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Di, 08:00 Uhr
04.06.2024
Alltäglicher Behördenwahnsinn

So wird das nichts mit der Integration

Die nnz hatte mehrfach über Bemühungen berichtet, um geflüchtete Ukrainer in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. Nicht immer zeigten die Frauen und Männer aus dem Land das nötige Engagement. Es geht aber auch andersrum - dann nämlich steht die deutsche Bürokratie einfach mal im Weg der Mühen. Die nnz mit einem Fall-Beispiel…

Fahrschule (Symbolbild) (Foto: Markus Spiske auf Pixabay) Fahrschule (Symbolbild) (Foto: Markus Spiske auf Pixabay)
Johannes Kunze ist in der Wippertaler Getränke GmbH der Betriebsleiter. Vor ihm auf dem Schreibtisch steht ein Aktenordner, in dem Bewerbungen gesammelt werden. Was der Autor dort zu lesen bekommt, lässt dem Laien die Haare zu Berg stehen. Auch Herr Kunze ist der Verzweiflung nahe, benötigt doch das Unternehmen Kraftfahrer für den gewerblichen Transport der flüssigen Köstlichkeiten. Doch genau mit diesem Attribut “gewerblich” beginnt das Problem.

Rückblende: Zur Walpurgisfeier im Nordhäuser Gehege lernten Johannes Kunze und dessen Chef Peter Winsel einen Ukrainer kennen, der schon fast zehn Jahre in Nordhausen lebt. Und der kannte einen vor dem Krieg geflohenen Mann, der sogar im Besitz eines Lkw-Führerscheins ist. Der reicht in seinem Heimatland auch für den gewerblichen Transport von Gütern und Waren.

Der Führerschein reicht aber nicht der Bürokratie in Deutschland und so werden etliche Hürden errichtet, die übersprungen werden müssen. In der Theorie könnte das gelingen, in der Praxis steht sich das Verbotswesen in diesem Land selbst im Weg. So muss der Ukariner - wir nennen ihn mal Wladimir - eine Berufskraftfahrergrundqualifikation ablegen. Die endet mit einer Abschlussprüfung der IHK und diese Prüfung muss zwingend in Deutsch abgelegt werden. Wladimir belegt gerade einen Deutschkurs, der aber nur von 8 Uhr bis 12 Uhr stattfindet. Bleibt die Frage, warum solche Kurse nicht auch nach Feierabend stattfinden können? Eine Antwort gibt es nicht, dafür wird allerdings von der Fahrschule eine Gebühr von ca. 3.000 Euro verlangt.

Das aber ist noch nicht alles. Wladimir müsste noch eine Auffrischungsausbildung absolvieren, die aus fünf Modulen besteht. Diese kostet aktuell ungefähr 700 – 800 Euro. Müssen übrigens alle Kraftfahrer machen, die im gewerblichen Transport unterwegs sind. Sie müssen auch alle fünf Jahre zu einer ärztlichen Untersuchung, die weitere Kosten verursacht. Johannes Kunze, Peter Winsel und natürlich auch Wladimir sind ratlos. Das Unternehmen sucht Personal, Wladimir will arbeiten, der Staat bekäme Steuern und Sozialabgaben.

Das Jobcenter der Arbeitsagentur ist ebenfalls ratlos. Eine sofortige Einstellung als Beifahrer samt Förderung vom Jobcenter für eine Frist von sechs Monaten wäre möglich, doch die Teilnahme am vormittäglichen Deutschkurs hat Priorität. “Ich kann das nicht verstehen, ist doch die Arbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen die beste Möglichkeit zum Überwinden der Sprachbarriere. Bald endet der Deutschkurs, doch für die IHK-Prüfung und die Modulschulung reicht das alles bei weitem nicht.

“Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter funktioniert tadellos, doch es ist die Bürokratie in Berlin, die uns allen so richtig schwere Brocken in den Weg legt. So kann das in diesem Land nicht weitergehen, wir machen uns selbst kaputt”, resigniert Peter Winsel und der Aktenordner seines Betriebsleiters wird immer dicker. Die Personalstärke im Unternehmen leider nicht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
Paulinchen
04.06.2024, 08.46 Uhr
Es ist schon erstaunlich,...
... welche bürokratischen Hürden in Deutschland überwunden werden müssen, damit man den Arbeitsplatz bekommt, den man endlich gefunden hat.

