So, 15:03 Uhr
08.02.2009
Mit Sieg Platz 2 gefestigt
Auch im Rückspiel gegen die SG Schnellmannshausen - innerhalb von sieben Tagen - waren die Handballer des Nordhäuser Sportvereins erfolgreich. Mit einem ungefährdeten 26:22 Sieg entführten sie beide Punkte und zerschlugen gleichzeitig die letzten Aufstiegsträume der SG, berichtet Frank Ollech.
Wie stark ist die Mannschaft der SG Schnellmannshausen wirklich? Diese Frage stellten sich viele nach dem 33:16 Debakel vor einer Woche. Die damals als Spitzenspiel angekündigte Begegnung wurde klar von den Nordhäusern dominiert und verdient, auch in der Höhe, gewonnen. Aber was war mit der SG los? Immerhin befinden sich drei Spieler der SG unter den Besten zehn der Torjägerliste. Das Rückspiel sollte Aufklärung bringen.
Mit gemischten Gefühlen bestiegen die Nordhäuser und ihre Fans den Bus in Richtung Treffurt. Eine Vorahnung, die sich nach dem Anpfiff leider bestätigen sollte. Die SG wollte Wiedergutmachung und schoss dabei oftmals weit übers Ziel hinaus. So standen neben den eigentlich handballspielenden Akteuren die Schiedsrichter im Fokus.
Nach dem Anpfiff gab es mit dem 1:0 für den NSV gleich einmal ein Achtungszeichen, das postwendend mit dem Ausgleich beantwortet wurde. Bis zum 5:4 konnten die Südharzer vorlegen. Danach drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 6:5 und 7:6 in Führung. Im Schlussspurt der ersten Halbzeit ging ihnen dann die Luft aus. Sie verloren ihre spielerische Linie die sie mit einer harten Gangart kompensieren wollten. Das Team um Trainer Andreas Meyer stand schon einmal vor solch einer Situation.
Im Match gegen Goldbach ließen sie sich das Spiel aufzwingen und verloren. Dazu kam es diesmal nicht. Mit einer sauberen taktischen Mannschaftsleistung übernahmen sie das Zepter der Spielführung. Komfortabel aber nicht uneinholbar ihr Vorsprung mit 14:10 zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel verschärften die Gastgeber Tempo und Gangart. Der Vorsprung schmolz auf 15:14 zusammen. Es war die 40 Spielminute als NSV Kanonier Stefan Fuhrmann, durch einen Schlag von der Nummer 14 der SG, im Gesicht schwer getroffen wurde. Den Männern in Schwarz blieb keine Wahl, Disqualifikation. Auch im weiteren Spielverlauf verließ Schnellmannshausen oftmals die Sportart Handball, was ihnen am Ende 16 Strafminute und 2 Disqualifikationen einbrachte.
Die Rolandstädter weiter auf Kurs, durchkreuzten sie die Pläne der Gastgeber. Mit einem Zwischenspurt verschafften sie sich beim 18:14 wieder Luft. Was folgte war die Konzentration auf den Schlussspurt. Dieser begann nach dem 21:17 und brachte mit zwei Treffern in Folge Hoffnung ins Lager der SG. Nun waren auch die 250 Zuschauer nicht mehr zu halten, so das es... gefühlte 1000 waren., so Meyer nach dem Spiel. Unbeirrt zog auch der NSV das Tempo an und stellte den alten Abstand von vier Treffern wieder her. In der 58. Spielminute kommt es zu der bereits erwähnten zweiten Disqualifikation. Leidtragender war Sebastian Kreutz. Beim Sprungwurfversuch holte ihn die Nummer 9 der SG auf den Boden der Tatsachen unsanft zurück.
Auch hier blieb den Schiedsrichtern, Kurt Kallenbach und Knut Kampf aus Bad Salzungen, keine Wahl. Nach 60. Spielminuten stand fest, dass die Rolandstädter auch das Rückspiel für sich entscheiden konnten. Mit 26:22 zwar knapp aber verdient. Danach bedankten sich Spieler Trainer und Betreuer bei den mitgereisten Nordhäuser Fans.
