Fr, 06:48 Uhr
04.11.2011
Das leichteste Spiel des Jahres
Am Sonntag um 13.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Jürgen Backhaus aus Steinheuterode das Punktspiel des FSV Wacker Nordhausen gegen den Aufsteiger FC Eisenach an. Damit wird der Schlusspunkt unter den 12. Spieltag der Verbandsliga Thüringen gesetzt…
Die Wacker-Mannschaft hat ihren Anhängern in den bisherigen elf Saisonspielen erfolgreichen Fußball geboten. Diese Feststellung können auch nicht die drei Unentschieden in Sondershausen, gegen Rudolstadt und zuletzt in Jena trüben. Immerhin ist die Elf unter dem Trainergespann Jörg Goslar und Christian Dörge sowie den anderen Verantwortlichen als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Dafür gebührt allen unsere Anerkennung.
Mit dem FC Eisenach kommt formell ein alter Bekannter in den Albert-Kuntz-Sportpark, spielte man doch schon 24-mal um Punkte gegeneinander. Aber das liegt schon Jahrzehnte zurück. Letzte Berührung hatten beide Vereine im Februar dieses Jahres, als die Gäste – noch unter Trainer Albert Krebs – auf dem Kunstrasenplatz in einem Testvergleich nur denkbar knapp mit 3:2 besiegt werden konnten und dabei eine starke Partie zeigten. Inzwischen hat man sich verstärkt, aber auch die Wackermannschaft ist eine ganz andere.
Gegen den FC Eisenach soll natürlich möglichst nach zwei Remis wieder ein voller Erfolg gelingen. Doch unsere Gäste haben sich längst in der Köstritzer-Liga eingelebt und ihre Spielstärke oft genug bewiesen. Wer Arnstadt, Meuselwitz, Altenburg, Rudolstadt und Jena ein Unentschieden abtrotzte und in der letzten Woche z.B. den SC Leinefelde mit 6:0 an den Rand eines Debakels schoss, muss schon sehr ernst genommen werden. Mit Sicherheit werden die Wartburgstädter auch am Sonntag versuchen, wenigstens einen Punkt aus dem Südharz zu entführen.
Für Michael Halung, den Präsidenten des FC Eisenach, …ist es das leichteste Spiel des Jahres, wie auf der Homepage der Wartburgstädter zu lesen ist. Die Begründung folgt auf dem Fuße: Der FC Eisenach reist … zum souveränen Spitzenreiter der Verbandsliga Thüringen. Wacker Nordhausen, bisher in allen 11 Saisonspielen ungeschlagen, drängt mit aller Macht in die Oberliga. Dabei sind sie auf einem guten Weg und haben ...den besten Sturm und gleichzeitig die beste Abwehr der Liga.
Torschütze zum Ausgleich in Jena: Damian Raczka (Foto: Wacker Nordhausen)
Genug des Lobes. Dass sich der FC Eisenach selbst nicht chancenlos sieht, belegen auch diese Zeilen aus Eisenach: Unsere Mannschaft kann die Reise nach Nordhausen ganz entspannt angehen. Dank der Erfolgsserie von 11 Punkten aus den letzten fünf Spielen steht die Mannschaft momentan im gesicherten Mittelfeld und hat beim Spitzenreiter nichts zu verlieren. Natürlich wird sich der FCE nicht kampflos ergeben, hat mit dem 6:0 gegen Leinefelde eine klare Kampfansage nach Nordhausen geschickt und möchte wie alle Mannschaften dem Spitzenreiter ein Bein stellen.
Darauf wird Trainer Jörg Goslar die Wackeren einzustellen haben und mit seinem Team versuchen, die Lockerheit der ersten Begegnungen in Köpfe und Beine zurückzubringen. Auf jeden Fall hat Kapitän Robin Teichmann seine Sperre abgesessen und kann wieder eingesetzt werden. Möglich ist auch der Einsatz von Jan-Philipp Rose.
