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Mo, 19:35 Uhr
10.05.2010

Kantersieg der Gastgeber

Hart gekämpft – und trotzdem verloren: Bei einem Fußball-Freundschaftsspiel der Alten Herren von Wacker Nordhausen gegen die „Old-Boys“ der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski am Wochenende in Polen unterlagen die Deutschen „knapp“ mit 1:10 Toren.

Keine Chance (Foto: P. Grabe) Keine Chance (Foto: P. Grabe)

„Es war ein ungleicher Kampf: Die Ostrower waren im Schnitt 15 Jahre jünger als wir und stehen z.T. noch im aktiven Spielbetrieb“, analysierte Wacker-Kapitän Arndt Forberger die Begegnung. Frank Ludwig umschrieb es mit einem Augenzwinkern so: „Unsere Gegner sind der Bezeichnung `Old boys` nicht gerecht geworden - aber immerhin hatten wir den Ehrentreffer geschafft.“

Keine Chance (Foto: P. Grabe) Keine Chance (Foto: P. Grabe)

Der guten Stimmung beim Spiel und danach tat der Kantersieg der Polen keinen Abbruch – nicht bei beim Bierchen und beim Korn der Nordhäuser Fußballer nach dem Spiel auf dem Ostrower Rathausplatz und auch nicht abends bei der gemeinsamen Feier mit den Ostrower `Old Boys´.
Autor: nnz

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Kommentare
Stewart
10.05.2010, 19:46 Uhr
Fußballsprache unübersetzbar
Sportvergleiche mit den europäischen Partnerstädten Nordhausens haben wohl so ihre Tücken – was den Fußball betrifft.

Da können die Wacker-Traditionskicker noch von Glück sagen, dass sie überhaupt einer Gastgebermannschaft gegenüber standen und sich ein gemütliches Hinterher einstellte. Letztes Jahr beim Sportfest der Partnetstädte in Charleville-Mézières gab es weitaus schlimmere Zustände.

Eingeladen war damals u. a. eine Nordhäuser B-Juniorenmannschaft. Drei Turnierspiele wurden angekündigt. Los ging es am Turniertag erst einmal gar nicht. Nach einer Stunde des Wartens fand sich eine U19-Gastgebermannschaft (also weitaus ältere Spieler). Nun fehlte es an einem Spielball. Die Nordhäuser hatten glücklicherweise ein paar Trainingsbälle dabei. Anpfiff ging immer noch nicht – kein Schiedsrichter anwesend. Diesen Part übernahm der Trainer der Einheimischen. Einzig amüsant war anzusehen, dass er seinen Einsatz in Karohemd, Pullunder, Rundstrickhose und Sandalen versah. Die Pannenserie ließe sich fortsetzen.

Wenigstens konnten die mitgereisten Fechter, Schützen, Judokas, Schwimmer, … ein Fülle schöner Ergebnisse und Erlebnisse sowie neue Freundschaften mit nachhause nehmen.

Aber vielleicht lag und liegt alles nur an Übersetzungsproblemen der Fußballsprache.
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