Fr, 15:19 Uhr
14.05.2010
Sojus und Apollo in Bleicherode
Der Förderverein Institut RABE in Bleicherode plant nunmehr bereits zum vierten Mal die Bleicheröder Flugtage, die sogar überregional ein großes Interesse hervorriefen, was die jeweiligen Besucherzahlen zwischen 5.000 und 7.000 Personen mit jeweils 600 bis 700 Fluggästen über unserer Region belegen. Was in der vierten Auflage geboten wird, das hat die nnz erfahren...
Die Publikumsmagnete sind Rundflüge mit einer AN-2 und einem Helicopter, Fallschirmspringen (auch Tandemsprünge sind möglich) und ein bundesweiter Raketenmodellflugwettbewerb. Während beider Flugtage wird von unserer Seite fachlich moderiert. Diese Veranstaltungen bilden stets das Rahmenprogramm für eine alljährliche raumfahrthistorische Tagung mit vielen Referenten (Historiker, Raumfahrtingenieure der ESA, Autoren usw.). Dabei beziehen wir in jedem Jahr auch die Klassenstufe 9 aller drei Schulen in die Thematik mit ein und vergeben jeweils ein Vortragsthema welches dann auf hohem Niveau der Öffentlichkeit präsentiert wird und großen Anklang gefunden hat.
So begingen wir im Jahr 2007 den 50. Jahrestag des Sputnik-Fluges, im Jahr 2008 den Flug des 1. deutschen Kosmonauten im Weltall – Dr. Sigmund Jähn, der als Hauptgast im ausverkauften Saal des Bleicheröder Kalikulturhauses einen Fachvortrag vor einem begeisterten Publikum hielt, und im Jahr 2009 gedachten wir dem 40. Jahrestag der ersten Mondlandung von Apollo 11.
Es ist das Anliegen des Fördervereins Institut RABE e.V., die besondere historische Bedeutung der Stadt Bleicherode und der Region in Verbindung mit der Raumfahrt in allen Facetten darzustellen. Dies betrifft beide Hauptrichtungen der späteren Weltraumfahrt – die sowjetische und auch die amerikanische. Der Stadt Bleicherode kommt eine welthistorische Bedeutung zu, denn schließlich hielten sich dort innerhalb kurzer Zeitabstände die wichtigsten Raketenforscher der Welt auf – die Gruppe um v. Braun, die später in die USA ging und die Mondlandung ermöglichte und die deutschen Spezialisten, die zusammen mit den Sowjets die sowjetische Raumfahrt aufbauten. Bleicherode bildet somit die Weichenstellung für die östliche und westliche Raumfahrt.
Weiterhin ist eine Einmaligkeit für unsere Stadt: nach drei hier - wenn auch nur kurz – wohnenden Persönlichkeiten wurden Mondkrater benannt: August Petermann (Kartograph), Wernher von Braun (Raketenwissenschaftler), Sergej P. Koroljow (Raketenwissenschaftler).
Die Mitglieder des Fördervereins planen nun bereits die 4. Bleicheröder Flugtage vom 25. bis 29.08.2010 mit dem Thema: Internationale Weltraumfahrt – 35. Jahrestag des gemeinsamen Fluges von Sojus und Apollo. Dazu eröffnete sich im Rahmen der alljährlichen Raumfahrt-Tagung in Neubrandenburg die Möglichkeit, einen der Teilnehmer an dieser Mission, Valeri Kubassow, einladen zu können, der auch sogleich seine Zusage gab. Ein solcher Gast bzw. Referent würde – wie im Falle von Dr. Sigmund Jähn – die Tagung nicht nur bereichern, sondern auf eine angemessene Ebene stellen und zudem ein großes Publikum mobilisieren, da das Interesse an der Raumfahrt immens groß ist, wie die Erfahrungen zeigen.
Dies stimmt mit einem unserer Hauptziele überein, den friedlichen Gedanken an die Weltraumfahrt den Menschen näher zu bringen, denn als Teil des Weltalls sind dort die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Menschheit zu erforschen und zu finden. Da im Verlauf der jahrelangen Tätigkeiten unseres Vereins auf diesem Gebiet viele nationale und internationale Kontakte zu Astro- und Kosmonauten, Universitäten, Hochschulen, Museen, Raumfahrtindustrie, Historikern, und Autoren entstanden, ist mit entsprechenden Besuchern zu rechnen. Die Ausstrahlung einer solchen Tagung wäre immens.
