Das Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen eröffnet nächsten Freitag eine neue Sonderausstellung rund um die Kunst des Papierschnitts. Über 125 Werke, vom Biedermeier bis zu Henri Matisse, zeigen, wie vielfältig und farbenprächtig diese jahrtausendealte Technik ist...
Scherenschnitte werden in der neuen Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg gezeigt. (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)Wie farbig Scheren- bzw. Papierschnitte sind und dass es sich dabei um wirklich faszinierende Kunstwerke handelt, davon können sich Besucherinnen und Besucher des Kunsthauses Meyenburg ab dem 27. Juni überzeugen. Am 27. Juni um 16 Uhr eröffnet die neue Sonderausstellung mit einer großen Vernissage, zu der alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen sind.
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Die Ausstellung findet anlässlich des 100. Geburtstages der Nordhäuserin Erika Schirmer statt, die für ihre besonderen Scherenschnitte weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Die umfangreiche Sonderausstellung präsentiert über 125 Papierschnitte vom Biedermeier bis zur Gegenwart und bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung, aber auch die internationale Vielfältigkeit dieser jahrtausendealten Kunstform.
Gezeigt werden sowohl Arbeiten der Künstlerinnen Erika Schirmer (Nordhausen) und Luise Neupert (Schmölln), die mit ihren filigranen Schneidetechniken sowohl märchenhafte Motive als auch heiter-frivole Szenen aus dem Papier geschnitten haben, als auch Werke des bekannten französischen Künstlers Henri Matisse. Dessen flächig-farbige Arbeiten aus der Mappe Jazz eröffneten dem Papierschnitt 1947 neue Dimensionen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung sind zudem die teils handkolorierten chinesischen Papierschnitte aus dünnem Seidenpapier sowie die traditionellen Lederschnitte aus Kambodscha.
Die Ausstellung ist bis zum 31. August im Kunsthaus Meyenburg zu sehen.