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Mi, 12:27 Uhr
08.10.2025
Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Südharz

Eigener Honig für die Mieter

Das Thema Nachhaltigkeit ist seit langem auch Bestandteil des Strategiekonzeptes der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG). Seit diesem Jahr ist die Zusammenarbeit mit der Imkerin Anja Grosser entstanden...

Hier arbeiten  die WBG-Bienen vor Ort  (Foto: WBG Südhaurz) Hier arbeiten die WBG-Bienen vor Ort (Foto: WBG Südhaurz)


Auf zwei Blühwiesen in Nordhausen, Am Roßmannsbach und in der Hardenbergstraße, wurden jeweils zwei Bienenvölker angesiedelt. Während der Frühjahrsblüte produzierten die fleißigen Insekten bereits rund 150 Kilogramm feinsten Honigs, der in 600 kleine Gläser abgefüllt wurde. “Aktuell werten wir mit der Imkerin die Produktion der Sommerblütenernte aus”, berichtet Daniel Schneider, Teamleiter Objektmanagement der Genossenschaft, der den Impuls für dieses Projekt gegeben hat. “Jedes Mitglied unserer Genossenschaft bekommt solange der Vorrat reicht beim Abschluss eines WBG-Glasfaser-Internetvertrages oder bei der Geldanlage mit einer WBG-Inhaberschuldverschreibung als kleines Dankeschön ein Glas unseres WBG-Honigs dazu."

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Die „Zusammenarbeit“ mit den Bienen ist ein weiteres Zeichen der Verbundenheit der WBG Südharz mit der Region und gleichzeitig ein weiterer Baustein auf dem Weg zur “Grünen WBG”.
Inzwischen gibt es an den verschiedenen Standorten des genossenschaftlichen Wohnens im Landkreis Nordhausen sowie in Rottleberode 16 Blühwiesen mit einer Gesamtfläche von mehr als 21.000 Quadratmetern. Neben den bereits etablierten grundbuchlich gesicherten Naturraumzellen, sind diese Blühwiesen ein weiterer Schritt zum Erhalt und zur Stärkung der Biodiversität in urbanen Gebieten. Im nächsten Jahr sollen daher weitere 4.000 Quadratmeter an fünf Standorten hinzukommen.
Die Flächen werden gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser ausgewählt und regelmäßig beobachtet, um entsprechende Pflegemaßnahmen durchzuführen. Die Stiftung Naturschutz Thüringen hat das Engagement der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz mehrfach gewürdigt und bereits ausgezeichnet.

Dieses ökologische Engagement der WBG hat mittlerweile eine langjährige Historie. Seit 2010 wurde z.B. für viele neugeborene Bewohner der Genossenschaftswohnungen ein Baum gepflanzt. Mittlerweile sind es 230 dieser “WBG-Sprößlinge”, die rund zehn Prozent des gesamten Baubestandes der WBG Südharz ausmachen.

Ein weiterer Beleg für ökologische Nachhaltigkeit ist neben vielen Sandkästen aus recyceltem Plastik der erste Spielplatz mit nahezu 100 Prozent recyceltem Plastik-Spielgeräten in der Hardenbergstraße in Nordhausen. Mit rund 25.000 Euro sind diese Spielgeräte zwar teurer als herkömmliche Schaukeln oder Rutschen aus Holz oder Metall. Aufgrund einer 20jährigen Garantie und deutlich geringerer Instandsetzungs- und Pflegekosten wird der anfängliche Mehraufwand langfristig wieder ausgeglichen. Die Spielgeräte sind mit dem „Blauen Engel“ zertifiziert, der die ökologische Nachhaltigkeit bestätigt, so der Vorstand der Genossenschaft.



Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Aktive Wohnungsbaugenossenschaft in Nordhausen (Foto: WBG Südharz)
Autor: red

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