Sa, 09:31 Uhr
16.05.2026
Thüringer Oldtimer bei FIVA-Rallye
Mit historischen Rennwagen durch die Slowakei
Nach der eisigen Planai-Classic im Januar blicken Thüringer Oldtimer-Enthusiasten auf das nächste Abenteuer: die legendäre 500 Kilometer Slovenskych FIVA-Rallye Ende Mai in der Slowakei. 73 Teams mit außergewöhnlichen Vorkriegsrennwagen starten zur traditionsreichen Herausforderung. Besonderes Highlight: Die historischen Automobile reisen per Sonderzug von Bratislava zum Start...
Nach der erfolgreichen Teilnahme an der legendären Planai-Classic Anfang Januar richtet sich der Blick der europäischen Oldtimerszene nun auf die nächste große Herausforderung des Jahres: die 500 km Slovenskych FIVA-Rallye, die vom 25. bis 31. Mai in der Slowakei ausgetragen wird.
Bereits vom 8. bis 10. Januar stellten sich 66 Teams aus zehn Nationen den anspruchsvollen Bedingungen der traditionsreichen Winterrallye im österreichischen Dachsteingebirge. Eisige Temperaturen, verschneite Strecken und schwierige Wertungsprüfungen verlangten Mensch und Maschine alles ab. Unter den Teilnehmern befanden sich auch vier Thüringer Oldtimerfreunde.
Joachim Mäder aus Sondershausen absolvierte die Rallye gemeinsam mit Co-Pilot Marcus Richter auf einem Bugatti T 35 aus dem Jahr 1928. Ebenfalls am Start waren Michael Peter aus Eisenach und sein Co-Pilot Hentrik Lieffertz auf einem Bugatti T 51 Baujahr 1930. Beide Fahrzeuge zählen zu den legendären offenen Vorkriegsrennwagen – ohne Dach und ohne Heizung. Gerade unter winterlichen Bedingungen war dies eine besondere Herausforderung für die Besatzungen.
Nun steht bereits das nächste internationale Klassikerevent bevor. Die 500 km Slovenskych FIVA-Rallye 2026 blickt auf eine lange Tradition zurück, deren Ursprünge bis in die Jahre 1937/38 reichen. Die Veranstaltung wird nach den Regeln der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) durchgeführt, einem weltweiten Zusammenschluss von heute 60 Nationen zur Förderung und Erhaltung historischer Fahrzeuge.
Für die diesjährige Rallye haben sich 73 Teams mit zum Teil außergewöhnlich hochwertigen historischen Fahrzeugen angemeldet. Thüringen wird dabei unter anderem durch einen Alfa Romeo 8C Monza von 1930, einen BMW 328 Baujahr 1938 sowie einen BMW 319 Sportcabrio aus dem Jahr 1935 vertreten.
Der BMW 319 wird von Dipl.-Ing. Joachim Mäder gemeinsam mit seiner Ehefrau Frigga Mäder gesteuert. Joachim Mäder ist langjähriger Prüfingenieur, Oldtimerexperte und Sammler historischer Fahrzeuge. Bei dem BMW handelt es sich um einen seltenen zweisitzigen Sportwagen aus Eisenacher Produktion mit einem 1,9-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor, Viergang-Schaltgetriebe und einer Leistung von 33 kW.
Bereits seit mehreren Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Neben der technischen Durchsicht der Fahrzeuge müssen auch zahlreiche organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu zählen unter anderem der Transport der Fahrzeuge nach Bratislava und zurück, Versicherungsfragen sowie weitere bürokratische Anforderungen.
Die Veranstaltung beginnt am 25. Mai mit der Anreise der Teilnehmer, dem Check-in der Teams sowie der technischen Abnahme der Fahrzeuge in Bratislava. Ein besonderes Highlight folgt bereits am nächsten Tag: Die historischen Automobile werden auf einen speziellen Autotransportzug verladen. Gemeinsam mit ihren Fahrern und Beifahrern treten die Oldtimer eine rund sechsstündige Bahnreise zum Entladebahnhof Humenné Stanicna ulica an.
Nach der Entladung erfolgt der Transfer der Fahrzeuge zur Startlinie in Zemplínska Šírava. Von dort führt die Rallye in vier Etappen über insgesamt 906 Kilometer zurück in die slowakische Hauptstadt Bratislava. Mehrere Sonderprüfungen sowie Gleichmäßigkeits- und Geschwindigkeitswertungen verlangen den Teams höchste Konzentration und fahrerisches Können ab.
Das Ziel wird am Sonnabend in Bratislava erreicht. Dort erfolgt die offizielle Auswertung durch Vertreter der FIVA. Im Rahmen einer festlichen Abschlussveranstaltung mit zahlreichen Ehrengästen werden die erfolgreichsten Besatzungen geehrt. Die Abreise der Teilnehmer ist für die Vormittagsstunden des 31. Mai vorgesehen.