Dabei wundert es mich immer wieder, dass es in der freien Wirtschaft diese Probleme gibt und für einen JOB in der Politik nicht. Hier reicht schon ein loses Mundwerk, wenig Ahnung von allem und etwas Mut zum Risiko um vielleicht schon für das ganze Leben ausgesorgt zu haben.
Vielleicht hilft es ja dem ukrainischen Lkw Fahrer schon, wenn er über sein bisheriges Leben hier in Deutschland ein Buch schreibt und dieses in allen Talkshow der Sender der ARD vorstellt. Denn dort bewerben ja alle Promis ihre mehr oder weniger interessanten Geschichten.
Und wenn da mal eine Quellenangabe nicht so korrekt angezeigt wird, das macht doch nichts, das interessiert doch keinen....
Vielleicht bietet sich ja das Thema: "Die Ellenbogen in der dtsch. Politik" an. Denn da gibt es Beispiele ohne Ende......
KeinKreisverkehr
04.06.2024, 10.11 Uhr
Diese Bürokratischen Hürden...
wie hier so schön proklamiert wird sind für mich wichtige Anforderungen an jemanden der als Berufskraftfahrer mit einem LKW mehrere Stunden am Tag unterwegs ist.

Ich glaube jeder hat schonmal schlechte Erfahrungen mit der Fahr- und Parkweise von Lieferanten gemacht. Und da ja von vielen Seiten die zunehmende Ignoranz gegenüber Verkehrsregeln zurecht angeprangert wird ist es für mich nur sinnvoll, dass so ein potentieller Berufskraftfahrer mit den deutschen Verkehrsregeln vor Berufsantritt vertraut gemacht wird.
So mancher scheint vielleicht zu vergessen, dass man mit einem LKW bei falscher Kenntnis der Verkehrsregeln schnell mal jemanden verletzen oder sogar töten kann. Mag sein, dass der gute Mann in der Ukraine fahren darf. Aber deutsche Städte sind nun Mal ein anderes Pflaster. Komplizierte und schlechte Randinfrastruktur auf die Rücksicht genommen werden muss. Park- und Halteverbote verlangen ja schon von manch deutschem Lenker zu viel ab. Außerdem Ladungssicherung etc. Nicht umsonst ist Berufskraftfahrer hier eine 3 jährige Ausbildung. Da gehört nunmal etwas mehr dazu als man auf den ersten Blick denken mag.

Dass die Deutschkurse nur vormittags stattfinden ist ungünstig ja, aber auch die Lehrkräfte dort wollen vernünftige Arbeitszeiten und nicht "nach Feierabend". Ich denke man könnte den Herren auch halbtags von 12:00 bis Feierabend beschäftigen wenn man denn wolle.

