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So, 10:00 Uhr
17.05.2026
Studenten starten Online-Umfrage für Nordhäuser Petersberg

Neue Ideen für Landesgartenschaugelände

Wie soll sich der Petersberg in Nordhausen in Zukunft entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit Bachelor- und Masterstudenten der Universität Kassel im Rahmen eines Projektes zur Freiraumplanung. Die Nordhäuser sind aufgerufen, an einer Online-Umfrage mitzumachen...
Das ehemalige Landesgartenschaugelände auf dem Petersberg in Nordhausen.  (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Das ehemalige Landesgartenschaugelände auf dem Petersberg in Nordhausen. (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Unter dem Titel „LandesGartenCiao“ entwickeln sie verschiedene Zukunftsideen für das ehemalige Landesgartenschaugelände in Nordhausen. Besonders wichtig ist den Studenten dabei die Meinung der Nordhäuser. Deshalb wurde jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Bürgerinnen und Bürger können dort ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen zur Zukunft des Petersbergs einbringen. Gefragt wird unter anderem, welche Bedeutung das Gelände heute hat und wie es künftig genutzt werden könnte.
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Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig, anonym und dauert nur wenige Minuten. Die Antworten sollen helfen, nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten für das Gelände zu erarbeiten. „Die Umfrage ist dabei nur eines von mehreren Projekten“, sagt Meret Neffgen, Masterstudentin für Landschaftsarchitektur.

Eine Gruppe von rund 20 Studenten habe in der vergangenen Woche Nordhausen besucht und sich das ehemalige Landesgartenschaugelände angesehen. Im aktuellen Semester entstehen nun sechs verschiedene Projekte, die bis Mitte Juli zum Semesterende unterschiedliche Freiraumkonzepte entwickeln sollen. Die Ergebnisse des Studienprojektes werden anschließend an die Stadt Nordhausen übergeben, so Neffgen weiter.

Hintergrund des Projektes sind nach Angaben der Universität die Herausforderungen, vor denen die Stadt mehr als 20 Jahre nach der Landesgartenschau steht. Neben Klimakrise und demografischem Wandel spielt auch die finanzielle Situation eine immer größere Rolle. Gesucht werden deshalb langfristige Konzepte, um das Gelände als attraktiven Freiraum im Stadtzentrum zu erhalten.

Betreut wird das Projekt von Professorin Rieke Hansen und Felix Zierz von der Fachgruppe Freiraumplanung der Universität Kassel.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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Kommentare
Fönix
17.05.2026, 14:22 Uhr
Wenn ich mich recht erinnere,
sollte doch schon damals die Umgestaltung des Geländes für die Gartenschau unter dem besonderen Augenmerk der Nachhaltigkeit geplant und ausgeführt worden sein.

Die Halbwertszeit dieses Anspruchs war ja dann wohl nicht besonders hoch ... 😑

Kleiner Tipp für den neuen Anlauf:

Eiche, Haselsträucher und Schlehenhecke stehen länger als Stiefmütterchen und Co.

Wenn man die Gehölze dann noch zu ebener Erde einsetzt und nicht in überdimensionierte, naturferne und in meinen Augen potthässliche Stahlkorsette einzwängt, könnte es auch mit der Nachhaltigkeit funktionieren ...
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