Wieder einmal ist es den beiden Bleicheröder Vereinen, Schachclub Bleicherode und Schützenkompanie 1756 Bleicherode gelungen, Schach-Enthusiasten des Thüringer Nordens einen erlebnisreichen Tag zu bescheren…
Die Teilnehmerzahl wurde in diesem Jahr vom Veranstalter auf 30 Plätze an 15 Brettern, aus Kapazitätsgründen begrenzt. Klein, aber fein war die Devise!
Pünktlich um 9:45 Uhr wurden am 27.12.2025 die 30 Teilnehmer im Bleicheröder Schützenhaus von Peter Paul Wojczyk im Namen beider Vereine herzlich begrüßt.
PPW hob in seinen Worten auch die Bedeutung des Schachs für die Entwicklung der Jugend hervor, waren doch auch einige seiner Schachschüler unter den Teilnehmern.
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Die Eröffnungsrede hielt der stellvertretende Landrat unseres Land-Kreises, Dirk Schimm. Als passionierter Sportschütze und begeisterter Schachspieler war er mit Freude der Einladung der beiden organisierenden Vereine, gern in Begleitung seiner Frau gefolgt. Seiner interessant formulierten Eröffnungsrede, in der er auch die Gemeinsamkeiten der beiden Sportarten, Schach und Sportschießen hervorhob, folgte unmittelbar ein dreifacher Salut-Schuss vor dem Schützenhaus, die Alte Garde, als Traditions-Formation, der Schützenkompanie Bleicherode hatte sich zu diesem Anlass in vollständiger Gardeuniform mit ihren Schwarzpulverkanonen in Stellung gebracht und unter begeisterten Blicken der Turnierteilnehmer an den Fenstern des Vereinshauses, dem Turnier einen würdigen Startschuss verpasst!
Bürgerschach im Schützenhaus (Foto: PPW)
Es folgten vier spannende Spielrunden an den 15 Brettern. Während der Mittagspause bestand für alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich beim Luft, -und Laser-Gewehrsportschießen zu probieren, alterskonform und unter Aufsicht unserer beiden Jugendtrainer Franka und Christopher. Dirk Schimm und seine in der Pädagogik tätige Frau, ließen sich bei dieser Gelegenheit von unserer erfolgreichen Jugendarbeit im Sportschießen berichten.
Nach der Mittagspause folgten weitere 3 spannende, teils außerordentlich spannende Runden. Gespielt wurde mit je 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie für jeden Schachspieler. Jung gegen Älter, Beginner gegen Erfahrenere…., es ging um das reine Erlebnis SCHACHSPIEL, in sieben Runden.
Klar gab es am Ende auch Gewinner, gestaffelt in Kinder, Jugend, Erwachsene.
Bei den Kindern gab es folgende Platzierung:
Jason Kiel
Konstantin Fromm
Theodor Gustav Friese
Bei der Jugend:
Ismael Kullmann
Lucas Melcher
Basilius Vatteroth
Bei den Erwachsenen:
Florian Gülsdorff
Sebastian Lorenz
Marcus Königsmann
Die Siegerehrung nahmen Vertreter beider veranstaltenden Vereine gemeinsam vor. Für den Schützenverein 1756 Ralf Michael Kiel, für den Schachclub Regine-Simone Neander.
Alle Spieler, Gäste und Organisatoren waren sich am Ende einig darüber, es war ein faires Turnier, es war ein Erlebnis, das am nächsten Jahresende unbedingt eine Neuauflage verdient.
Die Organisatoren planen bereits und denken über ein konkretes Datum nach. Im Gespräch sind der 27.12. oder 28.12.2026. Gern können Interessierte an folgende Adresse ihre Meinung kundtun: info@schachclub-bleicherode.de
Die beiden recht exponierten Sportarten Schach und Sportschießen in Verbindung zu bringen, ist eine interessante Kombination.
Schach zwischen den Feiertagen am Ende des Jahres…, tolle Idee!
Wie mir mir von einem langjährigen Freund am letzten Wochenende eröffnet wurde,....
sind die letzten (gastronomischen) Betreiber des Schützenhauses einfach per Kündigung ins Nirwana geschickt worden. Inklusive Wohnung und Einkommen.
Gibt es dahingehend Infos mit journalistischer Relevanz ?
Was mir sofort auffiel ist die Tatsache, dass auf den Fotos ausschließlich Männer (große und kleine) zu sehen sind. Gibt es dafür irgendwelche plausiblen Gründe? An der Fähigkeit vorausschauenden Denkens kann es ja wohl kaum liegen, oder?
engagieren sich deutlich mehr Männer und Jungen. Die Weltspitze besteht fast ausschließlich daraus.
Interessanter Fakt: An der Schach-WM können auch Frauen teilnehmen. Daneben gibt es auch eine Frauen-WM, an der Männer natürlich nicht teilnehmen dürfen.
...die Frage (und ich glaube, drauf zielt der Kommentar auch ab), warum es bei Schach eine Unterscheidung nach Männern und Frauen gibt. Bei rein körperlichen Sportarten ist das ja aufgrund der unterschiedlichen Physis nachvollziehbar...aber beim Schach ? 😐
Ich spiele seit meinem 7. Lebensjahr Schach, viele Jahre davon Vereinsmäßig, heute leider aus Zeitgründen nicht mehr. Ich habe auch immer gegen Mädchen/Frauen gespielt. Soweit ich weis wird heute nur in den erreichten Ranglisten zwischen den Geschlechtern unterschieden. Vermutlich aus der Tatsache heraus, dass Schach im Wettkampf von Männern dominiert wird. Deshalb ergibt das schon Sinn. Im Bodenturnen regt sich ja auch niemand darüber auf dass Frauen dominieren und Männer extra geführt werden.