Ich interpretiere den Artikel so, dass Wippertaler die 3800€ als Investition für jemanden der nach erfolgreichem Abschluss wahrscheinlich bis zur Rente beschäftigt wird zu viel sind. Wenn das so ist kann man ja selbst ausbilden, ich Wette aber, dass das teurer und unsicherer ist.
Hans Dittmar
04.06.2024, 10.58 Uhr
Führerschein reicht nur für deutsche Panzer?
Es macht einen richtig wütend, wenn man so viel "Beklopptheit" der deutschen Behörden liest. Illegal kann man in Deutschland alles tun, sogar lange leben ohne gefunden zu werden. Legalisierung führt zum Frust. Wenn in den 1950/60 Jahren solch eine Bürokratie bestanden hätte, wäre unsere Wirtschaft schon damals zusammengebrochen, denn die "Gastarbeiter" hätten hier nie arbeiten können.
Zum Glück reicht vermutlich der ukrainische Führerschein zum Fahren deutscher Panzer und das ganz ohne Sprachkurs.
daniel-san
04.06.2024, 11.23 Uhr
Artikel ist ungewöhnlich formuliert
Diesen Artikel und den damit verbundenen konstruierten Aufschrei verstehe ich nicht ganz.
Geht es hier um die mögliche Anerkennung von bereits vorhandener Berfuserfahrung als Berufskraftfahrer in der Ukraine, die hierzulande vereinfacht anerkannt werden könnte, so ist das nicht als solche formuliert.
Es heißt nur "... sogar im Besitz eines Lkw-Führerscheins ist. Der reicht in seinem Heimatland auch für den gewerblichen Transport von Gütern und Waren ...". Hat er also schon in seinem Heimatland als beruflicher LKW-Fahrer gearbeitet, oder hat er nur den Führerschein, ohne je damit beruflich aktiv gewesen zu sein?
Wenn er nur in Besitz des Führerscheins ist, so muss er natürlich unter hierzulande geltenden Regeln vorgehen. Schließlich sind wir hier nicht in der Ukraine und dort geltende Regeln sind hier logischer- und richtigerweise nicht gültig. Sowas würde hier geborene Anwärter auf diese Berufsgruppe ja deutlich benachteiligen, wenn wir einfach jeden Einwanderer mit LKW-Führerschein und ohne Berufserfahrung einfach so auf die Bevölkerung loslassen würden. Eine der eigenen Bevölkerung gegenüber sogar absolut unfaire Denkweise wird hier angedeutet.
Ja, die Deutsche Sprache muss man wohl auch lernen, wenn man hier arbeiten und leben möchte. Wie in jedem anderen Land auch.
Deutsch lernen ist natürlich immer erst einmal die top Priorität. Ausnahmslos. Wie soll das denn bitte sonst gehen?
Reicht der tägliche Deutschkurs nicht aus, kann man doch auch Lernprogramme, -dienste und -apps nutzen, um schneller Fortschritte zu machen. Vielleicht sogar Zusatzleistungen in Abendkursen (in pers. Anwesenheit, online, o.ä.) oder einfach mit eigenen Fleiß über Lernmaterial brüten. Vielleicht kann man das dann abkürzen und beschleunigen. Im schlechtesten Fall verbessert man eben nur die Sprachfähigkeiten, was ja auch generell großartig ist und einem in Deutschland generell echt weiter helfen wird.
Früher haben das Einwanderer übrigens oft in Eigenregie, aus eigenen Mitteln und ohne zur Verfügung stehende, tolle Deutschkurse hinbekommen. Das geht nun nicht mehr?
lumpi22
04.06.2024, 11.40 Uhr
Ach Paulinchen....
