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Di, 14:13 Uhr
31.08.2010

Der Wald wird gepflegt

Im Bereich oberhalb der Windlücke in der Gemarkung Petersdorf haben jetzt im Auftrag der Stadt Nordhausen umfangreiche Waldarbeiten begonnen. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...


Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann) Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann)
Axel Axt zeigt einen mit „Z“ markierten Baum neben einer Trasse im Petersdorfer Wald in der Windlücke

„Eigentlich waren diese Bestandspflegearbeiten schon Anfang August geplant, aber wegen der schlechten Witterung mussten wir das verschieben“, sagte Axel Axt vom Amt für Umwelt und Grünordnung. „Bei den Arbeiten werden schlecht wachsende und so genannte unterdrückte Bäume entnommen. Erhalten bleiben allerdings einzelne alte Bäume, die als Nist- und Höhlenbäume dienen“, sagte er. Auch das gesamte Fichtenreisig auf dem Waldboden werde entfernt. Damit wolle man dem Borkenkäfer, dem das Reisig als ideale Brutgrundlage dient, Einhalt gebieten.

Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann) Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann)
Uwe Piotrowicz von der beauftragten Firma und Axel Axt neben der Forstmaschine

Durch die Entnahmen der Bäume entstünden für den verleibenden Baumbestand durch freieren Wuchs günstigere Standortbedingungen. Das Wachstum der Bäume werde dadurch begünstigt und die Sturmresistenz erhöht. „Mit einem roten „Z“ gekennzeichnete Bäume weisen die Forstarbeiter darüber hinaus auf einen „Zukunftsbaum“ hin, auf den bei der Entnahme der umstehenden Bäume dann besondere Rücksicht genommen wird“, erklärt Axel Axt. Insgesamt werden während dieser Maßnahme ca. drei- bis vierhundert Festmeter Nadelholz entnommen, die in verschiedenen Güteklassen unterteilt, an die Sägeindustrie verkauft werden.

Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann) Waldarbeiten (Foto: I. Bergmann)
Nur auf den angelegten Trassen können die Forstmaschinen fahren

Um die Arbeiten zügig und schonend für den Wald zu realisieren, werden die im Zuge einer früheren Pflegemaßnahme angelegten Trassen genutzt. Der Sinn der Trassen ist, das flächige Befahren der Bestände mit Technik zu unterbinden und auch Bodenverdichtungen und Schäden an Kleinbiotopen, wie auch am verbleibenden Baumbestand zu verhindern. In Abhängigkeit von der Witterung kann es zu Schädigungen durch Fahrspuren kommen. – allerdings eben ausschließlich im Bereich der Trassen.

Die Schäden werden zum Ende des Projektes und entsprechend der Witterungslage beseitigt. Das Anlegen von Trassen im Abstand von 25 Metern ist eine Auflage, die aus der PEFC-Zertifizierung resultiert. Vorrangiges Ziel von PEFC ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.

Im Zuge der Arbeiten kommt es zu Einschränkungen im Waldgebiet und im Umfeld. Es wird darauf hingewiesen, dass das Betreten der Wälder in dem abgesperrten Bereichen verboten ist. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte September andauern.
Autor: nnz

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