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Fr, 09:28 Uhr
04.11.2011

Neues aus dem MEGEHA

Was nach einem neu eingerichteten Café klingt, ist ein spezielles Angebot Demenzerkrankte und deren Angehörige. Ihre nnz weiß Genaueres – auch über die Sprechstunde „Betroffen“...


Was nach einem neu eingerichteten Café klingt, ist ein spezielles Angebot Demenzerkrankte und deren Angehörige, das anlässlich der Seniorenwoche im Mehrgenerationenhaus in der Reichsstraße 12 unter dem Namen „Café Sternstunde“ offeriert wird.

Obwohl das Thema Demenz inzwischen auf stärkere öffentlich Wahrnehmung trifft, gilt es für den direkt und indirekt betroffenen Personenkreis meist als Tabu. Wird verschwiegen, verheimlicht, verdrängt. Gehör zu finden, Unterstützung bekommen, Hilfe annehmen, sich austauschen ist somit unmöglich. Hier möchte man ganz bewusst ansetzen. Möchte Vorbehalte, Ängste, Distanzen vorsichtig ausräumen, Tabus brechen, um zum nächsten Schritt zu gelangen: der einsamen Bewältigung zu entkommen, Möglichkeiten zu erkennen.

„Es ist ein gänzlich neues Angebot und lädt ein sich zu treffen“, verlautete es aus Richtung LIFT, dem Betreiber des MEGEHA. Mit der Entwicklung des neuen Angebotes geht man dort seit einiger Zeit schwanger. Schon seit längerem ist nämlich das MEGEHA Anlaufpunkt für Hilfe, Rat und Unterstützung Suchende in Punkto Demenzerkrankungen.

In Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. wurde im Frühjahr die Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ins Leben gerufen. In mehreren Modulen behandelt diese die wichtigsten

Aspekte rund um das Thema Demenz. Dem Aufgabengebiet widmet sich zudem der in diesem Jahr gegründete Helferinnenkreis „Sternschnuppe“. Die ehrenamtlichen Helferinnen übernehmen die direkte Betreuung zur gelegentlichen Entlastung Angehöriger. Der bisherige Zuspruch bestätigt den Bedarf an diesen beiden Angeboten.

Das „Café Sternstunde“ ist der nächste, aber eigentlich der eröffnende, einleitende Schritt für Betroffene. Das „Café Sternstunde“ möchte – wie es die bewusst gewählte Bezeichnung bereits suggeriert - als einfache Einladung in ungezwungener Atmosphäre verstanden werden, zum Reinschnuppern einladen. Jeweils am 2. Mittwoch im Monat wird es das lockere Zusammentreffen, zu dem auch die Erkrankten mitgebracht werden können, jeweils um 14.00 Uhr geben. Es ermöglicht vieles, verlangt aber nichts! Außerdem ist in dieser Zeit eine erforderliche Betreuung der Erkrankten abgesichert. Die Sternen-Helferinnen der „Sternschnuppe“ machen es möglich.

Zusätzlich soll im 14-tägigen Rhythmus (2. und 4. Mittwoch im Monat, 14.00 – 18.00 Uhr) eine Sprechstunde unter dem Titel „Betroffen“ fachliche Aspekte ergänzen. Dazu beantwortet die ausgebildete Krankenschwester Erika Tschirr dann sämtliche Fragen, gibt Tipps und vermittelt praktisches Wissen. Sie ist ebenso verantwortlich für die fachliche Anleitung des Helferinnenkreises „Sternschnuppe“.

Eine Anmeldung zum „Café Sternstunde“ und zur Sprechstunde „Betroffen“ ist nicht erforderlich. Wenn es gewünscht wird, kann aber eine Abholung organisiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 03631 694415.
Autor: nnz

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