nach diesen Zeilen von Ihnen frage ich mich sehr treffend, warum Sie nicht in die Politik gegangen sind! Sie haben ein loses Mundwerk, keine Ahnung, aber immer Recht u. sicher haben Sie auch den Mut zum Risiko, damit Sie als ständig maulende Politikerin dieses u. jenes Gesetz einfach mal über den Haufen werfen können. Ich gönnte Ihnen diesen tollen Job, aber wehe, Sie stellen sich gegen (leider) den jobsuchenden LKW-Fahrer, der dann wegen Ihrer mit zugestimmten Gesetze nicht eingestellt werden kann! Sie sind hier scheinbar als "Angestellte Meckermeisterin" aktiv tätig, bekommen dafür Gott sei dank, kein Geld. Ihre Welt ist scheinbar total schlimm, nicht mehr auszuhalten u. unerträglich, doch ich behaupte, dass es Ihnen 100 mal besser geht, als in der ehemaligen DDR es war. Sie scheinen für das Meckern gegen ALLES unterstützende Medikamente einzunehmen, denn verfolgen Sie mal Ihre Veröffentlichungen, da geht es immer nur gegen die Anderen mit Stimmungsmache u. auch Hetze! Ihre Auftritte in den Talkshows u. die möglichen Bücher daraus wären die blanken Klassiker und sicher schnell vergriffen, wobei ich kein Buch kaufen würde, weil...
Es ist wirklich schlimm u. schade, dass der Ukrainer nicht sofort mit dem Job anfangen kann, obwohl er dringend gebraucht wird! Es ist besonders schlimm, dass er sein Deutsch nur am Tage erlernen bzw. verbessern kann, obwohl er bereit wäre, das auch nach Feierabend zu tun. Er ist laut dem Beitrag aber schon 10 Jahre in Deutschland u. keiner fragt nach, was er bisher getan hat. Ich behaupte einfach mal, dass man nach dieser Zeit die deutsche Sprache hätte schon sprechen können. Es ist nun einmal gesetzlich geregelt, dass ein ausländischer Führerschein für LKW nicht für die berufl. Tätigkeit in D. anerkannt wird, also muss er zur Fahrschule u. kann dort beweisen, dass er LKW fahren kann u. benötigt dort sicher weniger Fahrstunden, als andere Anfänger. Das kann man sicher vorher auch mit dem Amt in Zusammenarbeit mit der Fahrschule klären. Dadurch können Kosten gespart werden. Es sollte auch möglich sein, nach Feierabend, mit anderen Personen die deutsche Sprache zu erlernen. Das Amt sollte einer Sonderregelung zustimmen u. alles wäre einfacher f. Wladimir.
Kat
04.06.2024, 13.22 Uhr
Lumpi22
Im Artikel steht, dass ein Ukrainer, welcher bereits 10 Jahre in Deutschland lebt, einem Ukrainer, welcher vor dem Krieg geflohen ist, diesen Kontakt vermittelt hat.
Also nix 10 Jahre hier.
Allerdings gibt es genug Möglichkeiten eine Sprache über App's zulernen, wenn man will. Babbel und Co. helfen gern
Einfach mal Eigeninitiative zeigen
diskobolos
04.06.2024, 14.46 Uhr
Gegen "Bürokratie" zu motzen ist billig. Da gibt es viele likes . . .
Den LKW-Führerschein habe ich seit 1975. Während meines Wehrdienstes hatte ich auch die Berechtigung zum Personentransport und bin viel gefahren. Danach bin ich größere Fahrzeuge nur noch 1-2 mal bei Umzügen gefahren. Das Führen eines großen LKW modernerer Bauart würde ich mir heute nicht so ohne weiteres zutrauen. Gewerblich dürfte ich es wohl auch nicht, zu Recht!

