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Di, 11:55 Uhr
31.08.2010

Zeichen setzen

Zur Kranzniederlegung anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September lädt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) morgen zur Kranzniederlegung vor die Gedenkstele am Rathaus ein.


„Vor 71 Jahren begann im Namen der Deutschen einer der verheerendsten Kriege, der 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Insbesondere Nordhausen musste einen hohen Preis für den Großenwahn der Nationalsozialisten zahlen. Deshalb lade ich alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser herzlich ein, zum einen der Opfer zu gedenken und zum anderen ein Zeichen dafür zu setzen, dass wir in Nordhausen alles daran setzen werden, dass es solche Kriege nicht mehr geben kann, dass wir gegen Nationalismus und Faschismus eintreten“, so die Oberbürgermeisterin.

1. September 2010, 10 Uhr, Stele vor dem Rathaus
Autor: nnz

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Kommentare
L.J.
31.08.2010, 16:02 Uhr
Zeichen!?
Interessant der Aufruf.

Der 1. September ist der Antikriegstag geworden, weil 1939 der Überfall der Wehrmacht auf Polen stattfand und somit der 2. Weltkrieg seinen Anfang nahm. Mit ihm ging unter anderem eine bisher noch nie dagewesene Vernichtung von Menschenleben einher UND darunter hat Nordhausen bestimmt ebenso gelitten wie viele andere Städte, Dörfer und Gemeinden ...und das nicht nur in Deutschland!!!

Ich begrüße solch eine Gedenkveranstaltung, aber diese Heraushebung Nordhausens, dieses "Insbesondere... hohen Preis"-Gerede nervt. Das klingt bei Ihnen, Frau Rinke, immer so, als ob Nordhausen soooo schlimm betroffe sei, wie nur ganz wenige andere Städte, und dabei betraf es ALLE und viel zu viele. - Man kann es auch übertreiben, aber in der heutigen Gedenk-Mentalität möchte eben jeder irgendwie herausstechen und hebt zum Lokalpatriotismus an.

Gedenken sie und denke sie...aber vor allem, Handeln sie. Große Worte kennen wir alle, doch Taten? Wenn sie den Anfängen wehren wollen, dann machen sie sich gegen aktuelle extrem rechte Tendezen stark, stark gegen eine NPD im Stadtrat und Kreistag, stark für Personen, die sich mehr als sie und andere städtische Honoren mit den derzeitigen extrem rechten Personen und Organisationen auseinandersetzen, stark für das Zugeständnis ihrerseits und der Verwwaltung auch mal was nicht im Griff zu haben.

Stärke bedeutet nicht nur das Reden und Worte zu gebrauchen. Stärke bedeutet den Worten Taten folgen zu lassen. Was machen sie, wenn die NPD, wie zum Gedenken der Bombenangriffe auf Nordhausem am 3.April, mit seinen Fußtruppen teilnimmt oder stört? Bleiben sie da auch wieder wort- und tatenlos in ihrer Ecke stehen? - wie viele Andere ebenso! ...und Gedenken?
TeeEff
31.08.2010, 21:39 Uhr
Uhrzeit?
Frage siehe oben.
TeeEff
31.08.2010, 21:39 Uhr
Sehr gut!
Wenn man dann noch das "Werben fürs sterben" der Bundeswehrwerbeoffiziere an den Schulen im Landkreis abstellen könnte...
Georg66
02.09.2010, 19:45 Uhr
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