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Fr, 07:22 Uhr
15.05.2026
Blick nach ganz Thüringen

Christi Himmelfahrt: Polizei zieht ruhige Bilanz

Die Thüringer Polizei zieht nach Christi Himmelfahrt eine überwiegend ruhige Bilanz, trotz 42 Körperverletzungen und zahlreicher Alkohol-Einsätze...

Polizeiauto (Foto: Eva Maria Wiegand) Polizeiauto (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die Thüringer Polizei hat nach den Feierlichkeiten zu Christi Himmelfahrt eine insgesamt überwiegend ruhige Bilanz gezogen. Landesweit waren zahlreiche öffentliche und private Veranstaltungen organisiert worden. Neben Familienausflügen prägten vor allem traditionelle Männertags-Touren das Geschehen im Freistaat.
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Nach Angaben der Landespolizeidirektion Erfurt war man auf das erhöhte Aufkommen von Wanderern, Radfahrern, Motorradfahrern und feiernden Gruppen vorbereitet. Viele alkoholbedingte Streitigkeiten hätten durch kommunikatives Einschreiten der Beamten frühzeitig geschlichtet werden können.

Im Verlauf des Tages registrierte die Polizei dennoch insgesamt 42 Körperverletzungsdelikte. Die Vorfälle ereigneten sich überwiegend in den Abendstunden und standen häufig im Zusammenhang mit Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln. In den meisten Fällen handelte es sich um wechselseitige Auseinandersetzungen mit eher leichten Verletzungen.

Darüber hinaus wurden 64 Einsätze wegen ruhestörenden Lärms gezählt, größtenteils ausgelöst durch laute Musik, Gesang oder grölende Menschengruppen. Hinzu kamen 22 Polizeieinsätze aufgrund von Streitigkeiten.

Auch im Straßenverkehr kam es zu mehreren Verstößen. Zwischen 0 und 24 Uhr ahndete die Polizei rund 26 Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Besonders schwer wog dabei ein Unfall auf der Landstraße zwischen Buttstädt und dem Kreisverkehr zur Bundesstraße 85 im Kreis Sömmerda.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine 82-jährige Autofahrerin mit ihrem Opel wenden, als ein 30-jähriger Fahrer eines Seat aus Richtung des Kreisverkehrs kam und frontal mit dem querstehenden Fahrzeug kollidierte. Beide Beteiligten wurden schwer verletzt. Die Seniorin musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden, der 30-Jährige wurde ebenfalls stationär aufgenommen.

Wie die Polizei mitteilte, ergab ein Atemalkoholtest beim Seat-Fahrer einen Wert von 2,21 Promille. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Insgesamt nahm die Thüringer Polizei am Feiertag 55 Verkehrsunfälle auf. Damit lag die Zahl um 27 Unfälle niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2025.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den veröffentlichten Angaben um vorläufige und noch unbewertete Zahlen aus dem Erfassungszeitraum handelt. Konkrete Zahlen für den Nordthüringer Bereich der Polizeiinspektion Norhausen waren bisher von der hiesigen Polizei nicht zu erfahren.

Autor: ssc

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