Dass ein ausländischer Bürger das nicht ohne zusätzliche Prüfungen darf, halte ich für völlig in Ordnung. Vielleicht war er in der Ukraine nur auf landwirtschaftlichen Flächen unterwegs. Die Umstände unter denen man dort die Fahrerlaubnis erwerben kann, sind uns auch nicht bekannt. Manchmal reicht vielleicht auch ein gefülltes Kuvert.
Kobold2
04.06.2024, 15.43 Uhr
Man liest hier wieder
Die üblichen Meinungen, ohne Ahnung.
Die Vorraussetzungen für gewerbliche Transporte gelten EU-weit, Also nix mit deutscher Beklopptheit. Aber einige meinen ja, das es wohl reicht, mal irgendwann mal einen Führerschein gemacht zu haben, um diesen Job auszuüben. Gar nicht so lange her, das hier ein Artikel zulesen war, in dem der Landrat ähnliches vermitteln wollte. Meine Anmerkung das man halt erst entsprechende Qualifikationen in hiesiger Landessprache absolvieren muss, erfuhr wieder die üblichen Reaktionen.
Einzig die Möglichkeiten zu Sprachschulung kann man hier als praxisfremd ankreiden.
Was will man machen, wenn das wenige Personal spätestens 16.00 Uhr gern Feierabend machen möchte und es dadurch keine Abendschulung gibt. Vielleicht schafft es der Unternehmer ja seine Tourplanung in Abstimmung mit der Kundschaft entsprechend anzupassen. Wo ein Wille ist, findet sich oft auch ein Weg. Man muss nur miteinander reden.
Hallogemeinde
04.06.2024, 15.46 Uhr
Also ist Lumpi der Meinung
man sollte diesen Ukrainer, so willig er auch ist zu arbeiten sofort und ohne Ausbildung auf einen LKW setzen und ihn auf die Bevölkerung los lassen? Ist das ihr ernst? Würden Sie diese Meinung auch noch vertreten wenn jemand zu Schaden kommt aufgrund mangelnder Ausbildung? Das würde ja zeigen dass man eigentlich keine Ausbildung mehr braucht in Deutschland. Man würde alle Berufskraftfahrer diskreditieren. Er bekommt schon wie im Artikel beschrieben bedingt durch den vorhandenen Führerschein einen vereinfachten Zugang zum Arbeitsmarkt gegenüber einem Deutschen, ausgebildeten Berufskraftfahrer welcher dafür 3 Jahre Ausbildung bestreitet. Z.B. muss der Ukrainer, sagen wir mal wie im Artikel genannt Wladimir, "nur" die beschleunigte Grundqualifikation bestreiten, dauert circa 4 Wochen.
Der Lehrgang umfasst insgesamt 140 Unterrichtsstunden zu je 60 Minuten. Es handelt sich dabei um 130 Unterrichtseinheiten theoretischen Unterricht und 10 Stunden fahrpraktischen Unterricht im LKW oder BUS. Zuzüglich Grundqualifikation mit 35 Stunden. Somit hat er einen wesentlichen Vorteil nur weil er einen LKW Führerschein besitzt. Die Annahme er habe auch als Berufskraftfahrer gearbeitet und somit Berufserfahrung ist nicht bewiesen und auch nicht beschrieben m Artikel.
Hallogemeinde
04.06.2024, 16.37 Uhr
Prämiere...
ich fasse es nicht! Das erste Mal einer Meinung mit Kobold... Unglaublich und das erste Mal Daumen hoch für Kobold.
lumpi22
04.06.2024, 19.10 Uhr
Entschuldigung für den Fehler und ich
mache das auch auf diesem Wege sehr schnell. Klar muss der Ukrainer als LKW-Fahrer die notw. Prüfungen u. Nachweise erbringen, so sollte u. muss es auch sein, das habe ich in meinem Beitrag deutlich geschrieben (HalloGemeinde). Und mit den 10 Jahren Aufenthalt war ein Fehler von mir, sorry u. Entschuldigung Kat! Es ist mir nach dem Absenden auch aufgefallen, aber jeder Mensch macht mal einen Fehler... Zum Glück aber haben ja fast alle nachfolgenden Kommentarschreiber deutlich gemacht, dass es nicht so einfach geht, mit einem ausl. LKW-Führerschein gleich als Kraftfahrer in D. losfahren zu können. Übrigens HalloGemeinde, das habe deutlich geschrieben u. zum Ausdruck gebracht, dass er für den anerkannten LKW-Führerschein auch die Nachweise (Prüfungen) ablegen muss! Ich wollte nur der Demokratie auf die Beine helfen u. Möglichkeiten darstellen, wie man es beschleunigen könnte, dass er z.B. bei der Fahrprüfung beweisen kann, dass er den LKW beherrscht u. dadurch vielleicht einige Fahrstunden u. Kosten sparen könnte, wenn das vorher unter dem Amt und der Fahrschule geklärt werden kann.
Mir war nur wichtig, auf die Zeilen von Paulinchen zu antworten, die ja die bürokratischen Hürden in D. komplett angezweifelt hat u. sehr unfair u. leider wieder mal sehr passend für Sie damit "Stimmung erzeugen" wollte. Lautes Mundwerk, keine Ahnung und mit Mut zum Risiko kann man in die Politik einsteigen u. für sein Leben Aussorgen u. mit Auftritten in Talkshows u. "Geschichten schreiben" im eigenen Buch groß rauskommen. Für mich war es einfach wieder mal ein Schlag ins Gesicht aller Politiker, aller Verantwortlichen, die mit der Ausbildung dieses Ukrainers zu tun haben werden u. eben halt die Gesetze u. Festlegungen beachten müssen u. habe darauf aus meiner Sicht entsprechend reagiert! Das war es mir wert, auch wenn ich den Fehler mit den 10 Jahren überlesen habe. Sorry an Alle noch einmal! Vielleicht wird sich aber Paulinchen in der Zukunft etwas sachlicher u. überlegter zu Themen äußern u. nicht immer nur unter Stimmungsmache gegen die Politik (außer gegen ihre Partei) zu schießen! Wir leben heute viel besser, als in der damaligen DDR, das sollte man immer berücksichtigen u. stolz darauf sein!
Paulinchen
04.06.2024, 21.35 Uhr
@lumpi 22...
...über was für bemerkenswerte Eigenschaften verfügen Sie denn?

