Do, 12:21 Uhr
13.01.2011
Gemeinsam statt Einsam
Das Restless-Legs-Syndrom ist eine Erkrankung, deren hervorstechendes Symptom ruhelose Beine sind. Jetzt wollen Betroffene im Landkreis Nordhausen eine Selbsthilfegruppe gründen...
Besonders in Phasen der Entspannung stellen sich unangenehme Gefühle wie Ziehen, Spannen bis hin zu Schmerzen meist in den Beinen, seltener in den Armen ein, was einen Bewegungsdrang nach sich zieht und zu innerer Unruhe führt. Eine erkrankte Nordhäuserin möchte eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit dem Restless-Legs-Syndrom gründen, in der sich Betroffene zusammenfinden, um Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung und neue Therapienmöglichkeiten auszutauschen und die Last der Krankheit gemeinsam zu schultern. Wer Interesse daran hat, sich der Gruppe anzuschließen, erhält weitere Informationen im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Nordhausen. Ansprechpartner ist Martin Hoffmann von der Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen, telefonisch erreichbar unter 03631/ 911-179.
Für Betroffene kann es sehr hilfreich sein, sich mit Gleichgesinnten in einer Gruppe zu treffen, die sich in die Problemlagen hineinversetzen können. Und diese sind vielschichtig: Vor allem in der Nacht kämpfen Betroffene mit anhaltenden Missempfindungen in den Gliedmaßen. Periodisches Zucken der Beine und Arme führt zu Schlafstörungen. Schlafmangel, Antriebslosigkeit, Erschöpfung sind Folgen, die letztlich in Konzentrationsstörungen, Unruhe und mitunter Vergesslichkeit münden. Schwere Formen des Restless-Legs-Syndroms können den sozialen Rückzug und Depressionen hervorrufen.
Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind nach derzeitigen Schätzungen am Restless-Legs-Syndrom erkrankt. Sie ist damit eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die allerdings diagnostisch schwer zu erkennen ist. Medikamentös ist das Restless-Legs-Syndrom gut behandelbar, so dass sich die Lebensqualität der Betroffenen wesentlich verbessert.
Autor: nnzBesonders in Phasen der Entspannung stellen sich unangenehme Gefühle wie Ziehen, Spannen bis hin zu Schmerzen meist in den Beinen, seltener in den Armen ein, was einen Bewegungsdrang nach sich zieht und zu innerer Unruhe führt. Eine erkrankte Nordhäuserin möchte eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit dem Restless-Legs-Syndrom gründen, in der sich Betroffene zusammenfinden, um Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung und neue Therapienmöglichkeiten auszutauschen und die Last der Krankheit gemeinsam zu schultern. Wer Interesse daran hat, sich der Gruppe anzuschließen, erhält weitere Informationen im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Nordhausen. Ansprechpartner ist Martin Hoffmann von der Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen, telefonisch erreichbar unter 03631/ 911-179.
Für Betroffene kann es sehr hilfreich sein, sich mit Gleichgesinnten in einer Gruppe zu treffen, die sich in die Problemlagen hineinversetzen können. Und diese sind vielschichtig: Vor allem in der Nacht kämpfen Betroffene mit anhaltenden Missempfindungen in den Gliedmaßen. Periodisches Zucken der Beine und Arme führt zu Schlafstörungen. Schlafmangel, Antriebslosigkeit, Erschöpfung sind Folgen, die letztlich in Konzentrationsstörungen, Unruhe und mitunter Vergesslichkeit münden. Schwere Formen des Restless-Legs-Syndroms können den sozialen Rückzug und Depressionen hervorrufen.
Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind nach derzeitigen Schätzungen am Restless-Legs-Syndrom erkrankt. Sie ist damit eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die allerdings diagnostisch schwer zu erkennen ist. Medikamentös ist das Restless-Legs-Syndrom gut behandelbar, so dass sich die Lebensqualität der Betroffenen wesentlich verbessert.

