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Fr, 18:15 Uhr
10.04.2026
Wochenendvorschau: Fußball

Geisterspiel in Nordhausen

Das Auswärtsspiel der Thüringenliga-Mannschaft beim FSV Wacker Nordhausen steht unter keinem guten Stern. Am Mittwochabend kam von den Gastgebern die Information, dass zu diesem Spiel keine Zuschauer zugelassen werden...

Hintergrund sind Übergriffe von eigenen Anhängern auf ein Vorstandsmitglied am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Wismut Gera. Es steht niemandem zu, darüber zu urteilen, ob diese Maßnahmen verhältnismäßig sind. Fakt ist aber: Sowohl die Wacker- als auch die Preußen-Anhänger werden mit dieser Kollektivstrafe belegt – und das trifft zu 95 % Personen, die mit der Ursache nichts zu tun haben.
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Der Ausschluss der eigenen Anhänger ist sehr bedauerlich. Am Gründonnerstag waren noch rund 50 Leute mit in Geraberg und haben die Mannschaft unterstützt. Eine Anreise nach Nordhausen ist also sinnlos – Polizei und Ordner sichern den Innenraum des Stadions. Der Fußball hat damit schon vor dem Spiel verloren. Letztendlich muss das akzeptiert werden, sportlich ändern sich die Vorzeichen ohnehin kaum.

Und damit zum eigentlichen Thema: Die Wackeren stehen auf Platz 14 und haben sieben Punkte Rückstand. Das Wilke-Team bekommt einfach keine Konstanz in die Ergebnisse. Überraschende Siege wechseln sich mit unerwarteten Niederlagen ab – siehe das 0:5 gegen Wismut am Ostersamstag. Für beide Teams ist es also wieder ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Der Druck liegt sicher eher bei Wacker, aber in den Kuntz-Sportpark fährt man als Preußen immer mit Demut – egal, was die Tabelle sagt. Es wäre also ein guter Zeitpunkt, endlich mal etwas Zählbares von dort mitzunehmen.

Seit der Rückkehr in die Thüringenliga gab es dort zwei Niederlagen (0:1, 0:5). Gespielt wird diesmal auf dem Kunstrasenplatz, auf dem die Mannschaft 2026 in vier Spielen noch ungeschlagen ist. Die Ausfälle von Schleip und Meißner (jeweils 5. Gelbe Karte) müssen kompensiert werden. Die Mannschaft hat unter der Woche engagiert gearbeitet und wird eine gute Elf ins Rennen schicken. Es wird also ein besonderes Spiel – vor null Zuschauern. Im Nachgang soll für alle Daheimgebliebenen am Montag ein längerer Zusammenschnitt veröffentlicht werden.

FSV Wacker Nordhausen – FSV Preußen Bad Langensalza
Sonntag, 12. April, 14:00 Uhr, Kunstrasenplatz im AKS Nordhausen
Schiedsrichter: Aziz Haj Nasr (Kassel)

Auch für die II. Mannschaft steht ein extrem wichtiges und schweres Auswärtsspiel an. In Heyerode hängen die Trauben für Auswärtsteams traditionell hoch – auch wenn der Gegner zuletzt zweimal zu Hause gepatzt hat (gegen Großengottern II und Thamsbrück). Die Mannschaft hält aktuell Schritt mit Ammern, muss aber weiter punkten, um Ende April im direkten Duell noch eine Chance auf Platz 1 zu haben. Heißt: voller Fokus auf drei Punkte – die gibt’s aber nur mit einem nahezu fehlerfreien Auftritt.

SV Hainich Heyerode – FSV Preußen Bad Langensalza II
Samstag, 11. April, 15:00 Uhr, Sportplatz Heyerode
Schiedsrichter: Pascal Fabian Trappe (Dingelstädt)

Die Dritte will im zweiten Heimspiel 2026 zurück in die Erfolgsspur. Nach zwei knappen Niederlagen gegen Topteams sollte gegen den Tabellen-Sechsten aus Horsmar ein Dreier drin sein. Aber Vorsicht: Im Hinspiel gab’s nur ein müdes 0:0, und Torjäger Mühlbach fehlt weiterhin gesperrt. Trotzdem: In Nägelstedt sind schon öfter Knoten geplatzt.

