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Di, 12:51 Uhr
09.02.2010

Neuer alter "Prof"

Ein alter bekannter Hochschul-Lehrer kommt zurück an den Nordhäuser Weinberg. Es scheint schon alles vorbereitet zu sein...


Prof. Dr. Christian Juckenack soll an die Nordhäuser Fachhochschule zurückkehren. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, soll der Mann bereits seinen persönlichen Stuhl nach Nordhausen geschickt haben.

Zurück an den Weinberg (Foto: nnz) Zurück an den Weinberg (Foto: nnz)

Juckenack war nach Gisela Rauschhofer der zweite Rektor an der Nordhäuser Fachhochschule und ist im Sitzungszimmer des "Präsidiums" in Öl verewigt. Als die Konstellation in Erfurt günstig schien, es war im Jahr 2004, da wechselte der Mann als Staatssekretär nach Erfurt. Erst ins Landwirtschaftsministerium, dann ins Wirtschaftsministerium. Da letzteres seit dem Jahr 2009 sozialdemokratisch besetzt ist, gab es in der Politik keine Arbeit für den einstigen Hochschullehrer mehr.

Also zurück in Forschung und Lehre, nicht etwa nach München, sondern nach Nordhausen. Hier absolviert der Mann ein so genanntes Forschungs- und Praxissemester. Damit soll er sich auf seine kommende Lehrtätigkeit vorbereiten. Bei vollen Bezügen versteht sich. Strittig ist lediglich, ob aus dem einen Semester nicht zwei werden könnten. Das Thüringer Hochschulgesetz lässt beide Varianten zu.

Die Meinungen in der Nordhäuser Öffentlichkeit gehen hinsichtlich der Zukunft von Christian Juckenack auseinander. Während man in der Wirtschaft davon ausgeht, dass sein Aufenthalt in der Rolandstadt nur temporärer Natur sei würde, munkeln Polit-Kreise über ein längeres Gastspiel. Schließlich soll es ja im kommenden Jahr Hochschulwahlen geben, bei denen auch ein neuer Präsident zu wählen ist.
Autor: nnz

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