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Do, 09:49 Uhr
02.09.2010

Elle und John weg

Was selten geschah, tritt nun ein. In der 2. Hauptrunde des ODDSET-Landespokals besitzt der dritterfolgreichste Pokalverein Thüringens, der FSV Wacker 90 Nordhausen, Heimrecht und empfängt am Sonntag um 14.00 Uhr den Ligapartner SG Zeulenroda-Triebes. Und es gibt personelle Veränderungen zu vermelden...

Gösel für John (Foto: Archiv Verkouter) Gösel für John (Foto: Archiv Verkouter) Die Gäste aus dem Thüringer Vogtland gehören seit je zu den unbequemsten Spielpartnern der Nordhäuser, weil die Südharzer gegen sie oft das Nachsehen hatten. Zeulenrodas letztes Auftreten vor gut einem Jahr in unserem Stadion hat Wacker mit seinen Fans sicher noch in unangenehmer Erinnerung. Der damalige FC Motor konnte mit dem 1:0-Sieg im Gepäck überglücklich die weite Heimreise antreten, obwohl Wacker haushoch überlegen war. Im Rückspiel auf den Tag genau vor fünf Monaten gab es auch nur ein mageres 0:0.

Nach dem 4. Spieltag der Verbandsliga hat Wacker in seinen drei einmal unentschieden gespielt (Mühlhausen 1:1), einmal verloren (Sondershausen 0:4) und einmal gewonnen (Neustadt/Orla). Die Mannschaft aus Zeulenroda-Triebes blieb in ihren vier Punktspielen sogar noch sieglos. In der 1. Hauptrunde des Landespokals hat Wacker mit Mühe die Auswärtshürde in Dachwig-Döllstädt mit 8:7 im Elfmeterschießen übersprungen. Die SG gewann ebenso glücklich mit 5:4 in Weida.

Im Pokalspiel unter der Leitung von Schiedsrichter Jürgen Backhaus aus Steinheuterode herrschen ja bekanntlich eigene Gesetze. Nur welche? Auf jeden Fall wurde Serie unterbrochen, dass Wacker im Pokal selten Heimspiele hatte. In der Vorsaison war das schon einmal in der 2. Hauptrunde so. Sie erinnern sich nicht mehr? Stichwort: FC Rot-Weiß Erfurt. Zwei Spiele benötigte der Drittligist aus der Landeshauptstadt, um den Sechstligisten Wacker aus dem Pokal zu werfen.

Wacker verzichtet auf weitere Bemühungen zur Rückkehr des langjährigen Abwehrspielers Sebastian Elle. Angriffsspieler Daniel John steht ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Er hat sich aus persönlichen Gründen zum 31. August beim Verein abgemeldet. Wahrscheinlich steht dafür Sebastian Gösel (Bild oben) wieder im Aufgebot. Da die Reserve kein Pflichtspiel bestreitet, hat Trainer Jens Ludwig noch weitere Besetzungsmöglichkeiten.

Mit der SG Zeulenroda-Triebes hat Wacker (Motor) Nordhausen seit 1979 schon manchen Strauß ausgefochten: 18 Punktspiele, ein Freundschaftsspiel und ein Endspiel um die Thüringer Hallenmeisterschaft 1992 in Suhl (4:0 für Wacker). Außerdem gab es bereits drei Pokalauseinandersetzungen zwischen beiden Vereinen. So endeten die Spiele: 1992 in Nordhausen 2:1; 1993 in Zeulenroda 1:0; 1995 zu Hause konnte sich zum zweiten Mal Wacker mit 4:0 durchsetzen.

Nach den beiden Wacker-Pokalsiegen holte sich Nordhausen wenig später in diesen Wettbewerben den Landespokal Thüringens. Aber auch Zeulenroda konnte sich schon einmal für das Thüringer Pokal-Endspiel qualifizieren, verlor dieses jedoch 1991 gegen Kahla. Für Spannung ist demnach gesorgt. Auch eine Verlängerung kann es geben, sogar ein Elfmeterschießen ist möglich, das aber keinesfalls bei Dunkelheit stattfinden würde wie beinahe im Vorjahr. Eine Entscheidung muss im K.o.-Spiel fallen. Darin liegt der Reiz.
Autor: nnz

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