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Fr, 14:14 Uhr
04.11.2011

nnz-Leser-Foto: Frontal zusammengekracht

Gegen 17:15 Uhr befuhr ein 24jähriger BMW Fahrer die Landstraße zwischen Petersdorf und Buchholz. Als er einen vor ihm fahrenden Pkw überholt, übersieht er den im Gegenverkehr befindlichen Audi A3 und prallt frontal mit diesem zusammen.

Frontalcrash (Foto: privat) Frontalcrash (Foto: privat)

Der 21jährige Audi Fahrer wird dabei schwer, der Verursacher leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Berufsfeuerwehr musste auslaufende Betriebsflüssigkeiten binden.
Frontalcrash (Foto: privat)
Frontalcrash (Foto: privat)
Frontalcrash (Foto: privat)
Autor: nnz

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Kommentare
HK09
04.11.2011, 14:51 Uhr
Wieder ein Unschuldiger schwer verletzt
Zwischen Petersdorf und Buchholz kracht es regelmäßig, trotz Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot. Und wie man hier wieder sieht, sind es meistens die Unschuldigen, die schwer verletzt werden.

Aber an diesen Stellen ist von der Polizei nichts in Sicht. Da wird lieber in aller Frühe im Dunkeln an Stellen, wo noch nie was passiert ist, auf die Beruftstätigen gelauert, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Den Verletzten wünsche ich Gute Besserung.
Bodo Schwarzberg
04.11.2011, 15:44 Uhr
Unfall war vorprogrammiert
Ich wundere mich immer wieder, warum es zwischen Buchholz und Nordhausen so selten kracht - angesichts der Fahrweise mancher Verkehrsteilnehmer. Wie ich vor kurzem schonmal schrieb, bin ich innerhalb weniger Wochen zweimal unmittelbar vor Kurven überholt wurden. In allen Fällen saßen junge Leute hinter dem Steuer. Leichtsinn wird in Deutschland noch viel zu gering bestraft. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, abschreckende, horrende Strafen, am besten mit Freiheitsentzug zu ermöglichen. In anderen Ländern, vor allem in Skandinavien und erst recht in den USA, greift man härter durch, als bei uns.

Betrachtet man den Abschnitt zwischen Nordhausen und Buchholz über Jahrzehnte hinweg, so sieht die Statistik wohl recht traurig aus. Einzelne verottete Holzkreuze erinnern an schreckliche Ereignisse. Ich erinnere mich zumindest an drei Unfälle aus DDR-Zeiten, wo Todfesopfer zu beklagen waren: Spektakulär war der Zusammenstoß zweier Jawa-Motorräder am Petersdorfer Berg, ein Crash zwischen OA Nordhausen und der Abfahrt zur Ziegelei mit einem Trabi (ich glaube, drei Jugendliche überlebten nicht) und der Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Trabi in der Kurve an der Schönen Aussicht um 1973.

Bei diesem Unfall war ein Bekannter von mir Zeuge und leistete erste Hilfe. Der Motorradfahrer war sofort tot, deren junge Sozia starb wenig später im Krankenhaus.
In den genannten Fällen waren Raserei, Unaufmerksamkeit und riskantes Überholen die Ursachen, wie im jetzt vorliegenden, glücklicherweise ohne Todesopfer ausgegangenen Unfall.

Die Reihe schwerer Unfälle zwischen Nordhausen und Buchholz zeigt, dass der Mensch wenig lernfähig ist. Aber das ist ja ein generelles Problem der Menschheit. Es wird gewiss auch weiterhin Tote und Schwerverletzte geben auf dieser Strecke.
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