Fr, 14:55 Uhr
02.09.2011
Grundstein und Blick voraus
Den Grundstein für die Nordhäuser Kulturbibliothek haben heute Vormittag Thüringens Bauminister Christian Carius und Nordhausens Oberbürgermeisterin Rinke gelegt. Die Bibliothek gehört zu einem Bauensemble unmittelbar neben dem Rathaus, das auch die neuen Tagesräume des Stadtrates und eine Tiefgarage beherbergen wird....
Stadt und Land investieren in den Neubau rund 11 Millionen Euro. Im Herbst 2013 soll das Gebäude eröffnet werden. In ihrer Ansprache erinnerte Frau Rinke daran, dass am künftigen Standort der Bibliothek bis zur Zerstörung im April 1945 Kirchen gestanden hätten, deren Geschichte bis in das 11. Jahrhundert zurück reichten. Sie sei froh, so Frau Rinke, dass die graue Tristesse eines Parkplatzes, der zu DDR-Zeiten über den Fundamenten der Kirche errichtet worden sei, ein Ende habe.
Frau Rinke dankte sowohl den Nordhäuser Stadträten als auch der Thüringer Landeregierung für die Unterstützung des Projektes. Anerkennung verdiene auch das Engagement der Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan, der Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose sowie der Architektin Anke Schettler.
Minister Carius sagte, dass die Millionen gut angelegt sein, da sie in einen Ort des Buches investiert würden. Und da es in der Bibliothek auch Internet-Arbeitsplätze und ein bereites Spektrum auch modernder Medien gebe, werde die Bibliothek sicher auch ein Anziehungspunkt für junge Menschen sein, so der Minister. Auch deshalb hat der Freistaat das Vorhaben als zukunftweisend gern unterstützt.
Das Projekt fördert zugleich im Sinne des Stadtentwicklungskonzeptes das städtebauliche Leitbild Neue Mitte und erhöht die Lebensqualität für die in Nordhausen lebenden und arbeitenden Menschen.
Die KulturBibliothek ist als Mehrzweckgebäude konzipiert, welches in zentraler und integrierter Lage Platz für die städtische Bibliothek, Stadtsäle und eine Tiefgarage bietet. Durch den Neubau ist eine Erweiterung der Ausstellungsfläche der Stadtbibliothek von 500 m² auf 1.613 m² und somit neben der adäquaten Unterbringung des Bestandes und der Nutzung auch die Rückkehr der historisch wertvollen Himmelgarten-Bibliothek nach Nordhausen möglich.
Mit der Errichtung der Stadtsäle wird vor allem auch ein adäquater Raum zur Abhaltung von Stadträten und anderen Veranstaltungen geschaffen. Aufgrund der Wegebeziehungen, Funktionsüberlagerungen und -durchmischungen sowie der öffentlichen Plätze im Innen- und Außenraum wird die Attraktivität des Innenstadtquartiers, als auch das der gesamten Stadt gestärkt.
Mehr dazu auch auf nnz-tv
Autor: nnzStadt und Land investieren in den Neubau rund 11 Millionen Euro. Im Herbst 2013 soll das Gebäude eröffnet werden. In ihrer Ansprache erinnerte Frau Rinke daran, dass am künftigen Standort der Bibliothek bis zur Zerstörung im April 1945 Kirchen gestanden hätten, deren Geschichte bis in das 11. Jahrhundert zurück reichten. Sie sei froh, so Frau Rinke, dass die graue Tristesse eines Parkplatzes, der zu DDR-Zeiten über den Fundamenten der Kirche errichtet worden sei, ein Ende habe.
Frau Rinke dankte sowohl den Nordhäuser Stadträten als auch der Thüringer Landeregierung für die Unterstützung des Projektes. Anerkennung verdiene auch das Engagement der Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan, der Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose sowie der Architektin Anke Schettler.
Minister Carius sagte, dass die Millionen gut angelegt sein, da sie in einen Ort des Buches investiert würden. Und da es in der Bibliothek auch Internet-Arbeitsplätze und ein bereites Spektrum auch modernder Medien gebe, werde die Bibliothek sicher auch ein Anziehungspunkt für junge Menschen sein, so der Minister. Auch deshalb hat der Freistaat das Vorhaben als zukunftweisend gern unterstützt.
Hintergrund
Gleich hinter dem Rathaus der Stadt Nordhausen entsteht an der Nahtstelle zwischen dem erhaltenen historischen Gebäudeensemble der Altstadt und den Nachkriegsbauten der Innenstadt die neue Kulturbibliothek. Am ehemaligen Standort der im Krieg zerstörten Marktkirche greift das neue Gebäudeensemble durch seine Durchwegung die Verbindungsachsen des mittelalterlichen Stadtgrundrisses wieder auf und fungiert vor allem als Eingangstor und Impulsgeber für die Entwicklung der Altstadt.Das Projekt fördert zugleich im Sinne des Stadtentwicklungskonzeptes das städtebauliche Leitbild Neue Mitte und erhöht die Lebensqualität für die in Nordhausen lebenden und arbeitenden Menschen.
Die KulturBibliothek ist als Mehrzweckgebäude konzipiert, welches in zentraler und integrierter Lage Platz für die städtische Bibliothek, Stadtsäle und eine Tiefgarage bietet. Durch den Neubau ist eine Erweiterung der Ausstellungsfläche der Stadtbibliothek von 500 m² auf 1.613 m² und somit neben der adäquaten Unterbringung des Bestandes und der Nutzung auch die Rückkehr der historisch wertvollen Himmelgarten-Bibliothek nach Nordhausen möglich.
Mit der Errichtung der Stadtsäle wird vor allem auch ein adäquater Raum zur Abhaltung von Stadträten und anderen Veranstaltungen geschaffen. Aufgrund der Wegebeziehungen, Funktionsüberlagerungen und -durchmischungen sowie der öffentlichen Plätze im Innen- und Außenraum wird die Attraktivität des Innenstadtquartiers, als auch das der gesamten Stadt gestärkt.
Mehr dazu auch auf nnz-tv