Ich dachte bisher, dass es keine Hellseher gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. Seit wann bestimmen Sie, wer in welcher Partei ist und darüber hinaus auch noch derartigen Schwachsinn öffentlich machen.

Vielleicht denken Sie noch einmal darüber nach und mäßigen sich ein wenig mit Ihren erfundenen Beleidigungen. Wenn es Ihnen möglich ist, dass Sie Personen in irgendwelchen Parteien zu verorten, dann nehmen Sie hiermit zur Kenntnis, diese Fähigkeit haben Sie noch nicht gänzlich erreicht und müssen weiterhin noch lernen.
Vielleicht kommen Sie am Ende zum richtigen Ergebnis, nämlich meiner Nichtparteienzugehoerigkeit. Wenn ich genauso spekulieren würde wie Sie, dann sind Sie- Na lassen wir das...
P.Burkhardt
05.06.2024, 01.03 Uhr
manche Paulinchens...
haben einfach zu jedem Thema etwas beizutragen....oder eben auch nicht.

Tatsächlich gibt es einfach Regeln für Berufskraftfahrer, die ihren Sinn darin haben für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu sorgen. Natürlich bedeutet das für die Betroffenen erhöhten Aufwand, aber es kommt eben jenen zu Gute, die Ihren altersschwachen SUV ein Mal im Jahr mit einem ebenso alten Camper im Schlepptau über die Autobahn nach Südtirol jagen....

Sorry... ich weiß, das war gemein...aber lesen Sie mal die historie Ihrer Beiträge und versuchen Sie mal, sich dabei in die Gedankenwelt Anderer hereinzuversetzen !
Lautaro
07.06.2024, 20.28 Uhr
Ähm ...Hallogemeinde....Kobold2 wäre in diesem Fall
sicher ein guter Ansprechpartner.
Auch wenn wir in den letzten 10 Jahren deutlich auseinander gingen, halte ich sein Urteil in diesem Fall für mich relevant.
Fönix
08.06.2024, 14.53 Uhr
Vieles ist ja richtig, was hier so zum Thema
gewerbliches Fahren in der EU geschrieben wurde. Aber ehe beim gemeinschaftlichen Hetzen gegen das arme Paulinchen der Geifer aus den Mundwinkeln bis auf die Schuhe tropft, habe ich nochmal eine Frage an die Experten:

Wenn die Ausbildung zum Berufskraftfahrer in der EU so einzigartig gut ist, dass nur diese dazu befähigt, einen LKW ordnungsgemäß und sicher durch die Länder der EU zu manövrieren, wie verhält es sich dann mit den Berufskraftfahrern, die aus Serbien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina, der Türkei oder eben auch aus der Ukraine kommen und mit ihren LKW, die nicht selten den Charme eines Seelenverkäufers versprühen, ebenfalls regelmäßig kreuz und quer durch Europa kutschieren, unabhängig davon, ob die betreffenden Speditionen nur scheinbar oder tatsächlich in diesen Ländern firmieren?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese Fahrer eine zusätzliche Ausbildung in der EU absolviert haben. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, denn ich würde schon gerne wissen, wie man sonst die gewaltige Gefahr eindämmen will, die ja nach den hier dargestellten Szenarien von diesen Fahrern ausgeht, wenn sie eine solche Ausbildung nicht vorweisen können...

Für alle, die nicht gerne soviel lesen möchten hier die Kurzfassung meiner Frage:

Was ist hinsichtlich der realen Gefahr, die von dem hier gemeinten Ukrainer als LKW-Fahrer scheinbar oder tatsächlich ausgeht anders, wenn er als Fahrer eines ukrainischen LKW für eine ukrainische Spedition z.B. von Lwiw nach Rotterdam und wieder zurück fahren würde bzw. auch schon gefahren ist???
Hackelberry
08.06.2024, 19.47 Uhr
Der schon wieder. Der hat nichts verstanden.
Das in der EU Standarts gelten, mag für Aschevögel ja ganz furchtbar sein. Für mich, die täglich aufgrund beruflicher Erfordernisse auf Autobahnen unterwegs ist, ist das überlebenswichtig. Da gibt es trotz EU Gesetzgebung genug Zeitgenossen, die sich nicht dran halten.

