Do, 18:32 Uhr
26.03.2026
Nordhausen
verdi ruft zum Warnstreik am Badehaus
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Badehauses am morgigen Freitag von 9 bis 14 Uhr zum Warnstreik auf. Grund für die Arbeitsniederlegung sei die anhaltende Weigerung der Geschäftsführung, in echte Tarifverhandlungen einzutreten...
Seit unserer Forderungsübergabe versuchen wir vergeblich, einen Verhandlungstermin zu vereinbaren. Die Geschäftsführung blockiert – und das seit Monaten, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Stefan Hilbig. Die Forderungen der Tarifkommission habe man bereits im Oktober übermittelt. Seither kommuniziere die Geschäftsführung ausschließlich über ihre Anwaltskanzlei. Für die anstehenden Entgeltverhandlungen liegt bis heute weder ein Terminvorschlag noch ein verhandlungsfähiges Angebot vor, so Hilbig weiter.
Der zuständige Gewerkschaftssekretär Nathanael Falk fordert die Arbeitgeberseite deshalb unmissverständlich auf: Es ist höchste Zeit für echte Verhandlungen. Während die Geschäftsführung sich über gestiegene Besucherzahlen freut, halten die Beschäftigten des Nordhäuser Badehauses den Laden am Laufen – sieben Tage die Woche. Sie haben Respekt und faire Löhne verdient – und dass sich ihr Arbeitgeber zu ihnen an den Verhandlungstisch bewegt!
Im Badehaus Nordhausen gilt ein Haustarifvertrag. Die Beschäftigten fordern eine Erhöhung aller Grundentgelte zum 1. Januar 2026 um 200 Euro pro Monat und eine weitere Erhöhung um 8 Prozent zum 1. Januar 2027. Außerdem sollen Zuschläge verbessert werden.
Autor: redSeit unserer Forderungsübergabe versuchen wir vergeblich, einen Verhandlungstermin zu vereinbaren. Die Geschäftsführung blockiert – und das seit Monaten, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Stefan Hilbig. Die Forderungen der Tarifkommission habe man bereits im Oktober übermittelt. Seither kommuniziere die Geschäftsführung ausschließlich über ihre Anwaltskanzlei. Für die anstehenden Entgeltverhandlungen liegt bis heute weder ein Terminvorschlag noch ein verhandlungsfähiges Angebot vor, so Hilbig weiter.
Der zuständige Gewerkschaftssekretär Nathanael Falk fordert die Arbeitgeberseite deshalb unmissverständlich auf: Es ist höchste Zeit für echte Verhandlungen. Während die Geschäftsführung sich über gestiegene Besucherzahlen freut, halten die Beschäftigten des Nordhäuser Badehauses den Laden am Laufen – sieben Tage die Woche. Sie haben Respekt und faire Löhne verdient – und dass sich ihr Arbeitgeber zu ihnen an den Verhandlungstisch bewegt!
Im Badehaus Nordhausen gilt ein Haustarifvertrag. Die Beschäftigten fordern eine Erhöhung aller Grundentgelte zum 1. Januar 2026 um 200 Euro pro Monat und eine weitere Erhöhung um 8 Prozent zum 1. Januar 2027. Außerdem sollen Zuschläge verbessert werden.


