eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 06:39 Uhr
07.11.2011

nnz-Leser-Foto(s): Entdeckt

An diesem Wochenende war nnz-Leser Peter Blei zwischen Rübeland und Königshütte im Harz unterwegs. Dabei entdeckte er auch die Überleitungssperre Königshütte und sah sich dort genauer um...


Die Überleitungssperre Königshütte ist ein Bestandteil des Ostharzer Rappbode-Talsperrensystems. In den Jahren 1952 bis 1956 wurde die 18 Meter hohe und 108 Meter lange Staumauer erbaut. Sie befindet sich zwischen Rübeland und Königshütte, nahe der ehemaligen Trogfurter Brücke.

Bei maximalem Wasserstand ist der sich hinter der Betonmauer stauende See etwa 2,2 Kilometer lang und 150 Meter breit und bedeckt ein Fläche von 32 Hektar. Das Fassungsvermögen beträgt 1.200.000 Kubikmeter. Der Hauptzweck der Talsperre bei Könighütte ist die Wasserüberleitung durch einen 1,8 Kilometer langen unterirdischen Stollen in die Rappbodetalsperre. Sie dient darüber hinaus dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung der Bode sowie der Energieerzeugung.

Wer einen gültigen Fischereischein besitzt, hat an der Talsperre Königshütte die Möglichkeit zum Angeln. Das Gebiet und den Stausee ist außerdem ein beliebtes Wandergebiet. Zahlreiche bedeutende Wanderwege wie der "Harzer Hexenstieg", der "Weg der deutschen Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz", der Fernwanderweg "Harz-Eichsfeld-Thüringen" sowie der "Montangeschichtliche Wanderweg" führen an der Überleitungssperre Königshütte vorbei.
Peter Blei
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Im Harz entdeckt (Foto: P. Blei)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Bodo Schwarzberg
07.11.2011, 11:50 Uhr
Harz-Fotos in der nnz sind gut für den Harz
Das sind eindrucksvolle Bilder der nnz-Leser und Harz-Wanderer und ich finde es toll, dass sie hier veröffentlicht werden. Sie zeigen in gewisser Weise, dass der Harz ein einheitliches Landschaftssystem ist und nur künstlich durch Ländergrenzen geteilt wurde. Dieser Nachteil für Tourismus, Naturschutz und Wirtschaft im Vergleich z.B. zum Thüringer Wald und zum Hainich sollte im Interesse aller überwunden werden.

Diese hemmende Verwaltungsteilung hat ja z.B. ein einheitliches Schutzgebietssystem (länderübergreifendes Biosphärenreservat) am Südharz verhindert, was sich wiederum negativ auf die Entwicklung einer gemeinsamen Tourismus- und Wirtschaftzone auswirkt. Im Südharzz gab es nach einer in der nnz veröffentlichten Statistik bekanntlich einen Rückgang im Tourismus, ganz im Gegensatz zu allen anderen aufgeführten Regionen!

Während z.B. in Thüringen und Niedersachsen weiter Gips abgebaut werden darf, hat Sachsen-Anhalt diesem Treiben von vornherein und für alle Zeit einen Riegel vorgeschoben. Am Beispiel des länderübergreifenden Karstwanderweges sehen wir aber auch, wie positiv sich einheitliche Strukturen bzw. Entscheidungen im Harz und für den Harz auswirken. Auch das kleinkarierte Hickhack über die Vewaltung des Nationalparks Harz hat nur durch die unsäglichen Kompetenstreitigkeiten der Länderbehörden zweier Bundesländer über Jahre hinweg eine vorteilhafte Entwicklung verhindert.

All das zeigt, wie nachteilig sich Bürokratismus und interne Interessen der Verwaltungen in einem einheitlichen Naturraum, letztlich auch negativ auf menschliche Interessen auswirken können.
Wenn das nicht endlich überwunden wird, werden Thüringer Wald und Hainich immer im Vorteil gegenüber dem landschaftlich viel vielfältigeren Harz abschneiden. Die Wirtschaft praktiiert Globalisierung und die Verwaltungsstrukturen agieren mitunter auf mittelalterlichen Niveau der Kleinstaaterei.

Bei Rothesütte gibt es z.B. eine artenreiche Feuchtwiese, die durch die Kreisgrenzen zwischen Nordhausen und dem LK Harz geteilt ist. Für die Bewirtschaftung der Hälften ist demzzufolge jeweils eine andere Behörde zuständig, so dass es sein kann, dass die eine Hälfte gemäht wird, während die andere brach liegt. Kann man so etwas im 21. Jahrhundert verstehen? Hier aber ist auch der Bürger gefragt, der das Agieren nicht diesem antiquierten und nachteiligen Entscheidungssystem überlassen sollten. Er sollte übergreifende Entscheiungssysteme fordern, die die Region nicht benachteiligen, sondern voranbringen. Das kann man wohl auch erwarten, da ja die Verwaltungen von unseren Steuergeldern leben.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)