Sa, 07:56 Uhr
05.11.2011
Kabarett und Kapital
Finanzkrise, Schuldenkrise, Eurokrise - täglich wechseln die Szenarien an der Nachrichtenfront. Eine Hoch-Zeit vor allem für die Kabarettisten dieses Landes. Ein Meister seines Fachs war gestern am Kyffhäuser zu Gast. Gleichzeitig erläuterte ein Finanzfachmann aktuelle Strategien zur Geldanlage. Wie diese Mischung funktionierte? Die Antwort gibt es mit einem einzigen Klick...
Volksbank-Vorstand Peter Herbst (Foto: nnz)
Zum dritten Mal hatte die Nordthüringer Volksbank zu einer informativ-amüsanten Mischung in den Burghof unterhalb des Kyffhäusers eingeladen. Zum dritten Mal zelebrierten Kabarettist Christoph Brüske und Olaf Lesemann als Vertriebsdirektor von Union Investment die Welt, dieses Land und das Geld als eine Mischung aus gesundem Menschenverstand und Besuchen in einem Irrenhaus. In seiner Begrüßung ging Bankvorstand Peter Herbst auch auf die 55 Milliarden Euro ein, um die sich eine staatliche Bank eben mal verrechnet hatte. 55 Milliarden Euro, das sei die Gesamtbilanzsumme der Volksbanken der neuen Bundesländer, von Bremen und Niedersachsen zusammen.
Olaf Lesemann (Foto: nnz)
Lesemann verstand es in seinen Kapiteln, den 200 Gästen des Abends nicht nur die Finanzwelt zu erklären, sondern daraus auch Anlagestrategien für die unterschiedlichsten Füllstände des persönlichen Geldbeutels abzuleiten. Seine wohl wichtigste Botschaft an diesem Abend: Die Zinsen werden auf mittelfristiger Sicht nicht ansteigen.
Und dem Anlagefachmann gelang es höchst vergnüglich, den Ball immer wieder in Richtung Kabarett zu spielen, dessen abendlicher Protagonist natürlich für das aktuelle politische und ökonomische Irrenhaus, vor allem aber für dessen Insassen zuständig war.
Brüske, der Köln als die Stadt des nächsten Fußballmeisters anpries, ließ wohl kaum eine Facette der Politik aus: Die da zum Beispiel die wundersamen Verwandlungen der Bundespolitik waren: Energiewende, Mindestlohnwende und so viele andere jähe Wendungen. Ganz klar auch, dass im Programm eines Polit-Kabarettisten die FDP und deren einstiger Frontmann Guido Westerwelle und "Jung-Star" Rainer Brüderle nicht fehlen durften.
Nach mehreren Zugaben ging ein vergnüglicher Abend zu Ende, der zudem noch einen sozialen Part hatte. Die Erlöse aus dem Verkauf der Eintrittskarten wurden durch die Nordthüringer Volksbank aufgestockt, so dass die Tafeln der Landkreise Nordhausen und Sömmerda sowie des Kyffhäuserkreises jeweils 1.000 Euro überreicht bekamen.
Für zwei Stunden Information und Unterhaltung gab es dann noch ein Abschiedsgeschenk für die beiden Herren. Kabarettist Brüske bekamt zusätzlich einen Komplettsatz Nordic-Walking-Stöcke überreicht, damit der endlich effektiv gegen seinen Spiegeleierbauch die richtige Anlage-Strategie für Kalorien finden könne.
Autor: nnz
Volksbank-Vorstand Peter Herbst (Foto: nnz)
Zum dritten Mal hatte die Nordthüringer Volksbank zu einer informativ-amüsanten Mischung in den Burghof unterhalb des Kyffhäusers eingeladen. Zum dritten Mal zelebrierten Kabarettist Christoph Brüske und Olaf Lesemann als Vertriebsdirektor von Union Investment die Welt, dieses Land und das Geld als eine Mischung aus gesundem Menschenverstand und Besuchen in einem Irrenhaus. In seiner Begrüßung ging Bankvorstand Peter Herbst auch auf die 55 Milliarden Euro ein, um die sich eine staatliche Bank eben mal verrechnet hatte. 55 Milliarden Euro, das sei die Gesamtbilanzsumme der Volksbanken der neuen Bundesländer, von Bremen und Niedersachsen zusammen.
Olaf Lesemann (Foto: nnz)
Lesemann verstand es in seinen Kapiteln, den 200 Gästen des Abends nicht nur die Finanzwelt zu erklären, sondern daraus auch Anlagestrategien für die unterschiedlichsten Füllstände des persönlichen Geldbeutels abzuleiten. Seine wohl wichtigste Botschaft an diesem Abend: Die Zinsen werden auf mittelfristiger Sicht nicht ansteigen. Und dem Anlagefachmann gelang es höchst vergnüglich, den Ball immer wieder in Richtung Kabarett zu spielen, dessen abendlicher Protagonist natürlich für das aktuelle politische und ökonomische Irrenhaus, vor allem aber für dessen Insassen zuständig war.
Brüske, der Köln als die Stadt des nächsten Fußballmeisters anpries, ließ wohl kaum eine Facette der Politik aus: Die da zum Beispiel die wundersamen Verwandlungen der Bundespolitik waren: Energiewende, Mindestlohnwende und so viele andere jähe Wendungen. Ganz klar auch, dass im Programm eines Polit-Kabarettisten die FDP und deren einstiger Frontmann Guido Westerwelle und "Jung-Star" Rainer Brüderle nicht fehlen durften.
Nach mehreren Zugaben ging ein vergnüglicher Abend zu Ende, der zudem noch einen sozialen Part hatte. Die Erlöse aus dem Verkauf der Eintrittskarten wurden durch die Nordthüringer Volksbank aufgestockt, so dass die Tafeln der Landkreise Nordhausen und Sömmerda sowie des Kyffhäuserkreises jeweils 1.000 Euro überreicht bekamen.
Für zwei Stunden Information und Unterhaltung gab es dann noch ein Abschiedsgeschenk für die beiden Herren. Kabarettist Brüske bekamt zusätzlich einen Komplettsatz Nordic-Walking-Stöcke überreicht, damit der endlich effektiv gegen seinen Spiegeleierbauch die richtige Anlage-Strategie für Kalorien finden könne.