Gunther Hebestreit
Autor: nnzDie Publikumsmagnete sind Rundflüge mit einer AN-2 und einem Helicopter, Fallschirmspringen (auch Tandemsprünge sind möglich) und ein bundesweiter Raketenmodellflugwettbewerb. Während beider Flugtage wird von unserer Seite fachlich moderiert. Diese Veranstaltungen bilden stets das Rahmenprogramm für eine alljährliche raumfahrthistorische Tagung mit vielen Referenten (Historiker, Raumfahrtingenieure der ESA, Autoren usw.). Dabei beziehen wir in jedem Jahr auch die Klassenstufe 9 aller drei Schulen in die Thematik mit ein und vergeben jeweils ein Vortragsthema welches dann auf hohem Niveau der Öffentlichkeit präsentiert wird und großen Anklang gefunden hat.
So begingen wir im Jahr 2007 den 50. Jahrestag des Sputnik-Fluges, im Jahr 2008 den Flug des 1. deutschen Kosmonauten im Weltall – Dr. Sigmund Jähn, der als Hauptgast im ausverkauften Saal des Bleicheröder Kalikulturhauses einen Fachvortrag vor einem begeisterten Publikum hielt, und im Jahr 2009 gedachten wir dem 40. Jahrestag der ersten Mondlandung von Apollo 11.
Es ist das Anliegen des Fördervereins Institut RABE e.V., die besondere historische Bedeutung der Stadt Bleicherode und der Region in Verbindung mit der Raumfahrt in allen Facetten darzustellen. Dies betrifft beide Hauptrichtungen der späteren Weltraumfahrt – die sowjetische und auch die amerikanische. Der Stadt Bleicherode kommt eine welthistorische Bedeutung zu, denn schließlich hielten sich dort innerhalb kurzer Zeitabstände die wichtigsten Raketenforscher der Welt auf – die Gruppe um v. Braun, die später in die USA ging und die Mondlandung ermöglichte und die deutschen Spezialisten, die zusammen mit den Sowjets die sowjetische Raumfahrt aufbauten. Bleicherode bildet somit die Weichenstellung für die östliche und westliche Raumfahrt.
Weiterhin ist eine Einmaligkeit für unsere Stadt: nach drei hier - wenn auch nur kurz – wohnenden Persönlichkeiten wurden Mondkrater benannt: August Petermann (Kartograph), Wernher von Braun (Raketenwissenschaftler), Sergej P. Koroljow (Raketenwissenschaftler).
Die Mitglieder des Fördervereins planen nun bereits die 4. Bleicheröder Flugtage vom 25. bis 29.08.2010 mit dem Thema: Internationale Weltraumfahrt – 35. Jahrestag des gemeinsamen Fluges von Sojus und Apollo. Dazu eröffnete sich im Rahmen der alljährlichen Raumfahrt-Tagung in Neubrandenburg die Möglichkeit, einen der Teilnehmer an dieser Mission, Valeri Kubassow, einladen zu können, der auch sogleich seine Zusage gab. Ein solcher Gast bzw. Referent würde – wie im Falle von Dr. Sigmund Jähn – die Tagung nicht nur bereichern, sondern auf eine angemessene Ebene stellen und zudem ein großes Publikum mobilisieren, da das Interesse an der Raumfahrt immens groß ist, wie die Erfahrungen zeigen.
Dies stimmt mit einem unserer Hauptziele überein, den friedlichen Gedanken an die Weltraumfahrt den Menschen näher zu bringen, denn als Teil des Weltalls sind dort die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Menschheit zu erforschen und zu finden. Da im Verlauf der jahrelangen Tätigkeiten unseres Vereins auf diesem Gebiet viele nationale und internationale Kontakte zu Astro- und Kosmonauten, Universitäten, Hochschulen, Museen, Raumfahrtindustrie, Historikern, und Autoren entstanden, ist mit entsprechenden Besuchern zu rechnen. Die Ausstrahlung einer solchen Tagung wäre immens.
Gunther Hebestreit


