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Di, 07:01 Uhr
14.09.2010

Wundermedizin Kaffee

Er galt lange Zeit als eine Art Wundermedizin: Bohnenkaffee. In Nordhausen kann man am kommenden Wochenende dabei sein, wenn die Bohnen geröstet und anschließend gekostet werden. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick...

Beim Rösten zuschauen (Foto: I. Bergmann) Beim Rösten zuschauen (Foto: I. Bergmann)

„Bereits zum dritten und in diesem Jahr vorletzten Mal wird am Sonntag, dem 19. September, ab 15 Uhr, im Museum Tabakspeicher Kaffee selbst geröstet und zum Genuss angeboten.“ Das kündigte jetzt Museumsleiter Jürgen Rennebach an.

Der Zuspruch und die Nachfrage nach diesem Kaffee sei enorm hoch und die Veranstaltungen im Museum immer gut besucht, sagt er. Auch ein Stück selbst gebackener Kuchen wird auf Wunsch wieder dazu gereicht. Sämtliche Kaffeebohnen stammen ausnahmslos aus fair gehandeltem Anbau. Die Kaffeeröstung „Nordhäuser Tabakspeicher“ kann gemahlen und ungemahlen auch in der Nordhäuser Stadtinformation käuflich erworben werden.

Auch von einer Anekdote um den Kaffee weiß Jürgen Rennebach zu berichten: „Im 18. Jahrhundert soll der schwedische König Gustav III. versucht haben, zu beweisen, dass Kaffee giftig sei. Dazu sollen zwei zum Tode verurteilte Häftlinge begnadigt worden sein. Der eine Häftling musste Tee trinken, der andere Kaffee, und zwar täglich. Diese haben jedoch sowohl die überwachenden Ärzte als auch den König überlebt. Übrigens, der Teetrinker starb dann zuerst. Wie richtig erkannt wurde, bringt Kaffeegenuss also überwiegend positive Auswirkungen mit sich“, so Rennebach.

Kaffee ist noch vor dem Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Im Durchschnitt konsumiert jeder Deutsche im Jahr 6,6 kg Kaffee. Dies entspricht 2,8 Tassen Kaffee am Tag. Den größten Kaffeeverbrauch der Welt haben die Finnen. Jeder Einwohner dieses Landes konsumiert jährlich durchschnittlich 11,4 kg Kaffee, was 4,8 Tassen pro Tag und Person gleichkommt.
Autor: nnz

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