Do, 15:50 Uhr
02.09.2010
Netzwerk gegründet
Bereits zum dritten Mal waren Vertreter aus Thüringer Mehrgenerationenhäusern in Erfurt zusammengekommen, unter ihnen auch Babett Käferstein aus dem Nordhäuser MEGEHA. Es ging um die Zukunft der Einrichtungen...
Bereits zum dritten Mal waren Vertreter aus Thüringer Mehrgenerationenhäusern in Erfurt zusammengekommen, um für die Zeit nach dem Auslaufen des Bundesprojektes Mehrgenerationehäuser eine zukunftsfähige Struktur zu finden. In reichlich einem Jahr wird die Potsdamer Serviceagentur, die gegenwärtig die Angebote der verschiedenen MEGEHA’s fördert, steuert und vernetzt, ihre Tätigkeit beenden.
Deshalb müssen wir jetzt die vorhandenen Strukturen sichern und dem Projekt Nachhaltigkeit verleihen, meint Babett Käferstein vom MEGEHA Nordhausen. Die Besonderheit der zahlreichen trägerübergreifenden MEGEHA-Projekte muß erhalten werden, findet sie als erfahrene Projektleiterin.
Und so haben am 30. August die Thüringer Vertreter die Gründung eines Thüringer MEGEHA-Netzwerks beschlossen. Es soll unabhängig von einer staatlichen Förderung die sozialen Angebote vernetzen und mit einer Stimme in der Thüringer Politik intergenerative Anliegen vertreten.
Dieser Erfahrungsaustausch ist den aktiven Thüringern wichtig, weil sie in ganz verschiedenen Strukturen arbeiten, in Vereinen, Kommunen, Kirchgemeinden und privaten Einrichtungen. Und so verschieden sind auch die Ideen, wie man trotz sinkender Fördermittel die Arbeit fortsetzen will. Die einen setzen auf Beiträge der Nutzer, andere auf Unterstützung durch die Industrie, manche auf neue Fördermittel, auch schlankere Strukturen und ehrenamtliches Engagement zur Aufrechterhaltung der Angebote sind angesagt. Das eben gegründete Netzwerk soll dem regelmäßigen Austausch der sicher ganz unterschiedlichen Erfahrungen dienen.
In den vergangenen Jahren sind auf Grund einer Bundesinitiative der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen 500 Mehrgenerationenhäuser entstanden, dreißig davon in Thüringen zwischen Nordhausen und Suhl, Pößneck und Eisenach.
Es sind – wie auch das Nordhäuser Mehrgenerationenhaus - offene Begegnungs- und Beratungszentren für Jung und Alt, Großelterndienste, Angebote der aufsuchende Familienpflege und Freizeiten für sozial schwache Familien, Mehrgenerationen-Wohnprojekte und Kindersenioreneinrichtungen, intergenerative musikalische und künstlerische Angebote. Sie bereichern seitdem die Thüringer Soziallandschaft. Diese Vielfalt soll mit Hilfe des Netzwerks erhalten und ausgebaut werden.
Autor: nnzBereits zum dritten Mal waren Vertreter aus Thüringer Mehrgenerationenhäusern in Erfurt zusammengekommen, um für die Zeit nach dem Auslaufen des Bundesprojektes Mehrgenerationehäuser eine zukunftsfähige Struktur zu finden. In reichlich einem Jahr wird die Potsdamer Serviceagentur, die gegenwärtig die Angebote der verschiedenen MEGEHA’s fördert, steuert und vernetzt, ihre Tätigkeit beenden.
Deshalb müssen wir jetzt die vorhandenen Strukturen sichern und dem Projekt Nachhaltigkeit verleihen, meint Babett Käferstein vom MEGEHA Nordhausen. Die Besonderheit der zahlreichen trägerübergreifenden MEGEHA-Projekte muß erhalten werden, findet sie als erfahrene Projektleiterin.
Und so haben am 30. August die Thüringer Vertreter die Gründung eines Thüringer MEGEHA-Netzwerks beschlossen. Es soll unabhängig von einer staatlichen Förderung die sozialen Angebote vernetzen und mit einer Stimme in der Thüringer Politik intergenerative Anliegen vertreten.
Dieser Erfahrungsaustausch ist den aktiven Thüringern wichtig, weil sie in ganz verschiedenen Strukturen arbeiten, in Vereinen, Kommunen, Kirchgemeinden und privaten Einrichtungen. Und so verschieden sind auch die Ideen, wie man trotz sinkender Fördermittel die Arbeit fortsetzen will. Die einen setzen auf Beiträge der Nutzer, andere auf Unterstützung durch die Industrie, manche auf neue Fördermittel, auch schlankere Strukturen und ehrenamtliches Engagement zur Aufrechterhaltung der Angebote sind angesagt. Das eben gegründete Netzwerk soll dem regelmäßigen Austausch der sicher ganz unterschiedlichen Erfahrungen dienen.
In den vergangenen Jahren sind auf Grund einer Bundesinitiative der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen 500 Mehrgenerationenhäuser entstanden, dreißig davon in Thüringen zwischen Nordhausen und Suhl, Pößneck und Eisenach.
Es sind – wie auch das Nordhäuser Mehrgenerationenhaus - offene Begegnungs- und Beratungszentren für Jung und Alt, Großelterndienste, Angebote der aufsuchende Familienpflege und Freizeiten für sozial schwache Familien, Mehrgenerationen-Wohnprojekte und Kindersenioreneinrichtungen, intergenerative musikalische und künstlerische Angebote. Sie bereichern seitdem die Thüringer Soziallandschaft. Diese Vielfalt soll mit Hilfe des Netzwerks erhalten und ausgebaut werden.

