Do, 11:11 Uhr
03.11.2011
Zwei Millionen Euro für Pilotanlage
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen fördert ein
Pilotprojekt der DEUSA. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund mitteilt, sollen damit jedes Jahr mehrere tausend Tonnen Erdgas eingespart werden. Hier die Einzelheiten...
Die innovative Idee ist, Energie aus Kunststoffen zu gewinnen. Mit knapp zwei Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundes will Minister Röttgen die Errichtung eines neuartigen Kleinkraftwerkes bei der DEUSA in Bleicherode unterstützen.
Die DEUSA International GmbH als mittelständisches Unternehmen mit 79 Mitarbeitern gewinnt und stellt salinare Grundstoffe her. Diese kommen als Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut auf den Markt. Der hohe Energiebedarf für den Produktionsprozess entscheidet über die Kosten der Herstellung und damit der Produkte. Bislang deckt ein firmeneigenes Gasmotoren-Heizkraftwerk den Energiebedarf von rund 100.000 MWh. Hauptsächliche Energiequelle ist Erdgas, in Spitzenzeiten auch Erdöl.
Die DEUSA beabsichtigt, eine neuartige Anlage mit nachgeschalteter Brenngasaufbereitung zur Verarbeitung von hochkalorischen Kunststoffabfällen zu errichten. Das damit gewonnene Generatorgas liefert die Prozesswärme für die Produktionsanlagen und ersetzt das bisher benötigte Erdgas. Die neuartige Technik kommt erstmalig in Deutschland zum Einsatz. Mit ihr lassen sich rund 4.100 Tonnen Erdgas pro Jahr einsparen. Neben Umweltaspekten ist die langfristige Senkung der Energiekosten für den Hersteller entscheidend.
Die bei der Vergasung entstehenden festen Rückstände werden zur Weiterverarbeitung (z. B. im Straßenbau) eingesetzt bzw. deponiert. Durch eine Rauchgasreinigung bzw. -filterung werden die gasförmigen Emissionen entfernt.
Bundestagsabgeordneter Grund berichtete der nnz weiter, dass das Umweltinnovationsprogramm die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen, umweltfreundlichen Technologie fördert. Ein Vorhaben muss über den Stand der Technik hinaus gehen und sollte Demonstrationscharakter haben.
Autor: nnzPilotprojekt der DEUSA. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund mitteilt, sollen damit jedes Jahr mehrere tausend Tonnen Erdgas eingespart werden. Hier die Einzelheiten...
Die innovative Idee ist, Energie aus Kunststoffen zu gewinnen. Mit knapp zwei Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundes will Minister Röttgen die Errichtung eines neuartigen Kleinkraftwerkes bei der DEUSA in Bleicherode unterstützen.
Die DEUSA International GmbH als mittelständisches Unternehmen mit 79 Mitarbeitern gewinnt und stellt salinare Grundstoffe her. Diese kommen als Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut auf den Markt. Der hohe Energiebedarf für den Produktionsprozess entscheidet über die Kosten der Herstellung und damit der Produkte. Bislang deckt ein firmeneigenes Gasmotoren-Heizkraftwerk den Energiebedarf von rund 100.000 MWh. Hauptsächliche Energiequelle ist Erdgas, in Spitzenzeiten auch Erdöl.
Die DEUSA beabsichtigt, eine neuartige Anlage mit nachgeschalteter Brenngasaufbereitung zur Verarbeitung von hochkalorischen Kunststoffabfällen zu errichten. Das damit gewonnene Generatorgas liefert die Prozesswärme für die Produktionsanlagen und ersetzt das bisher benötigte Erdgas. Die neuartige Technik kommt erstmalig in Deutschland zum Einsatz. Mit ihr lassen sich rund 4.100 Tonnen Erdgas pro Jahr einsparen. Neben Umweltaspekten ist die langfristige Senkung der Energiekosten für den Hersteller entscheidend.
Die bei der Vergasung entstehenden festen Rückstände werden zur Weiterverarbeitung (z. B. im Straßenbau) eingesetzt bzw. deponiert. Durch eine Rauchgasreinigung bzw. -filterung werden die gasförmigen Emissionen entfernt.
Bundestagsabgeordneter Grund berichtete der nnz weiter, dass das Umweltinnovationsprogramm die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen, umweltfreundlichen Technologie fördert. Ein Vorhaben muss über den Stand der Technik hinaus gehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

