Mo, 07:13 Uhr
13.09.2010
Zu Gast am Humboldt-Gymnasium
Schon lange wurden die Schüler der Sankt Petersburger Partnerschule zum Gegenbesuch in Nordhausen erwartet. In der vergangenen Woche war es endlich soweit, weiß Gabriele Gorges zu berichten...
Nachdem Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums im Dezember des vergangenen Jahres in Sankt Petersburg zu Gast waren, verhinderte die Vulkanaschewolke im April den Besuch der russischen Schüler in Deutschland. Nun konnte die Gruppe endlich vom 4. bis 11. September in Nordhausen empfangen werden.
Während der acht abwechslungsreich gestalteten Besuchstage wurden nicht nur Freundschaften vertieft und Sprachkenntnisse erweitert, sondern es gab auch für beide Seiten eine Menge Interessantes über das alltägliche Leben im jeweils anderen Land zu erfahren.
Bei einer Stadtführung, die der heimatgeschichtlich sehr interessierte und versierte Kollege des Humboldt-Gymnasiums Hans-Joachim Schmidt für die gemischte Gruppe durchführte, sowie beim Besuch des Tabakspeichers lernten nicht nur die Gäste viel Wissenswertes über Nordhausen.
Neben dem Schulbesuch standen auf dem ansprechenden Programm eine Theaterführung mit anschließendem Workshop unter der Leitung von Daniela Zinner, der Besuch des Kunsthauses Meyenburg, ein von Frau Raja-Rosa Krenz geleiteter Rhythmus-Workshop mit deutsch-russischen Lied- und Sprechtexten, der Besuch des Kyffhäusers, sportliche Betätigungen im Klettergarten, mit dem Team-Bike, auf der Bowlingbahn und das Badeerlebnis, das durch ein attraktives finanzielles Angebot des Nordhäuser Badehauses unterstützt wurde.
Ein weiterer Höhepunkt war die Erlebnistour mit Führung durch den Rabensteiner Stollen. Nach der Einfahrt mit der kleinen Grubenbahn konnten das Schienenfahrrad und der Kohleabbau mit dem Presslufthammer ausprobiert werden. Eine tolle Erinnerung an die Tour sind die Bergmannsurkunde, die jeder nach dem Absolvieren von 100 Metern in völliger Dunkelheit überreicht bekam, und das Glasfläschchen mit Rabensteiner Kohle.
Ebenfalls wird der Workshop im Haus Mobilé – Filzen eines Handy-Täschchens und Batiken eines T-Shirts – allen im Gedächtnis bleiben. Beide selbstgestalteten Dinge sind tolle Andenken an die eigene handwerkliche Betätigung und die Zeit in Nordhausen.
Das gemeinsame Kochen typisch deutscher Gerichte mit der ganzen Gruppe und das Grillen am Abschlussabend mit allen Gastgeberfamilien und der Schulleitung rundeten das Programm ab.
Besonderer Dank gilt der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, der Kreissparkasse Nordhausen, dem Verein ehemaliger Schüler und Förderer des Humboldt-Gymnasiums für die finanzielle Förderung, der Lift gGmbH in Nordhausen für die kostenfreie Bereitstellung des Mittagessens in der Schule für unsere Gäste, dem Technischen Hilfswerk in Nordhausen für den kostenfreien Bustransport zum Kyffhäuser und natürlich den Gastgeberfamilien, die durch ihre Hilfe zum hervorragenden Gelingen der Austausch-Woche beigetragen haben.
Gabriele Gorges
Autor: nnzNachdem Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums im Dezember des vergangenen Jahres in Sankt Petersburg zu Gast waren, verhinderte die Vulkanaschewolke im April den Besuch der russischen Schüler in Deutschland. Nun konnte die Gruppe endlich vom 4. bis 11. September in Nordhausen empfangen werden.
Während der acht abwechslungsreich gestalteten Besuchstage wurden nicht nur Freundschaften vertieft und Sprachkenntnisse erweitert, sondern es gab auch für beide Seiten eine Menge Interessantes über das alltägliche Leben im jeweils anderen Land zu erfahren.
Bei einer Stadtführung, die der heimatgeschichtlich sehr interessierte und versierte Kollege des Humboldt-Gymnasiums Hans-Joachim Schmidt für die gemischte Gruppe durchführte, sowie beim Besuch des Tabakspeichers lernten nicht nur die Gäste viel Wissenswertes über Nordhausen.
Neben dem Schulbesuch standen auf dem ansprechenden Programm eine Theaterführung mit anschließendem Workshop unter der Leitung von Daniela Zinner, der Besuch des Kunsthauses Meyenburg, ein von Frau Raja-Rosa Krenz geleiteter Rhythmus-Workshop mit deutsch-russischen Lied- und Sprechtexten, der Besuch des Kyffhäusers, sportliche Betätigungen im Klettergarten, mit dem Team-Bike, auf der Bowlingbahn und das Badeerlebnis, das durch ein attraktives finanzielles Angebot des Nordhäuser Badehauses unterstützt wurde.
Ein weiterer Höhepunkt war die Erlebnistour mit Führung durch den Rabensteiner Stollen. Nach der Einfahrt mit der kleinen Grubenbahn konnten das Schienenfahrrad und der Kohleabbau mit dem Presslufthammer ausprobiert werden. Eine tolle Erinnerung an die Tour sind die Bergmannsurkunde, die jeder nach dem Absolvieren von 100 Metern in völliger Dunkelheit überreicht bekam, und das Glasfläschchen mit Rabensteiner Kohle.
Ebenfalls wird der Workshop im Haus Mobilé – Filzen eines Handy-Täschchens und Batiken eines T-Shirts – allen im Gedächtnis bleiben. Beide selbstgestalteten Dinge sind tolle Andenken an die eigene handwerkliche Betätigung und die Zeit in Nordhausen.
Das gemeinsame Kochen typisch deutscher Gerichte mit der ganzen Gruppe und das Grillen am Abschlussabend mit allen Gastgeberfamilien und der Schulleitung rundeten das Programm ab.
Besonderer Dank gilt der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, der Kreissparkasse Nordhausen, dem Verein ehemaliger Schüler und Förderer des Humboldt-Gymnasiums für die finanzielle Förderung, der Lift gGmbH in Nordhausen für die kostenfreie Bereitstellung des Mittagessens in der Schule für unsere Gäste, dem Technischen Hilfswerk in Nordhausen für den kostenfreien Bustransport zum Kyffhäuser und natürlich den Gastgeberfamilien, die durch ihre Hilfe zum hervorragenden Gelingen der Austausch-Woche beigetragen haben.
Gabriele Gorges