Deshalb schraubt aber kein vernünftiger Zeitgenosse die geltenden Standarts zurück!
Paul
09.06.2024, 20.56 Uhr
Integration???
Wäre oder ist es nicht dringend erforderlicher erstmal deutsche Arbeitslose in Arbeit zu bringen, als sich ständig vergeblicher Abmühungen mit irgendwelchen Ausländern hin zu geben. Vor Allem DIE können alle Deutsch und brauchen nicht noch kostspielige Sprachkurse.
Und außerdem hört man doch ständig der Ukraine fehlen jede Menge Soldaten, warum melden sich die ukrainischen Männer die hier in Deutschland rumgammeln nicht für ihre Heimatfront? Seltsam!
Kobold2
10.06.2024, 07.22 Uhr
vergebliche Abmühungen
haben wir schon sehr lange, "irgendwelches" biodeutsches Personal für den Job zu gewinnen. Mit verantwortlich sind Politik, die Medien, die die vorwiegend ablehnen Grundhaltung schüren. Der ablehnende, teils arrogant abwertende Grundton, ist auch hier nicht zu überlesen.
Wenn der erste Satz, nach dem Aussteigen und der Begrüßung, von einem hier zugelassenen LKW "oh du sprichst ja deutsch ! " ist, dann kann man sich vorstellen, wie es um die Lieferketten, ohne Personal mit ausländischen Wurzeln bestellt wäre.
Wer Überladung und Untermotorisierung im Vorbeifahren erkennt, findet bestimmt auch die Berufszugangsbedingungen von Drittstaaten, ohne sarkastische Fangfragen.
Teja
10.06.2024, 10.17 Uhr
Soldaten
Es gibt auch ukrainische Männer,die nicht in diesem Krieg sterben wollen.
Für mich voll verständlich.Paul,waren Sie Soldat an brisanten Orten?
Patriotismus kann auch sein,sich für kommende Wiederaufbauzeiten vom Kriegsgeschehen fern zu halten.
Das oft zitierte Fahnenfluchtproblem trifft nur für auf eine Fahne vereidigte Soldaten zu.
Schlimm ist hier nur wie überall die hemmende Bürokratie in Sachen Eingliederung in das normale ArbeitslebArbeitsleben.
E20
10.06.2024, 13.19 Uhr
@Teja
das ist aber ziemlich kurz gedacht. Wenn nämlich keiner an der Kriegsfront kämpfen will, dann kann der Gegner fröhlich ins Land spazieren und steht dann plötzlich vor Ihrer Haustür. Dann bleibt Ihnen nur noch die Flucht Richtung Westen. Ich würde an Ihrer Stelle schon mal die Koffer packen ( zum Glück denken nicht alle so wie Sie )
Lautaro
10.06.2024, 15.37 Uhr
Ähm Prinz Teja
Sie haben recht. Für diese Truppe würde ich meinen Körper sicher auch nicht malträtieren. Als Schweizer oder Isländer würde ich schon für meine Regierung und mein Volk kämpfen.
Aber für ein paar Oligarchen ? NEIN !
Teja
10.06.2024, 20.31 Uhr
Koffer packen
Werde ich als alter Soldat nicht tun.Wer solche Gedanken äussert zeigt sein Gesicht und was er selbst tun würde
Übrigens, gute Soldaten wissen wann ein Krieg verloren ist und jede Weiterführung nur sinnlose Opfer und noch mehr Leif und Elend bringt. Für Kapitalisten darf kein Mensch mehr um sein Leben betrogen werden,so wie es bis jetzt immer noch war und auch heute immer noch ist.
Siehe Hannes Wäre es Lied vom Soldaten.
Für Frieden braucht es mehr Mut. Aufbau ist mächtiger als kurzes Heldentum.
So war das auch 1989,wir hatten das erkannt und legten die Waffen nieder.
Teja
10.06.2024, 21.38 Uhr
Korretu r
Ich meine Hannes Wader
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