Vergangenen Donnerstag lud das Harzer Hexenreich zur ersten, großen Walpurgis-Party. Gefeiert wurde über drei Tage hinweg, eine erste Bilanz konnte man heute ziehen und die fällt aus Sicht des Hex positiv aus…
Vom Auftakt am Donnerstagabend hatte die nnz bereits berichtet, nun ist auch klar, wie die beiden Folgetage am Hexenbesen liefen. Rund 2.000 Besucher sollen sich am und auf dem Aussichtsturm getummelt haben, hat die nnz erfahren, eine offizielle Bestätigung der Zahl ist aus dem Hex aber nicht zu bekommen. Man sei mit dem ersten Aufschlag im Großen und Ganzen zufrieden, sagt Hex-Chefin Veronika Töpfer.
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Zur Walpurgisnacht selber war natürlich überall etwas los, da können wir noch gar nicht zu den Hotspots zählen. An den beiden Folgetagen hat sich die Besucherzahl dann aber deutlich erhöht, vor allem tagsüber war es recht voll. Das Feedback sei meist positiv gewesen, sowohl von Seiten der Besucher wie auch von Seiten der Künstler. Vor allem die Kinder- und Mitmachangebote, die das Boulevard-Theater Dresden gestrickt hatte, seien gut angekommen. Wir wollten keine Großveranstaltung für Erwachsene sondern ein Familienfest bieten, das Konzept ist gut aufgegangen, so Töpfer weiter.
Die erste Walpurgisfeier am Hexenbesen verlief ruhig und zur Zufriedenheit des "Hex"-Teams (Foto: agl)
Eine Fortsetzung werde es im kommenden Jahr auf jeden Fall geben, ein paar organisatorische Fallstricke wolle man dann auch ausbügeln. Die Koordination mit dem Busverkehr war zeitlich etwas zu knapp, da müssen wir nachjustieren. Außerdem werden wir uns mit den Künstlern noch einmal zusammensetzen, um das Fest genauer auszuwerten, erklärt die Hex-Chefin.
Das nächste Highlight stet indes schon in den Startlöchern - die Vatertagsfeier, die bis dato in Zusammenarbeit mit dem Café Central an der Obergrasmühle stattfand - wird nach Rothessütte verlegt. Beide Orte zu bespielen sei personell nicht machbar. Auf dem Programm steht vertraute Kost - Eröffnung um 10 Uhr, Blasmusik am Vormittag, DJ am Nachmittag, dazu Grillgut aus Andreas Rummels Meisterhand und natürlich auch flüssige Verköstigung. Angelo Glashagel
Da merkt man schon wieder wie wichtig es anscheinend ist, dieses hässliche Ding, was von Beginn an keiner außer Reuter und Jendricke wollte unter die Leute zu bringen…
Ich hätte mich gefreut zu Vatertag zur Obergrasmühle wandern zu können. Nach Roteshütte wird es mich sicher nicht ziehen, nur um mich unter die Klobürste zu stellen….
Oh Mann ey. Beide Orte zu bewirtschaften ist personell nicht machbar… dann nehmt den Leuten doch ihre Tradition nicht weg für die 2000 Hanseln, die sich da einfinden
Wer soll denn da hinwandern?
Obergrasmühle war in den letzten Jahren der zentrale Anlaufpunkt.
Die diesjährige Veranstaltung am Hexenbesen wird in die Hose gehen!
Frage: kommen 2000 Leute zur Obergrasmühle?
Das ist eine ganz ehrlich gemeinte Frage, ich bin dorthin am Vatertag noch nie gewandert.
Wenn der Hexenbesen 2000 Leute anzieht ist das doch eine ziemlich reife Leistung für eine erst kürzlich geöffnete Touristen-Attraktion.
Das Landratsamt im Dauer-Hex-Zustand. Da wird alles in Bewegung versetzt, um das unbeliebte Türmchen an den Mann und die Frau zu bringen. Tourismusmarketing für den Landkreis ist tot - es lebe Volle Kanne Hex.
Genaue Zahlen kenne ich leider nicht. Ich finde 2000 Leute nach so umfassenden (und wahrscheinlich teuren) PR-Maßnahmen nicht so pralle. Gerade für eine erst kürzlich geöffnete Attraktion.
Die Obergrasmühle war, wie Herr Schröder schon Anmerkte der Angelpunkt für Menschen aus Leimbach, Urbach, Görsbach, Nordhausen, Steigerthal…. Das hat schon Sinn ergeben dort eine Veranstaltung zu machen. Die Leute wird es sicher nicht nach Roteshütte ziehen.
Es muss davon ausgegangen werden, dass man großzügig aufgerundet hat. Für Klarheit könnte das Hex sorgen, denn man verkaufte Eintrittskarten - oder verschenkte man an Sponsoren und VIPs sogenannte Ehrenkarten?
Dem Landkreis und den Bürgerinnen und Bürgern kommen die Sausen am Hex teuer zu stehen. Jedes Defizit der Hex wird mit Steuergeldern aus den vertraglichen Beziehungen zwischen Landratsamt und Service ausgeglichen. Übrigens: Der Geschäftsführer der Service und des Hex heißt Reuter. Ein führender Fachbereichsleiter im Landratsamt für Personal, Kreistag und Landratsbüro heißt ebenso Reuter. Das ist das System Jendricke.