiler ist eindeutig eine Bache...
tannhäuser
02.02.2024, 20.26 Uhr
Woran erkennen Sie das?
Keine Hauer?
Flitzpiepe
02.02.2024, 21.13 Uhr
Wieso
war der Abend teuer?🤔
Gemeint war sicher ein Abenteuer.
tannhäuser
02.02.2024, 21.44 Uhr
Humor von Flitzpiepe?
Kannte ich bisher nicht, aber danke dafür ;)

Und das Wildschwein wollte zur Marine und Heuer kassieren...Also anheuern.
Anna Lüst
03.02.2024, 03.34 Uhr
Bauernregel:
"Wenn das Schwein auf dem Schulhof frisst,
es lange noch kein Saustall ist!"
Hans Dittmar
03.02.2024, 08.05 Uhr
Ist es wirklich keine Löwe?
Frage für einen Freund aus Berlin.
Und wieso glückliches Ende für das Tier? Wenn man die Bache dann noch schlafend erlegt?
Erpel1311
03.02.2024, 09.31 Uhr
Was hatte
denn das Wildschwein für eine angebliche schwere Verletzung. In dem anderen Bericht mit Video sah es noch sehr gesund aus wie es da Rum läuft. Oder wurde es beim betäuben schwer verletzt als es in die Enge getrieben wurde?
Pe_rle
03.02.2024, 09.36 Uhr
Stadtjäger
die Stadt kann sich sogar einen eigenen Jäger leisten?
Was macht der den wenn kein in schlaf gelegtes Wildschwein anwesend ist ?
Schlaubert
03.02.2024, 09.49 Uhr
@Erpel1311
Das Video ist ganz zum Anfang entstanden.
Kurz nach der Feststellung des Tieres auf dem Schulhof.

Die Verletzungen sind nicht beim Betäuben des Tieres entstanden, sondern schon vorher. Das Tier ist mehrfach in die Zaunanlage/Mauer/Tor gesprungen und hat dabei unter anderem Verletzung am Kopf gehabt.
Weiterhin ist es einmal in einen Kellerschacht gesprungen. Dabei zog es sich augenscheinlich eine Beinfraktur zu.

Schlussendlich konnte das Schwein nur durch eine Betäubung gesichert werden.
Alle weiteren Maßnahmen lagen im Verantwortungsbereich des Jagdbeauftragten.
Schlaubert
03.02.2024, 10.08 Uhr
@ Pe_rle
Die Stadt Nordhausen beschäftigt selber keinen eigenen Jäger. Als Stadtjäger wird derjenige bezeichnet, wessen Revier das Stadtgebiet ist. Aber auch diesen sind rechtliche Grenzen gesetzt.
Halssteckenbleib
03.02.2024, 17.28 Uhr
Getroffen betäubt....
Anstatt dem Tier zu helfen wurde es hingeholfen.Ist vermutlich viel billiger nicht zu helfen.Einfach entsorgt wurde es vermutlich auch nicht.Ich kann keine schwere Verletzung erkennen.....Schade um das schöne Schwein....schlimm schlimm
Schlaubert
03.02.2024, 20.35 Uhr
@Halssteckenbleib
wenn man es nich besser weiß , selbst nicht vor Ort war und auch sonst keine Ahnung hat , dann sollte man einfach mal die Finger still halten und keinen Kommentar abgeben.

Oder beim nächsten mal machen sie den Job mit ihren umfassenden Fachwissen.
grobschmied56
03.02.2024, 21.34 Uhr
Lieber Halssteckenbleib! ...
... Ihre Tierliebe und Ihr Mitgefühl ehrt Sie. Positiv.
Nur muß man halt objektive Gesichtspunkte in Betracht ziehen!
Wildschweine sind in Mitteleuropa weitverbreitete Generalisten und waren nie in ihrem Bestand bedroht.

Ganz im Gegenteil. In weiten Gebieten nehmen die Bestände zu mit Tendenz zum Überbestand. Das stellt nicht nur für Landwirte, sondern auch für Gärtner, Wanderer, und den Straßenverkehr ein Problem dar. So gab es im Zeitraum 2022/2023 in Deutschland über 15 000 Unfälle, welche auf die 'Schwarzkittel' zurückzuführen waren.

Besonders gefährdet sind Zweiradfahrer, die weder über Knautschzone noch schützende Blechhülle verfügen, um sich nach Zusammenprall mit einem gestressten und verletzten Wildschwein schützen zu können.

Dem Vernehmen nach hatte sich das Tier auf dem Schulgelände durch Sturz in einen Treppenschacht ein Bein gebrochen. Eine sehr schmerzhafte Verletzung. Betäubung und anschließender Abschuß haben dem Schwein längeres Leiden erspart.

Ich höre die Tierschützer schon schnapp-atmen und zur Abrechnung mit dem Fleischfresser 'Grobi' die geballte Empörung herausbrüllen.

Könnt ihr machen, liebe realitätsferne Tierwohl-Aktivisten.
Ihr hättet das arme verletzte Viech wahrscheinlich in eine Veterinär-Praxis geschafft, Bein schienen und gipsen lassen und Euch dann gefreut, wie 'Borsti' wieder das Laufen lernt, in den Forst entlassen wird.

Mach's gut, Borsti! Wir haben dich alle ganz doll lieb!
Im nächsten Oktober steht Borsti dann als Nummer 7 auf der Abschußliste des zuständigen Jagdpächters...

Aber da haben die Tierwohl-Aktivisten schon wieder ein ganz anderes Ziel vor Augen. Vielleicht die internationale Ächtung von Mausefallen oder Fliegenfängern.
Oder auch ein deutschlandweites Schlagverbot gegen Stechmücken...
Fönix
04.02.2024, 02.38 Uhr
Dem armen Schwein erging es letztendlich
nicht anders als jedem anderen Normalbürger in vergleichbarer Situation:
Einmal in die Fänge der zuständigen Bürokratie geraten sind die Überlebenschancen vergleichsweise gering...

Ich weiß, das ist jetzt nicht wirklich like to live, aber dieser Vergleich hat sich mir jetzt irgendwie aufgedrängt...
Iltis
04.02.2024, 09.41 Uhr
Politikum Wildsau.
Man oh man, was hier wegen einer Wildsau für ein Sermon in Kommentaren,die dreimal länger als der Artikel sind, abgesetzt wird ist eigentlich zum Totlachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Böse grüne Tierschützer und staatliche Bürokraten dürfen da bei nächtlicher Traumtänzerei natürlich auch nicht fehlen.

Man, eine Wildsau, die auf dem Schulhof mitten in der Stadt rumläuft, wollte sich mit Sicherheit nicht einschulen lassen. Die war ganz einfach krank. Ende Gelände.😂
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