Mit ihrer traditionsreichen Geschichte, der internationalen Beteiligung und den außergewöhnlichen Fahrzeugen zählt die Slovenskych FIVA-Rallye zu den bedeutendsten Oldtimerveranstaltungen Europas. Thüringer Teilnehmer werden dabei auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll vertreten sein.
Hubert Rein
Autor: redNach der erfolgreichen Teilnahme an der legendären Planai-Classic Anfang Januar richtet sich der Blick der europäischen Oldtimerszene nun auf die nächste große Herausforderung des Jahres: die 500 km Slovenskych FIVA-Rallye, die vom 25. bis 31. Mai in der Slowakei ausgetragen wird.
Bereits vom 8. bis 10. Januar stellten sich 66 Teams aus zehn Nationen den anspruchsvollen Bedingungen der traditionsreichen Winterrallye im österreichischen Dachsteingebirge. Eisige Temperaturen, verschneite Strecken und schwierige Wertungsprüfungen verlangten Mensch und Maschine alles ab. Unter den Teilnehmern befanden sich auch vier Thüringer Oldtimerfreunde.
Joachim Mäder aus Sondershausen absolvierte die Rallye gemeinsam mit Co-Pilot Marcus Richter auf einem Bugatti T 35 aus dem Jahr 1928. Ebenfalls am Start waren Michael Peter aus Eisenach und sein Co-Pilot Hentrik Lieffertz auf einem Bugatti T 51 Baujahr 1930. Beide Fahrzeuge zählen zu den legendären offenen Vorkriegsrennwagen – ohne Dach und ohne Heizung. Gerade unter winterlichen Bedingungen war dies eine besondere Herausforderung für die Besatzungen.
Nun steht bereits das nächste internationale Klassikerevent bevor. Die 500 km Slovenskych FIVA-Rallye 2026 blickt auf eine lange Tradition zurück, deren Ursprünge bis in die Jahre 1937/38 reichen. Die Veranstaltung wird nach den Regeln der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) durchgeführt, einem weltweiten Zusammenschluss von heute 60 Nationen zur Förderung und Erhaltung historischer Fahrzeuge.
Für die diesjährige Rallye haben sich 73 Teams mit zum Teil außergewöhnlich hochwertigen historischen Fahrzeugen angemeldet. Thüringen wird dabei unter anderem durch einen Alfa Romeo 8C Monza von 1930, einen BMW 328 Baujahr 1938 sowie einen BMW 319 Sportcabrio aus dem Jahr 1935 vertreten.
Der BMW 319 wird von Dipl.-Ing. Joachim Mäder gemeinsam mit seiner Ehefrau Frigga Mäder gesteuert. Joachim Mäder ist langjähriger Prüfingenieur, Oldtimerexperte und Sammler historischer Fahrzeuge. Bei dem BMW handelt es sich um einen seltenen zweisitzigen Sportwagen aus Eisenacher Produktion mit einem 1,9-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor, Viergang-Schaltgetriebe und einer Leistung von 33 kW.
Bereits seit mehreren Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Neben der technischen Durchsicht der Fahrzeuge müssen auch zahlreiche organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu zählen unter anderem der Transport der Fahrzeuge nach Bratislava und zurück, Versicherungsfragen sowie weitere bürokratische Anforderungen.
Die Veranstaltung beginnt am 25. Mai mit der Anreise der Teilnehmer, dem Check-in der Teams sowie der technischen Abnahme der Fahrzeuge in Bratislava. Ein besonderes Highlight folgt bereits am nächsten Tag: Die historischen Automobile werden auf einen speziellen Autotransportzug verladen. Gemeinsam mit ihren Fahrern und Beifahrern treten die Oldtimer eine rund sechsstündige Bahnreise zum Entladebahnhof Humenné Stanicna ulica an.
Nach der Entladung erfolgt der Transfer der Fahrzeuge zur Startlinie in Zemplínska Šírava. Von dort führt die Rallye in vier Etappen über insgesamt 906 Kilometer zurück in die slowakische Hauptstadt Bratislava. Mehrere Sonderprüfungen sowie Gleichmäßigkeits- und Geschwindigkeitswertungen verlangen den Teams höchste Konzentration und fahrerisches Können ab.
Das Ziel wird am Sonnabend in Bratislava erreicht. Dort erfolgt die offizielle Auswertung durch Vertreter der FIVA. Im Rahmen einer festlichen Abschlussveranstaltung mit zahlreichen Ehrengästen werden die erfolgreichsten Besatzungen geehrt. Die Abreise der Teilnehmer ist für die Vormittagsstunden des 31. Mai vorgesehen.
Mit ihrer traditionsreichen Geschichte, der internationalen Beteiligung und den außergewöhnlichen Fahrzeugen zählt die Slovenskych FIVA-Rallye zu den bedeutendsten Oldtimerveranstaltungen Europas. Thüringer Teilnehmer werden dabei auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll vertreten sein.
Hubert Rein






