Do, 09:00 Uhr
02.07.2026
ADAC Tankstellenbericht
Sommerreiseverkehr nimmt deutlich zu
Am kommenden Wochenende müssen sich Autofahrer auf deutlich mehr Verkehr und längere Staus einstellen. In sechs weiteren Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen beginnen die Sommerferien...
Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind bereits unterwegs. Auch in mehreren Nachbarländern beginnen die Ferien, sodass zusätzlich viele Reisende auf deutschen Autobahnen unterwegs sein werden.
Der ADAC erwartet am Freitagnachmittag eine spürbare Zunahme des Reiseverkehrs. Besonders voll wird es auf den Strecken in Richtung Süden sowie auf den Routen zur Nord- und Ostsee. Bei schönem Wetter kommt es am Samstagvormittag zusätzlich zu regem Ausflugsverkehr, der zu Verzögerungen auf den Straßen in die Alpen, Mittelgebirge, an die Küsten und zu den Seen führt. Der Rückreiseverkehr aus den Naherholungsgebieten setzt jeweils am Samstag- und Sonntagabend ein.
Zahlreiche Veranstaltungen sorgen für zusätzliche Belastungen. So ist beispielsweise rund um den Norisring in Nürnberg von Freitag bis Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, da dort das DTM-Rennen stattfindet. Auch mehrere Musikfestivals, darunter das Splash!-Festival in Ferropolis bei Leipzig in Sachsen-Anhalt, führen zu stärkerem Verkehr auf den Anreiserouten. Im Ruhrgebiet kann es am Samstag aufgrund der Fahrradsternfahrt zeitweise zu Straßensperrungen kommen.
Hinzu kommen bundesweit rund 1.050 Autobahnbaustellen, die den Verkehrsfluss zusätzlich bremsen.
Besonders staugefährdet sind unter anderem folgende Fernstraßen:
Auch auf den wichtigsten Urlaubsrouten im Ausland müssen Reisende mit Staus rechnen. In Österreich sind davon vor allem die Tauern-, die Inntal- und die Brennerautobahn sowie die Fernpass-Route betroffen. Auf der Brennerautobahn sorgen Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. In der Schweiz bleibt die Gotthard-Route der größte Engpass. Daneben sind die Autobahnen zwischen Bern, Zürich und Chur stark belastet. In Italien stockt der Verkehr vor allem auf der Brennerautobahn sowie auf den Zufahrten nach Mailand und Genua.
Bei der Einreise nach Deutschland können sich aufgrund der Grenzkontrollen ebenfalls Wartezeiten ergeben.
Um zu verhindern, dass sich der Ausweichverkehr durch Ortschaften staut, werden auf mehreren Strecken Abfahrtssperren eingerichtet. In Deutschland betrifft dies unter anderem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach sowie die A93 und die Bundesstraßen B2 und B23 im Raum Garmisch-Partenkirchen. In Tirol sind an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auf zahlreichen Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte Ausweichfahrten auf das nachgeordnete Straßennetz ebenfalls untersagt.
Autor: redUrlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind bereits unterwegs. Auch in mehreren Nachbarländern beginnen die Ferien, sodass zusätzlich viele Reisende auf deutschen Autobahnen unterwegs sein werden.
Der ADAC erwartet am Freitagnachmittag eine spürbare Zunahme des Reiseverkehrs. Besonders voll wird es auf den Strecken in Richtung Süden sowie auf den Routen zur Nord- und Ostsee. Bei schönem Wetter kommt es am Samstagvormittag zusätzlich zu regem Ausflugsverkehr, der zu Verzögerungen auf den Straßen in die Alpen, Mittelgebirge, an die Küsten und zu den Seen führt. Der Rückreiseverkehr aus den Naherholungsgebieten setzt jeweils am Samstag- und Sonntagabend ein.
Zahlreiche Veranstaltungen sorgen für zusätzliche Belastungen. So ist beispielsweise rund um den Norisring in Nürnberg von Freitag bis Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, da dort das DTM-Rennen stattfindet. Auch mehrere Musikfestivals, darunter das Splash!-Festival in Ferropolis bei Leipzig in Sachsen-Anhalt, führen zu stärkerem Verkehr auf den Anreiserouten. Im Ruhrgebiet kann es am Samstag aufgrund der Fahrradsternfahrt zeitweise zu Straßensperrungen kommen.
Hinzu kommen bundesweit rund 1.050 Autobahnbaustellen, die den Verkehrsfluss zusätzlich bremsen.
Besonders staugefährdet sind unter anderem folgende Fernstraßen:
- A1 Köln Dortmund Münster Bremen Hamburg Lübeck
- A2 Oberhausen Dortmund Hannover Berliner Ring
- A3 Oberhausen Köln Frankfurt sowie Passau Linz
- A5 Frankfurt Karlsruhe Basel
- A6 Mannheim Heilbronn Nürnberg
- A7 Hamburg Hannover Kassel sowie Ulm Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe Stuttgart München Salzburg
- A9 Berlin Halle/Leipzig Nürnberg München
- A10 Berliner Ring
- A24 Hamburg Berliner Ring
- A81 Singen Stuttgart
- A93 Inntaldreieck Kufstein
- A95 München Garmisch-Partenkirchen
- A99 Autobahnring München
Auch auf den wichtigsten Urlaubsrouten im Ausland müssen Reisende mit Staus rechnen. In Österreich sind davon vor allem die Tauern-, die Inntal- und die Brennerautobahn sowie die Fernpass-Route betroffen. Auf der Brennerautobahn sorgen Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. In der Schweiz bleibt die Gotthard-Route der größte Engpass. Daneben sind die Autobahnen zwischen Bern, Zürich und Chur stark belastet. In Italien stockt der Verkehr vor allem auf der Brennerautobahn sowie auf den Zufahrten nach Mailand und Genua.
Bei der Einreise nach Deutschland können sich aufgrund der Grenzkontrollen ebenfalls Wartezeiten ergeben.
Um zu verhindern, dass sich der Ausweichverkehr durch Ortschaften staut, werden auf mehreren Strecken Abfahrtssperren eingerichtet. In Deutschland betrifft dies unter anderem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach sowie die A93 und die Bundesstraßen B2 und B23 im Raum Garmisch-Partenkirchen. In Tirol sind an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auf zahlreichen Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte Ausweichfahrten auf das nachgeordnete Straßennetz ebenfalls untersagt.

