Sa, 10:04 Uhr
09.04.2011
Zukunft der Zeitzeugen
Die nnz hatte vor einigen Tagen bereits über die Videointerviews mit Überlebenden des ehemaligen KZ Mittelbau-Dora berichtet. Am Montag soll das Projekt in Nordhausen der Öffentlichkeit vorgestellt werden...
65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erzählen 15 Überlebende der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager aus Belgien, Frankreich, Israel, Polen und der Ukraine, wie sie sich eine zukünftige Erinnerung an die an ihnen und Millionen anderen Menschen begangenen Verbrechen vorstellen.
Auf welche Weise gedenken sie ganz persönlich und mit ihren Familien und Freunden? Wie nehmen sie den Umgang mit den NS-Verbrechen in Deutschland und weltweit wahr? Was bedeutet Gedenken, wenn es keine Überlebenden mehr geben wird? Wer soll die Erinnerung weiter tragen und auf welche Weise?
Im Rahmen des mehr als einjährigen Projekts Die Zukunft der Zeitzeugen besuchten Mitglieder des Vereins Jugend für Dora Überlebende der Konzentrationslager in Ost- und Westeuropa sowie in Israel und sprachen mit ihnen über diese und weitere Fragen.
Die Ergebnisse dieses Projekts sind in einer Broschüre dokumentiert, welche die Biographien der Befragten vorstellt und erste Antworten auf die Frage nach einer zukünftigen Gedenkkultur gibt. Ergänzt wird die Broschüre durch eine Videodokumentation. Die Präsentation des Projektes und seiner Ergebnisse soll allen Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Einblick in die Wünsche, Erwartungen, Visionen und auch Befürchtungen der ehemals Verfolgten im Hinblick auf eine Zukunft der Erinnerung an ihr Leid zu erhalten. Aus diesem Grund soll den Mitschnitten aus den Interviews bei der Präsentation besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet werden.
11. April, 19 Uhr, Bürgersaal im Neuen Rathaus
Autor: nnz65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erzählen 15 Überlebende der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager aus Belgien, Frankreich, Israel, Polen und der Ukraine, wie sie sich eine zukünftige Erinnerung an die an ihnen und Millionen anderen Menschen begangenen Verbrechen vorstellen.
Auf welche Weise gedenken sie ganz persönlich und mit ihren Familien und Freunden? Wie nehmen sie den Umgang mit den NS-Verbrechen in Deutschland und weltweit wahr? Was bedeutet Gedenken, wenn es keine Überlebenden mehr geben wird? Wer soll die Erinnerung weiter tragen und auf welche Weise?
Im Rahmen des mehr als einjährigen Projekts Die Zukunft der Zeitzeugen besuchten Mitglieder des Vereins Jugend für Dora Überlebende der Konzentrationslager in Ost- und Westeuropa sowie in Israel und sprachen mit ihnen über diese und weitere Fragen.
Die Ergebnisse dieses Projekts sind in einer Broschüre dokumentiert, welche die Biographien der Befragten vorstellt und erste Antworten auf die Frage nach einer zukünftigen Gedenkkultur gibt. Ergänzt wird die Broschüre durch eine Videodokumentation. Die Präsentation des Projektes und seiner Ergebnisse soll allen Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Einblick in die Wünsche, Erwartungen, Visionen und auch Befürchtungen der ehemals Verfolgten im Hinblick auf eine Zukunft der Erinnerung an ihr Leid zu erhalten. Aus diesem Grund soll den Mitschnitten aus den Interviews bei der Präsentation besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet werden.
11. April, 19 Uhr, Bürgersaal im Neuen Rathaus