Bereits am Sonnabend um 14.00 Uhr empfängt das Regionalklasse-Team Wackers im Albert-Kuntz-Sportpark den Kalbsriether SV, der zurzeit den Tabellenplatz 10 einnimmt. Wacker II, zu Hause in dieser Saison noch unbesiegt, sollte auch diese Aufgabe lösen können, um die Spitzenposition zu behaupten.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDie Wacker-Mannschaft hat ihren Anhängern in den bisherigen elf Saisonspielen erfolgreichen Fußball geboten. Diese Feststellung können auch nicht die drei Unentschieden in Sondershausen, gegen Rudolstadt und zuletzt in Jena trüben. Immerhin ist die Elf unter dem Trainergespann Jörg Goslar und Christian Dörge sowie den anderen Verantwortlichen als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Dafür gebührt allen unsere Anerkennung.
Mit dem FC Eisenach kommt formell ein alter Bekannter in den Albert-Kuntz-Sportpark, spielte man doch schon 24-mal um Punkte gegeneinander. Aber das liegt schon Jahrzehnte zurück. Letzte Berührung hatten beide Vereine im Februar dieses Jahres, als die Gäste – noch unter Trainer Albert Krebs – auf dem Kunstrasenplatz in einem Testvergleich nur denkbar knapp mit 3:2 besiegt werden konnten und dabei eine starke Partie zeigten. Inzwischen hat man sich verstärkt, aber auch die Wackermannschaft ist eine ganz andere.
Gegen den FC Eisenach soll natürlich möglichst nach zwei Remis wieder ein voller Erfolg gelingen. Doch unsere Gäste haben sich längst in der Köstritzer-Liga eingelebt und ihre Spielstärke oft genug bewiesen. Wer Arnstadt, Meuselwitz, Altenburg, Rudolstadt und Jena ein Unentschieden abtrotzte und in der letzten Woche z.B. den SC Leinefelde mit 6:0 an den Rand eines Debakels schoss, muss schon sehr ernst genommen werden. Mit Sicherheit werden die Wartburgstädter auch am Sonntag versuchen, wenigstens einen Punkt aus dem Südharz zu entführen.
Für Michael Halung, den Präsidenten des FC Eisenach, …ist es das leichteste Spiel des Jahres, wie auf der Homepage der Wartburgstädter zu lesen ist. Die Begründung folgt auf dem Fuße: Der FC Eisenach reist … zum souveränen Spitzenreiter der Verbandsliga Thüringen. Wacker Nordhausen, bisher in allen 11 Saisonspielen ungeschlagen, drängt mit aller Macht in die Oberliga. Dabei sind sie auf einem guten Weg und haben ...den besten Sturm und gleichzeitig die beste Abwehr der Liga.
Torschütze zum Ausgleich in Jena: Damian Raczka (Foto: Wacker Nordhausen)
Genug des Lobes. Dass sich der FC Eisenach selbst nicht chancenlos sieht, belegen auch diese Zeilen aus Eisenach: Unsere Mannschaft kann die Reise nach Nordhausen ganz entspannt angehen. Dank der Erfolgsserie von 11 Punkten aus den letzten fünf Spielen steht die Mannschaft momentan im gesicherten Mittelfeld und hat beim Spitzenreiter nichts zu verlieren. Natürlich wird sich der FCE nicht kampflos ergeben, hat mit dem 6:0 gegen Leinefelde eine klare Kampfansage nach Nordhausen geschickt und möchte wie alle Mannschaften dem Spitzenreiter ein Bein stellen. Darauf wird Trainer Jörg Goslar die Wackeren einzustellen haben und mit seinem Team versuchen, die Lockerheit der ersten Begegnungen in Köpfe und Beine zurückzubringen. Auf jeden Fall hat Kapitän Robin Teichmann seine Sperre abgesessen und kann wieder eingesetzt werden. Möglich ist auch der Einsatz von Jan-Philipp Rose.
Bereits am Sonnabend um 14.00 Uhr empfängt das Regionalklasse-Team Wackers im Albert-Kuntz-Sportpark den Kalbsriether SV, der zurzeit den Tabellenplatz 10 einnimmt. Wacker II, zu Hause in dieser Saison noch unbesiegt, sollte auch diese Aufgabe lösen können, um die Spitzenposition zu behaupten.
Klaus Verkouter


