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Di, 09:56 Uhr
04.10.2011

„Klein, aber oho “

Drei Jugendfeuerwehren im Landkreis Nordhausen absolvieren als Erste das Leistungsabzeichen der Thüringer Jugendfeuerwehr. Denn auch hier gilt, nur wer sich auskennt, kann eine Karriere bei der Helfern beginnen...


Wer Mitglied in einer Jugendfeuerwehr ist, verbringt nicht nur tolle Freizeiten mit Gleichaltrigen, sondern opfert auch so manche Stunde, um trotz Schulschluss etwas zu lernen. Und während der Fleiß in der Schule mit guten Noten belohnt wird, können die „Floriansjünger“ mit einem Abzeichen ihr Wissen unter Beweis stellen.

Am Wochenende wurde es ernst für die Kleinsten in der Feuerwehr. Die Kreis-Jugendfeuerwehr Nordhausen hatte erstmals zur Abnahme des Leistungsabzeichens der Thüringer Jugendfeuerwehr in der Stufe 1 (Silber) für die Altersklasse 6 bis 9 Jahre in das Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises geladen. Die Stufe 1 ist seit kurzem die erste Auszeichnung in der Karriere eines Feuerwehrmannes/-frau in Thüringen.
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Abzeichen erworben (Foto: privat)
Dieses Abzeichen wurde im März von der Thüringer Jugendfeuerwehr als Ausbildungsnachweis eingeführt, so dass auch eine qualifizierte feuerwehrtechnische Arbeit für die jüngsten Brandschützer in der Feuerwehr garantiert werden kann. Nun war es für zehn Jungkameraden aus Heringen, Rehungen und Rüxleben soweit, sich als Erste im Landkreis Nordhausen und im Freistaat Thüringen überhaupt den Anforderungen zu stellen.

An fünf Stationen mussten sie verschiedene Aufgaben bewältigen, die nach Aussage der Nachwuchsfeuerwehrleute nicht immer einfach waren. Unter anderem mussten sie fünf Geräte erkennen und einen Feuerwehrknoten nach freier Wahl richtig binden. Erste Hilfe, immer und überall ein wichtiges Thema, mussten sie praktisch zeigen und erklären. Wie bringe ich eine verletzte Person in eine stabile Seitenlage?

Wie setze ich einen telefonischen Notruf ab? Kenntnisse über diese wichtigen Grundlagen waren auch mit Voraussetzung für die sieben Mädchen und drei Jungen, um einen Schritt weiter an das begehrte Emblem zu gelangen. Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf zeigte sich beeindruckt, wie die Prüflinge den Wissenstest mit zehn feuerwehrtechnischen Fragen bewältigten. „Hier zeigt sich die große Motivation, mit denen der Nachwuchs in das Feuerwehrleben einsteigt, aber auch, wie gut er ausgebildet wird. Es kann kaum bestritten werden, dass eine kontinuierliche Kinder- und Jugendarbeit ein entscheidender Baustein der Nachwuchsgewinnung und damit der späteren personellen Sicherstellung der Einsatzbereitschaft in den Freiwilligen Feuerwehren ist.“

Während der anschließenden Auswertung war auf vielen Gesichtern die Freude zu lesen, diese große Prüfung bestanden zu haben. Aus den Händen des Kreisbrandinspektors Wilfried Ittershagen erhielten die sichtlich stolzen Jugendfeuerwehrleute als Anerkennung ihres Wissens- und Leistungsstandes die silberne Anstecknadel. Zudem wurde den Jugendfeuerwehrwarten und Helfern gedankt, die neben ihrem regelmäßigen Feuerwehrdienst sich auch der intensiven Ausbildung der Kinder verschrieben haben.
Autor: nnz

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