SG Preußen/Nägelstedt III – SpG Ammern II
Sonntag, 12. April, 14:30 Uhr, Sportplatz Nägelstedt
Schiedsrichter: Steffen Winterfeld (Henningsleben)
Benno Harbauer
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
10.04.2026, 18:44 Uhr
Lächerlich
Die Vereinsführung versucht aber auch alles um den Kontakt zu den eigenen Fans abreißen zu lassen. Da wird die Kommentarfunktion in den Sozialen Netzwerken gesperrt, jegliche direkte Kommunikation mit den Fans vermieden und wenn die Anhängerschaft sich immer noch nicht abschütteln läst dann schmeißt man diese kurzerhand aus dem Stadion. Alles nur um in Ruhe zuzusehen wie die Mannschaft sang und klaglos in die Landesklasse absteigt. Nachdem die Vereinsspitze Leistungsträger wie Schneider oder Liese (und einige mehr) vom Hof gejagt hat, verursacht die Spielweise der ersten Mannschaft Schmerzen beim zuschauen. Der Abstieg in die Landesklasse ist hochverdient. Wenn man nicht bald wieder den Leistungsträgern vernünftige Konfitionen anbietet wird man auch den eigenen Nachwuchs (auf den man ja bauen möchte) an Vereine wie Bad Frankenhausen, Wernigerode, Heiligendtadt oder gar Solze verlieren. Die Verantwortlichen dort wissen wie es geht.
Unter Thorsten Klaus wird Wacker weiter in der Bedeutunglosigkeit verschwinden. Der ehemalige Top Stürmer vergangener Tage ist als Präsident zum einer lahmen Ente verkommen.
Ich war jahrelang Stammgast im AKS aber das heute kann man sich nicht mehr ansehen. Gute Nacht Wacker!
Benny 65
10.04.2026, 19:27 Uhr
Ist schon eigenartig
Als erstes muss ich sagen das ich diese Vorkommnisse, wenn sie denn stattgefunden haben absolut verurteile, auf der anderen Seite wundere ich mich schon das die NNZ auf einmal wieder über Wacker schreibt, früher als es noch ein VIP Zelt gab mit Essen und Trinken hat sie Regelmäßig über Wacker geschrieben, nun zu Wacker, ich geh seit 45 Jahren zum Nordhäuser Fußball, ich habe zweimal eine Insolvenz miterlebt es tat immer weh was dort passiert ist, was aber in den letzten Jahren geschieht geht leider auf keine Kuhhaut,man hat einfach die Meinungsfreiheit gestrichen, kein Kommentar ob positiv oder negativ, der Präsident oder das komplette Präsidium möchte das nicht und jetzt sperrt man einfach jeden aus, man muss den Trainer loben, wie hält man es so aus, da sind Spieler die schon lange über ihren Zenit sind, eine Frage hätte ich dann Trotzdem noch wie lange will der Präsident das noch durchziehen? Ich dachte das das Präsidium nur ein Jahr Arbeiten wollte? Schade um den Verein, das hat er nicht verdient
Anmerkung techn. Support:
Ach, bei uns können Sie schon ein bisschen Ihre Meinung kund tun.
Herr Schröder
10.04.2026, 20:48 Uhr
Benny 65
Sind auf Facebook aktiv?
Dort gibt es von den Ultras Nordhausen eine Gegendarstellung. Da ließt sich das ganz anders.
Vielleicht kann die NNZ das Schreiben mal veröffentlichen.
Sachlich
10.04.2026, 21:00 Uhr
Muss das alles so sein.
Nein mit Sicherheit nicht. Der Verein hat Recht wenn er sagt Gewalt hat im Stadion nichts zu suchen und die Sicherheit aller hat oberste Priorität und ehrenamtliche Arbeit verdient höchsten Respekt. Aber es gibt Dinge die müssen klar und deutlich angesprochen und ausgewertet werden. Ja Fakt und deutlich zu sehen hier werden fatale Fehler vom Präsidium und Trainer an den Tag gelegt. Mußte so ein wichtiges Spiel auf dem großen Platz gespielt werden. Nein, 500 Karten in den freien Verkauf und auf dem Nebenplatz richtig abgespeichert.. Ein Rätsel wer diesen Platz also die Baustelle frei gegeben hat. Auslauf zur Seite zur Tribüne endet in der Grube. Grob fahrlässig. Manche Spieler haben diesen Platz das erste Mal betreten. Provisorische Zäune, jeder Dorfverein hätte das besser gelöst. Eine berechtigte Frage wäre welche Rolle spielt hier der Fußball-Verband denn nur dieser darf die Entscheidung treffen für ein Geisterspiel. Warum gibt und gab es keine Wertschätzung für die Fans die trotz schlechtem Fußball und völlig schlechter Führung der Mannschaft ins Stadion kommen. Wer schließt jetzt die weitere finanzielle Lücke durch das Geisterspiel, die Stadt, der Landkreis. Alles Fragen die im Raum unbeantwortet stehen. Der Verein und die Mannschaft sind keine Firma wo Aufträge teils automatisch kommen, nein hier muss mit Überzeugung, Leidenschaft und Erfahrung gearbeitet und geführt werden. Mit diesem Geisterspiel haben alle Beteiligten sich keinen Gefallen getan. Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit und schon morgen am Samstag sieht die Tabelle noch deutlicher aus. Ein Verein der mit Überheblichkeit, Null Kommunikation, keine Kommentare und Kritik zu lässt und ein Ratlos Trainer hatten in den letzten Wochen Zeit für Veränderungen. Bauliche positive Veränderungen und planlosigkeit in Führung aus dem Büro und auf dem Platz passen nicht zusammen.
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