Es war kein schönes Spiel, es wurde von der Taktik und deren Umsetzung bestimmt. Während sich die ansonsten mit feiner Klinge aufspielende SG Mannschaft auf Wiedergutmachung eingestimmt hatte, nutzten gerade dies der NSV aus. Mit diesem Sieg festigten die Südharzer ihren 2. Platz in der Tabelle, da Mühlausen in Goldbach Federn lassen musste.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Michael Spieß 1/ Marcel Effenberger 4/ Stefan Fuhrmann 12/ Thomas Riemekasten 3/ Sven Hirthammer/ Sebastian Kreutz 4/ Holger Kühne 1/ Marco Holznagel 1
Autor: nnzWie stark ist die Mannschaft der SG Schnellmannshausen wirklich? Diese Frage stellten sich viele nach dem 33:16 Debakel vor einer Woche. Die damals als Spitzenspiel angekündigte Begegnung wurde klar von den Nordhäusern dominiert und verdient, auch in der Höhe, gewonnen. Aber was war mit der SG los? Immerhin befinden sich drei Spieler der SG unter den Besten zehn der Torjägerliste. Das Rückspiel sollte Aufklärung bringen.
Mit gemischten Gefühlen bestiegen die Nordhäuser und ihre Fans den Bus in Richtung Treffurt. Eine Vorahnung, die sich nach dem Anpfiff leider bestätigen sollte. Die SG wollte Wiedergutmachung und schoss dabei oftmals weit übers Ziel hinaus. So standen neben den eigentlich handballspielenden Akteuren die Schiedsrichter im Fokus.
Nach dem Anpfiff gab es mit dem 1:0 für den NSV gleich einmal ein Achtungszeichen, das postwendend mit dem Ausgleich beantwortet wurde. Bis zum 5:4 konnten die Südharzer vorlegen. Danach drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 6:5 und 7:6 in Führung. Im Schlussspurt der ersten Halbzeit ging ihnen dann die Luft aus. Sie verloren ihre spielerische Linie die sie mit einer harten Gangart kompensieren wollten. Das Team um Trainer Andreas Meyer stand schon einmal vor solch einer Situation.
Im Match gegen Goldbach ließen sie sich das Spiel aufzwingen und verloren. Dazu kam es diesmal nicht. Mit einer sauberen taktischen Mannschaftsleistung übernahmen sie das Zepter der Spielführung. Komfortabel aber nicht uneinholbar ihr Vorsprung mit 14:10 zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel verschärften die Gastgeber Tempo und Gangart. Der Vorsprung schmolz auf 15:14 zusammen. Es war die 40 Spielminute als NSV Kanonier Stefan Fuhrmann, durch einen Schlag von der Nummer 14 der SG, im Gesicht schwer getroffen wurde. Den Männern in Schwarz blieb keine Wahl, Disqualifikation. Auch im weiteren Spielverlauf verließ Schnellmannshausen oftmals die Sportart Handball, was ihnen am Ende 16 Strafminute und 2 Disqualifikationen einbrachte.
Die Rolandstädter weiter auf Kurs, durchkreuzten sie die Pläne der Gastgeber. Mit einem Zwischenspurt verschafften sie sich beim 18:14 wieder Luft. Was folgte war die Konzentration auf den Schlussspurt. Dieser begann nach dem 21:17 und brachte mit zwei Treffern in Folge Hoffnung ins Lager der SG. Nun waren auch die 250 Zuschauer nicht mehr zu halten, so das es... gefühlte 1000 waren., so Meyer nach dem Spiel. Unbeirrt zog auch der NSV das Tempo an und stellte den alten Abstand von vier Treffern wieder her. In der 58. Spielminute kommt es zu der bereits erwähnten zweiten Disqualifikation. Leidtragender war Sebastian Kreutz. Beim Sprungwurfversuch holte ihn die Nummer 9 der SG auf den Boden der Tatsachen unsanft zurück.
Auch hier blieb den Schiedsrichtern, Kurt Kallenbach und Knut Kampf aus Bad Salzungen, keine Wahl. Nach 60. Spielminuten stand fest, dass die Rolandstädter auch das Rückspiel für sich entscheiden konnten. Mit 26:22 zwar knapp aber verdient. Danach bedankten sich Spieler Trainer und Betreuer bei den mitgereisten Nordhäuser Fans.
Es war kein schönes Spiel, es wurde von der Taktik und deren Umsetzung bestimmt. Während sich die ansonsten mit feiner Klinge aufspielende SG Mannschaft auf Wiedergutmachung eingestimmt hatte, nutzten gerade dies der NSV aus. Mit diesem Sieg festigten die Südharzer ihren 2. Platz in der Tabelle, da Mühlausen in Goldbach Federn lassen musste.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Michael Spieß 1/ Marcel Effenberger 4/ Stefan Fuhrmann 12/ Thomas Riemekasten 3/ Sven Hirthammer/ Sebastian Kreutz 4/ Holger Kühne 1/ Marco Holznagel 1

