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Fr, 10:18 Uhr
20.02.2026
Antrag im Stadtrat

Junge Menschen mehr einbeziehen

Die Gruppe von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Nordhausen hat einen Antrag zur Stärkung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen sowie zur Prüfung einer Ergänzung des Kriterienkatalogs in Beschlussvorlagen eingebracht. Dazu erreichte uns eine Pressemitteilung der Stadtratsfraktion...

Ziel ist es, die Interessen junger Menschen systematisch in Verwaltungsprozesse und politische Entscheidungen einzubinden. Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung prüft, wie der bestehende Kriterienkatalog der Stadt Nordhausen um ein weiteres Kriterium „Auswirkungen auf Kinder- und Jugendinteressen / Beteiligung junger Menschen“ erweitert werden kann. Zudem soll eine standardisierte „Checkliste Kinder- und Jugendbeteiligung“ entwickelt werden, die bei der Erstellung von Beschlussvorlagen Anwendung findet. Diese soll unter anderem die Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen feststellen, die Notwendigkeit und Form ihrer Beteiligung prüfen sowie die voraussichtlichen Auswirkungen von Maßnahmen auf junge Menschen darstellen.
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„Mit dem Aktionsplan Kinderfreundliche Kommune Nordhausen 2025–2028 hat sich die Stadt bereits verpflichtet, die Beteiligungsrechte junger Menschen zu stärken. Doch bisher fehlt eine verbindliche Regelung, wie der Kinder- und Jugendstadtrat systematisch in Entscheidungsprozesse eingebunden wird“, erklärt Pascal Leibbrandt in einer Pressemitteilung. „Unser Antrag schafft die Grundlage dafür, dass Kinder- und Jugendinteressen künftig standardisiert berücksichtigt werden – ohne die Verwaltung vorab zu überfordern. Wir wollen zunächst eine rechtlich und organisatorisch geprüfte Vorlage, über die der Stadtrat dann entscheidet.“

Die Verwaltung wird beauftragt, die Prüfung bis zum vierten Quartal 2026 abzuschließen und dem Stadtrat eine entsprechende Beschlussvorlage vorzulegen.

Hintergrund des Antrags ist die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene sowie die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage ANF/0085/2025, in der bestätigt wurde, dass bisher kein systematischer Bezug zwischen dem Kriterienkatalog und dem Aktionsplan besteht.

"Wir danken ausdrücklich der guten Arbeit des Kinder- und Jugendstadtrates bei der Erstellung der Bechlussvorlage", so Leibbrandt abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Querdenker
20.02.2026, 11:05 Uhr
Lasst die Kinder, Kinder sein !!!
Kinder sollten so lange es möglich ist , Kinder bleiben...

Die politische Bildung obliegt in erster Linie den Eltern bzw. der Schule...

Sie sollten so lange es möglich unbefangen ihre Kindheit genießen, den Ärger in der Politik begleitet sie noch ihr ganzes Leben...

Die Verantwortung bzw. die Vertrauenspersonen , sollten die Eltern sein, die sich um die Belange der Kinder kümmern sollten!
KeinKreisverkehr
20.02.2026, 12:02 Uhr
Genau, lasst die Kinder da raus.
Am Ende merken die noch, dass Sie die aktuelle Politik vor den Zug wirft.
Pascal.Leibbrandt
20.02.2026, 16:22 Uhr
Kein Zwang
Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in politische Entscheidungsprozesse ist ein Recht. Die Kinder und Jugendlichen nehmen dieses Recht freiwillig wahr. Der Engagement ist hoch zu würdigen. Wir sind stolz und freuen uns auf alle, die sich ehrenamtlich engagieren. Niemand wird gezwungen.
Junge21
20.02.2026, 20:56 Uhr
Junge Menschen mit einbeziehen
Ab welchem Alter sollen denn Kinder mit einbezogen werden? Meinungsbildung, Werte, Willen, Ethik und Freigeist sollten hier eine Rolle spielen. Das ist ein immerwährender Prozess über die gesamte Kindheit, um nur 5 zu nennen. Ja, ich bin dafür, Jugendlichen ein Gehör zu geben. Sie wichtig zu nehmen, damit sie sich nicht in Arealen rumtreiben und alten Leuten Böller hinterher schmeißen. Wahrscheinlich vermische ich auch gerade alles. . Aber fragt doch bitte mal ganz konkret die Kinder und Jugendlichen: Was können wir für euch tun? Denn... Wir können nur ernten, was wir gesät haben.
Waldemar Ceckorr
20.02.2026, 22:30 Uhr
kein zwang ?
das sehe ich aber ganz anders, ihr wollt die kinder und jugendlichen vor euren politschen karren spannen.
das kenne ich noch aus meiner jugend.
danke nein

der waldi
Jäger53
21.02.2026, 07:32 Uhr
Junge Menschen
Auf der einen Seite sollen junge Menschen mehr einbezogen werden, aber auf der anderen Seite werden Ihre Rechte auf bestimmte Kanäle im Internet immer mehr beschnitten. Sie sollen wie Erwachsene auf der einen Seite behandelt werden und auf der anderen Seite wie Kinder. Last Kinder ruhig Kinder sein, denn das Leben formt Sie . Aber die Kinder sollen so früh wie möglich in eine bestimmte Ecke gedrängt werden. Der Schuss kann aber auch nach hinten los gehen.
Pascal.Leibbrandt
21.02.2026, 10:44 Uhr
Wichtiges Ehrenamt
Die Aufgaben des Kinder – und Jugendstadtrates sind klar beschrieben. Die Kinder und Jugendlichen machen das freiwillig, weil sie an politischer Entscheidungsfindung interessiert sind und weil sie in unserer Stadt etwas verbessern möchten. Andere Kinder gehen zum Sportverein oder zur Jugendfeuerwehr. Dort kritisiert auch niemand deren Arbeit. Oder ist dort eine politische Einflussnahme vollkommen ausgeschlossen? Mit unserem Antrag wollen wir die Arbeit der Kinder und Jugendlichen erleichtern und die Mitwirkungsrechte stärken. Kommen Sie doch gern mal zu einer Sitzung dazu. Sei es zu einer Sitzung der Kinder und Jugendlichen oder zu einer Sitzung des Stadtrates, wo die Kinder und Jugendlichen sich regelmäßig einbringen. Melden Sie sich gerne bei mir, falls Interesse an der so wichtigen Arbeit der Kinder und Jugendlichen besteht.
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