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Di, 11:18 Uhr
03.06.2008

Haus wird abgerissen

Eigentum verpflichtet, steht im Grundgesetz geschrieben. Nicht immer halten es Eigentümer von Gebäuden in Nordhausen mit diesem Anspruch. Jetzt mußte die Stadtverwaltung ein Haus abreißen lassen. Hier die Hintergründe...

Und weg damit (Foto: psv) Und weg damit (Foto: psv)

Das Gebäude Blasiikirchplatz 3, Ecke Eselsgasse, musste jetzt aus Sicherheitsgründen auf Anordnung des Bauordnungsamtes der Stadt Nordhausen abgerissen werden. Das sagte jetzt der Leiter des Amtes, Mike Szybalski.

Da sich das Wohngebäude schon seit geraumer Zeit in einem baulich desolaten Zustand befand, habe man die Eigentümerin zur Grundstückssicherung aufgefordert. Hier sei dann die günstigste Variante – das Aufstellen von Bauzäunen – gewählt worden, erklärt Szybalski. Inzwischen sei es aber zu einigen Dacheinbrüchen und teilweisen Einstürzen der Außenwand in den Hof gekommen, „so dass der Zustand fast aller Gebäudeteile mittlerweile irreparabel ist und der hier zu erwartende Zusammenbruch des Gebäudes eine Gefahr für die Öffentlichkeit und die Nachbarbebauung darstellte.

Daraufhin wurde der Abbruch angeordnet“, sagte Bauordnungsamtsleiter. Auch sei die Sperrung der Eselsgasse keine dauerhafte Lösung, da diese Gasse von Bürgern gern als kurzer Verbindungsweg zur Altstadt genutzt werde, insbesondere auch von den Schülern des naheliegenden Humboldt-Gymnasiums.

Leider gebe es in Nordhausen immer noch verschiedene Grundstückseigentümer, die ihre Grundstücke vernachlässigen und die somit zur Gefahr für andere werden können. „Zurzeit sprechen wir alle an, mit dem Ziel möglichst zeitnah Verbesserungen zu schaffen, um so auch die Attraktivität der Stadt zu erhöhen“, sagte er.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
18.04.2012, 09:31 Uhr
Auch dieses Haus...
hätte man retten können, zumahl es seit Jahren leer stand. Auch waren die Eigentumsverhältnisse geklärt. Die Erbin hatte und oder wollte sich nicht um das Haus kümmern. Wieso hat die Stadt sich nicht wenigstens an einer sogenannten Sicherungsmaßnahme beteiligt?

Selbstverständlich mit einer dinglichen Absicherung im Grundbuch. War das Haus etwa nicht schoen genug, weil es komplett mit Putz versehen war? Darunter befand sich auch Fachwerk,teilweise 3,20 hohe Räume in der Parterre. Es war das Höhste Haus auf dem Blasiikirchplatz, denn vor dem Bombenangriff, befand sich noch eine Etage mehr darüber.

Auch gab es einen Zugang zu einem Gewölbekeller, welcher sich aber unter dem Grundstück des Hause Nr. 2 befand und nun zugeschüttet ist. Ja es war einmal...
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