Einfach zumauern
Die nnz hatte bereits oft über den Vandalismus auf dem Petersberg berichtet. "Zielobjekt" einiger Chaoten war und ist die Eingangstür zum Petriturm. Vielleicht sollte sie "gemauert" werden...
Am Wochenende war es wieder soweit. Unbekannte Täter hatten die Tür mit Steinen derart attachiert, dass das Glas an drei Stellen gebrochen war. Doch damit der sinnlosen Kraftanstrengung nicht genug. Außerdem zogen der oder Täter am Griff der Glastür, so dass dieser sich verbog und die Tür komplett herausgerissen werden konnte. Der Sachschaden beträgt rund 1.500 Euro. Es ist nicht mehr genau nachzuvollziehen, wie oft die Turmtür "dran glauben" musste. Vielleicht sollte eine Panzertür eingesetzt werden. Schmucklos, dafür aber wirkungsvoll.
Autor: nnz
Kommentare
Georg66
26.04.2010, 17:48 Uhr
Zerstören
Ich muss zerstören, doch es darf nicht mir gehören!......
Ohne Worte.
sonic22
26.04.2010, 18:22 Uhr
Naja wenn es nur das wäre
Ich meine, dass da eine Kamera hin sollte die man nicht sofort sieht aber das wäre noch nicht alles bei den schön fußballplatz waren ja auch solche hinterweltler dran die das netzt mit den feuerzeug bearbeitet haben da müsste auch eine Kamera
vieleicht denket man ja mal darüber nach
Ndh-ler
26.04.2010, 21:16 Uhr
Kamera ist doch vorhanden !
Es befindet sich doch eine Kamera an der Süd-West-Ecke der großen Sporthalle auf dem Petersberg. Diese ist auf den "Raum der Stille" gerichtet. Es wäre doch vielleicht eine Aufgabe für nnz-tv, zu ermitteln, ob die Kamera überhaupt funktionsfähig ist und die Aufnahmen auch gespeichert wurden. Ich befürworte es auch, diese Aufnahmen zu veröffentlichen und diese Idioten bloßzustellen!
sonic22
27.04.2010, 08:14 Uhr
na gut
naja, die kamera reicht ja nicht, man muss da oben den basketballplatz und den fußballplatz auch schützen auch die spielplätze die oben sind ich oder man muss die kamera doch offensichtlich hin machen, weil so manche so was abschreckt, naja bin ja mal gespannt was passiert und ob überhaupt wer reagiert
Nordhäuser
27.04.2010, 11:10 Uhr
Selber Schuld
Ich befürworte diese Randalen auch nicht. Aber sind wir doch mal ehrlich was haben denn Jugendliche und Kinder sonst noch für Alternatieven hier? Keine Ausbildungsplätze, keine sinnvolle Freizeitgestalltung usw.
Mich wundert es garnicht das Kinder und Jugendliche aus purer Langeweile Gewalttätig werden und Eigentum anderer Leute zerstören. Für jeden Mist ist in dieser Stadt Geld vorhanden, vorallem für Sinnlose Sachen. Aber was wird für unsere Kinder und Jugendlichen gemacht? Nichts.
Doch es wird etwas gemacht da werden Bastelnachmittage usw. ins Leben gerufen. Aber sind wir doch mal ehrlich: Welcher Teenager setzt sich mit kleinen Kindern hin und Bastelt?
P.S. Jetzt werden wieder viele schreiben das es in Nordhausen genug für Jugendliche gibt. Aber bevor ihr jetzt euch wieder auslasst, denkt aber bitte auch daran das die Jugendliche und Kinder zu Hause keinen Geldesel stehen haben.
Georg66
27.04.2010, 12:50 Uhr
Alternative?
Als Alternative könnte man bei Ergreifung der Täter eine Wiedergutmachung des Schadens in Erwägung ziehen.(Durch Arbeit am Tatort)
Wenn das immer noch nicht fruchtet, hilft vielleicht mal eine Woche im Bau.
Da sind die schwersten Jungs schon weich geworden!
Weit weg von Mama und Papa, welche ja immer dann da sind, wenn es Probleme gibt und den Schaden dann "übernehmen", ohne dass die wirklichen "Täter" was abbekommen.
Härtere Strafen nützen nichts, wenn die jetzigen nicht umgesetzt werden.
PS:Ich kann in NDH auch nicht randalieren, wenn ich von der Langeweile geplagt werde.
MFG
Retupmoc
28.04.2010, 07:46 Uhr
Kein Geld
Na um sich in der Weberei die Birne vollzuschütten ist doch das Geld auch da. In einem Sportverein kostet der Mitgliedsbeitrag für Jugendliche im Jahr höchstens 18 Euro. Das wären dann 5 1/2 Bier. Nur um mal eine Relation zu setzen.
Ansonsten gilt: Verstärkte Polizeikontrollen ( man könnte ja die Knöllchenspezialisten dafür einsetzen ) und härtere Strafen. Aber nein - die armen Täter - es gibt ja nichts wo man sich sinnvoll aufhalten kann.
Ich würde zum Beispiel denen die Langeweile haben auf den Weg geben, dass Sie im Tierheim, bei der Tafel oder im Altersheim gern helfen könnten. Dann ist die Langeweile ganz schnell weg.
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