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Mi, 12:52 Uhr
13.05.2009

Nachdenkliche Zahlen

Nach dem nnz-Alterscheck der Kandidaten für den Nordhäuser Stadtrat, haben wir uns jetzt mal die Kandidaten für den künftigen Kreistag angesehen. Allzu große Veränderung gab es nicht.


Allerdings ist das Gesamtalter gegenüber den Stadtratskandidaten erheblich in die Höhe geschraubt worden. Das ist jedoch in der größeren Anzahl möglicher Mandate und Kandidatenzahlen zu begründen. Insgesamt treten 9.507 Lebensjahre, verteilt auf 190 Männer und Frauen an. Macht einen Durchschnitt von glatt 50 Jahren. Zwei Parteien liegen deutlich über dem Schnitt – es sind die 46 Kandidaten der SPD mit durchschnittlich 53,4 Lebensjahren und Bündnis90/Grüne mit 56,8 Jahren, was schon vorruhestandsverdächtig ist.

Drunter liegen alle anderen, die LINKE mit 48,9, die CDU mit 48,3, die FDP mit 44,8 und die NDP mit 38,5 Lebensjahren.

Zehn Kandidaten sind 70 und älter, mal gerade drei haben 20 und weniger Lebensjahre anzugeben. Das ist – mit Verlaub geschrieben – ein zarter Hinweis auf die Nachwuchsarbeit der Parteien und auch auf das Politinteresse der etwas jüngeren Generation.

Und noch eine Zahl, die vielleicht zu denken geben sollte: 54 Prozent der Kandidaten sind zwischen 50 und 70 Jahre alt, der älteste übrigens ist Dr. Eberhard Seichter. Der Arzt aus Wipperdorf ist Jahrgang 1928.
Autor: nnz

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Kommentare
90Modern
13.05.2009, 13:28 Uhr
Ich hoffe auf einen Generationenwechsel!!
Ich persönlich hoffe das die Bürgerin und Bürger einen Generationenwechsel einleiten dass die jungen Kandidaten einen frischen und neuen Wind in den Kreistag bringen. Last uns Jugend auch den Kreis mitgestalten den wir leben auch hier. Und Bitte gehen Sie Wählen.

Liebe nnz Redaktion bitte schreiben sie zu dem Artikel auch die Jungen Kandidaten dazu dass die Bürgerin und Bürger auch wissen wer für den Generationswechsel steht.
denk-mal
15.05.2009, 19:02 Uhr
neues denken ?
bei diesem Altersdurchschnitt ist ein umdenken im stadtrat erforderlich. in den vergangenen jahren wurde immer ein seniorenbeauftragter vorgeschlagen und gewählt. Dieser kümmerte sich um die probleme der senioren und verschaffte ihnen gehör.

Das wird sich nun ändern müssen. Die neuen Stadträte sollten vielleicht einen Jugendbeauftragten wählen, denn senioren sind dann ja genug vertreten(als stadträte) um die interessen ihrer grauen kollegen durchzusetzen. (um noch mal auf den durchschnitteinzugehen mir sind die grauen lieber als die braunen, auch wenn die kandidaten jünger sind)

trotzdem ist es nicht unbedingt eine nachwuchsfrage in den parteien, sondern oft mehr eine bekanntheitsfrage. die spd mit ihren kandidaten setzt eben auf senioren der stadt, denn diese sind ja bekannter, an ihrer spitze die oberbürgermeisterin sie gehört mit ihren über sechzig dann noch zu den jüngsten (auch wenn sie gar kein stadtrat werden will)
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