Mo, 15:00 Uhr
30.03.2026
Ein Blick in die Statistik
Thüringen schrumpft bis 2045 deutlich
Das Thüringer Landesamt für Statistik veröffentlicht heute die ersten Ergebnisse der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung. Regionalisiert bedeutet, dass die Berechnungen für die kreisfreien Städte und Landkreise durchgeführt wurden und sich das Ergebnis für Thüringen aus deren Summe ergibt...
Nach den Ergebnissen wird sich die Thüringer Bevölkerung in den nächsten 21 Jahren weiter reduzieren. Lebten Ende 2024 rund 2.100,3 Tausend Personen in Thüringen, wird der Freistaat im Jahr 2045 voraussichtlich noch 1.782,9 Tausend Einwohnerinnen und Einwohner haben. Dies entspricht einem Rückgang um 15,1 Prozent bzw. 317,4 Tausend Personen.
Hauptursache für den Bevölkerungsrückgang wird der anhaltende Sterbefallüberschuss sein, der sich aus der Altersstruktur der Thüringer Bevölkerung ergibt und durch die außerordentlich niedrigen Geburtenzahlen der letzten Jahre noch verstärkt wird. Bis zum Jahr 2045 werden im Durchschnitt jährlich rund 19,1 Tausend Kinder weniger geboren als Menschen sterben. Der durchschnittliche jährliche Wanderungsgewinn von rund 4,0 Tausend Personen im betrachteten Zeitraum wird die Lücke zwischen der Zahl der Geborenen und der Gestorbenen nicht schließen können.
Jede kreisfreie Stadt und jeder Landkreis wird Bevölkerungsverluste verzeichnen, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Die Einwohnerverluste reichen von -22,4 Prozent im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bis -6,3 Prozent in der kreisfreien Stadt Weimar.
In allen Landkreisen und kreisfreien Städten wird im Vorausberechnungszeitraum die Zahl der Gestorbenen die Zahl der Geborenen übersteigen. Weiterhin werden alle kreisfreien Städte und Landkreise mit Ausnahme des Saale-Holzland-Kreises Wanderungsgewinne erzielen können. Diese reichen jedoch nicht aus, das Geburtendefizit zu kompensieren.
Detailliertere Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung und Erläuterungen zu den Annahmen werden im Internetportal des TLS THÜRINGEN MORGEN veröffentlicht.
Autor: redNach den Ergebnissen wird sich die Thüringer Bevölkerung in den nächsten 21 Jahren weiter reduzieren. Lebten Ende 2024 rund 2.100,3 Tausend Personen in Thüringen, wird der Freistaat im Jahr 2045 voraussichtlich noch 1.782,9 Tausend Einwohnerinnen und Einwohner haben. Dies entspricht einem Rückgang um 15,1 Prozent bzw. 317,4 Tausend Personen.
Hauptursache für den Bevölkerungsrückgang wird der anhaltende Sterbefallüberschuss sein, der sich aus der Altersstruktur der Thüringer Bevölkerung ergibt und durch die außerordentlich niedrigen Geburtenzahlen der letzten Jahre noch verstärkt wird. Bis zum Jahr 2045 werden im Durchschnitt jährlich rund 19,1 Tausend Kinder weniger geboren als Menschen sterben. Der durchschnittliche jährliche Wanderungsgewinn von rund 4,0 Tausend Personen im betrachteten Zeitraum wird die Lücke zwischen der Zahl der Geborenen und der Gestorbenen nicht schließen können.
Jede kreisfreie Stadt und jeder Landkreis wird Bevölkerungsverluste verzeichnen, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Die Einwohnerverluste reichen von -22,4 Prozent im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bis -6,3 Prozent in der kreisfreien Stadt Weimar.
In allen Landkreisen und kreisfreien Städten wird im Vorausberechnungszeitraum die Zahl der Gestorbenen die Zahl der Geborenen übersteigen. Weiterhin werden alle kreisfreien Städte und Landkreise mit Ausnahme des Saale-Holzland-Kreises Wanderungsgewinne erzielen können. Diese reichen jedoch nicht aus, das Geburtendefizit zu kompensieren.
Detailliertere Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung und Erläuterungen zu den Annahmen werden im Internetportal des TLS THÜRINGEN MORGEN veröffentlicht.



