Mo, 13:29 Uhr
03.05.2010
Transparente Qualität
Die HELIOS Klinik Bleicherode hat hervorragende Qualitätsergebnisse in der medizinischen Behandlung ihrer Patienten erzielt. Das belegen ihre Qualitätsergebnisse, die im Internet abrufbar sind. Erste Einzelheiten gibt es mit dem bekannten Klick...
Hier lässt sich ablesen, wie erfolgreich das Fachkrankenhaus für Orthopädie seine Patienten behandelt. Die Ergebnisse sind Teil einer Datenauswertung von 122 Kliniken in Deutschland, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören. Patienten und niedergelassene Ärzte erhalten damit objektiv erhobene und umfassende Daten zur medizinischen Behandlungsqualität.
Die Klinik nutzt das IQMVerfahren für die laufende Qualitätskontrolle und um trägerübergreifend mit Experten anderer Kliniken Verbesserungen umzusetzen. Durch die Veröffentlichung unserer Werte stellen wir uns dem Qualitätswettbewerb. Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen, erklärt Gudrun Bartl, Verwaltungsleiterin der Bleicheröder Klinik. Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die IQM-Werte belegen die Stärken der Klinik im Gelenkersatz. So hatten wir bei 395 Hüftgelenkersatzoperationen und bei 401 Kniegelenkersätzen keinen Todesfall, erläutert die Ärztliche Direktorin, Dr. Hertha Ratayski. Hier konnten wir nahtlos an unsere Ergebnisse aus dem Jahr 2008 anknüpfen.
Um dieses hohe Niveau zu halten, unterzieht sich die Klinik einem ebenso
transparenten wie konsequenten Qualitätsmanagement. Wir besprechen alle
medizinischen Problemfälle gemeinsam und kollegial, aber auch sehr intensiv, erläutert Dr. Ratayski. Komme man in der Analyse alleine nicht weiter, so versuche man in den IQM-Kliniken, den Ursachen mit Hilfe des sogenannten Peer-Review-Verfahrens, einer Überprüfung durch chefärztliche Kollegen, auf den Grund zu gehen. Das Peer-Review-Verfahren setzt auf den Fachaustausch zwischen IQM-Mitgliedskliniken und ist ein effektives Instrument zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse in allen medizinischen Bereichen.
Die verantwortlichen Chefärzte setzen sich mit den chefärztlichen Kollegen aus anderen IQM-Mitgliedskliniken zusammen, um gemeinsam kritische Patientenfälle auf mögliche Fehler in Abläufen und Strukturen zu analysieren. Damit werden die Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zur Beseitigung festgelegt, erklärt die Ärztliche Direktorin. Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität von Kliniken insgesamt kontinuierlich weiter zu steigern.
Autor: nnzHier lässt sich ablesen, wie erfolgreich das Fachkrankenhaus für Orthopädie seine Patienten behandelt. Die Ergebnisse sind Teil einer Datenauswertung von 122 Kliniken in Deutschland, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören. Patienten und niedergelassene Ärzte erhalten damit objektiv erhobene und umfassende Daten zur medizinischen Behandlungsqualität.
Die Klinik nutzt das IQMVerfahren für die laufende Qualitätskontrolle und um trägerübergreifend mit Experten anderer Kliniken Verbesserungen umzusetzen. Durch die Veröffentlichung unserer Werte stellen wir uns dem Qualitätswettbewerb. Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen, erklärt Gudrun Bartl, Verwaltungsleiterin der Bleicheröder Klinik. Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die IQM-Werte belegen die Stärken der Klinik im Gelenkersatz. So hatten wir bei 395 Hüftgelenkersatzoperationen und bei 401 Kniegelenkersätzen keinen Todesfall, erläutert die Ärztliche Direktorin, Dr. Hertha Ratayski. Hier konnten wir nahtlos an unsere Ergebnisse aus dem Jahr 2008 anknüpfen.
Um dieses hohe Niveau zu halten, unterzieht sich die Klinik einem ebenso
transparenten wie konsequenten Qualitätsmanagement. Wir besprechen alle
medizinischen Problemfälle gemeinsam und kollegial, aber auch sehr intensiv, erläutert Dr. Ratayski. Komme man in der Analyse alleine nicht weiter, so versuche man in den IQM-Kliniken, den Ursachen mit Hilfe des sogenannten Peer-Review-Verfahrens, einer Überprüfung durch chefärztliche Kollegen, auf den Grund zu gehen. Das Peer-Review-Verfahren setzt auf den Fachaustausch zwischen IQM-Mitgliedskliniken und ist ein effektives Instrument zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse in allen medizinischen Bereichen.
Die verantwortlichen Chefärzte setzen sich mit den chefärztlichen Kollegen aus anderen IQM-Mitgliedskliniken zusammen, um gemeinsam kritische Patientenfälle auf mögliche Fehler in Abläufen und Strukturen zu analysieren. Damit werden die Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zur Beseitigung festgelegt, erklärt die Ärztliche Direktorin. Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität von Kliniken insgesamt kontinuierlich weiter zu steigern.


