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Do, 08:54 Uhr
23.04.2009

Traditionsduell im AKS

Man kann es kaum glauben, doch die 220 Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark am vergangenen Wochenende gegen Steinach stellten „Zuschauerrekord“ für den 23. Spieltag der Thüringenliga dar, für Wacker bedeutete es aber den Saison-Minusrekord. Das dürfte am Sonnabend aber anders sein, denn ein Traditionsduell wird um 15 Uhr vom hessischen Schiedsrichter Jörg Ballweg angepfiffen …


Mit Sicherheit werden gegen die SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt wieder mehr Anhänger des runden Leders zum Sportpark aufbrechen und sich die Begegnung des 24. Spieltages gegen einen alten Rivalen nicht entgehen lassen. Schließlich hat der FSV Wacker 90 Nordhausen in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren.

Wer die Umstände in der Vorbereitung zum Vergleich mit Steinach kennt, darf mit dem 1:1-Remis nicht hadern, auch wenn den Chancen nach mehr möglich gewesen wäre. Der nächste Gast der Neunziger hat sich bisher als Aufsteiger sehr gut verkauft und belegt mit 36 Punkten einen ausgezeichneten vierten Platz – weitab von der bedrohlichen Zone. Das Saisonziel Klassenerhalt scheint der Spielgemeinschaft damit fast schon sicher zu sein.

Der ehemalige Erfurter Torgarant zu DDR-Oberliga-Zeiten und jetzige Trainer Arnstadts Jürgen „Kimme“ Heun hat einen relativ großen Kader mit vielen jungen talentierten Fußballern beisammen, die alle gewillt sind, in die Startelf zu rücken. Die Thüringenliga schätzte er so ein: „Es gibt drei Mannschaften (Nordhausen, Gotha, Schott Jena), die etwas über den Dingen stehen, ansonsten ist die Liga sehr ausgeglichen besetzt, wo jeder jeden schlagen kann.“

Zwei Siege gegen Sondershausen und ein 1:1 in Jena sprechen für sich. „Die führenden Teams ein bisschen ärgern“, ist sein Ziel. Da kommt die Reise nach Nordhausen gerade recht. Er selbst kennt den Albert-Kuntz-Sportpark aus gemeinsamen Ligazeiten und als Spieler der Traditionsmannschaft. Sein Verein, ehemals Motor Rudisleben, hat mit den Nordhäusern manch heißen Kampf um Bezirksmeistertitel sowie in der DDR-Liga ausgetragen. Die bisherigen 29 Punktspiele sehen Nordhausen in Front (13 Siege, 6 Niederlagen, 10 Remis).

Für die 30. Punktspiel-Begegnung will das nicht allzu viel heißen, da nach wie vor einige Leistungsträger ausfallen, sodass Stephan Hoffmann, der aus dienstlichen Gründen die gesamte Woche nicht trainieren kann, und Alexander Töpfer wohl wieder einen mehr defensiven Part einnehmen werden. Töpfer, derzeit in guter athletischer Verfassung, meinte: „Ich spiele zwar lieber etwas offensiver und komme gern über außen, aber der Trainer muss das Gesamtkonzept im Auge haben. Und da bin ich so flexibel, dass ich auch auf anderen Positionen einsetzbar bin.“

„Um Platz drei wird das ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel. Sollten wir erfolgreich sein, dürfte unsere Saisonvorgabe – Platz 5 – nicht mehr in Gefahr geraten und sogar der dritte Platz fast perfekt sein“, ist sich Trainer Burkhard Venth ziemlich sicher. Doch so weit ist es noch nicht. Gerade gegen Rudisleben gab es so manche unliebsame Überraschung in der Geschichte. Aber warum sollten die Wackeren nicht an ihren 4:2-Auswärtssieg in Arnstadt anknüpfen?

Bei Manager Udo Hoffmann kommen vielleicht nostalgische Gedanken auf, kickte er doch zu seinen aktiven Zeiten für beide Mannschaften. Er kennt Auftritte beider Vereine vor über 6000 Zuschauern im AKS. 10 Prozent davon wären natürlich heutzutage sensationell. In dieser Saison liegen Nordhausen und Arnstadt in der Zuschauergunst auf den Plätzen 1 und 2. „Und das soll so bleiben“, wünscht sich Schatzmeisterin Angelika Wiegleb. „Etwas mehr Eintrittsgeld käme auch den anderen Mannschaften, besonders dem Nachwuchs, zugute.“

Wackers II muss nach der kurzfristigen Absage des Spiels gegen Großwechsungen am Sonntag um 14.30 Uhr beim Tabellendritten SG Arenshausen/Gerbershausen antreten und versuchen, den Drei-Punkte-Rückstand zu egalisieren. Doch Wacker kennt aus dem Heimspiel, das 1:1 endete, die Kampfstärke des Gegners, der zuletzt in Urbach eine Niederlage bezog. Drücken wir beiden Wackervertretungen die Daumen für ein erfolgreiches Wochenende.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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