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Di, 17:53 Uhr
15.11.2011

Nicht zur Kasse bitten

Künftig sollen für Empfangsgeräte in Gartenlauben auch eine Rundfunkgebühr gezahlt werden. Das jedoch will die Thüringer CDU so nicht hinnehmen...


Gartenlauben, die bis 1990 nach DDR-Recht errichtet worden sind und Bestandsschutz genießen, sollen bei der Umstellung der Rundfunkfinanzierung nicht anders behandelt werden als Lauben, die dem Bundeskleingartengesetz entsprechen. Dafür will sich die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag nach den Worten ihres medienpolitischen Sprechers Dr. Klaus Zeh in der morgigen Plenarsitzung mit einem Entschließungsantrag zum Rundfunkänderungsstaatsvertrag einsetzen.

„Unser Ziel ist, dassfür diese Bauten nur dann ein Rundfunkbeitrag entrichtet werden muss, wenn sie tatsächlich dauerhaft als Wohnung genutzt werden. Wenn dies mit dem 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag nicht gewährleistet sein sollte, muss es im nächsten Rundfunkstaatverstrag klargestellt werden, der bereits in Arbeit ist“, sagte Zeh. Nach Angaben des Medienpolitikers klammert der Staatsvertrag Gartenlauben zwar von dem wohnungsbezogenen Rundfunkbeitrag aus.

Er stützt sich dabei jedoch auf eine Definition des Kleingartengesetzes, dem zufolge die Grundfläche der Häuschen 24 qm nicht überschreiten darf. Für die nach DDR-Recht errichteten Bauten waren hingegen Flächen von bis zu 40 qmerlaubt. „Es ist durchaus verständlich, wenn für Datschen, die als Hauptwohnsitz dauerhaft genutzt werden, Rundfunkbeiträge entrichtet werden sollen. Handelt es sich jedoch lediglichum größere Gartenhäuser, die einmal rechtmäßig errichtet worden sind, ist dies nichtsachgerecht“, ist Zeh überzeugt.

Einen ausreichenden Grund, den 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zu stoppen, sieht der Landtagsabgeordnete in dem Problem nicht, da mit dem Vertrag ein grundsätzlich richtiger und lange angestrebter Modellwechsel bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt wird. Künftig soll er nicht mehr in Form einer Gebühr, sondern als Beitrag pro Wohnung im privaten Bereich und pro Betriebsstätte im nicht privaten Bereichfinanziert werden. Dies sei zeitgemäßer, gerechter und weniger aufwendig.

„Eine Klarstellung oder Korrektur zu den Gartenlauben muss bei nächster Gelegenheit gleichwohl erfolgen,notfalls in einem Folgevertrag und möglichst noch vor dem Inkrafttreten des jetzigen VertragsAnfang 2013“, schloss Zeh.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
16.11.2011, 09:08 Uhr
Polemik
Kaum melden sich Leute, die eine weitere Ungerechtigkeit kommentieren, springt jemand auf den fahrenden Zug auf. Es ist eine Ungerechtigkeit, überhaupt GEZ zahlen zu müssen für diesen Unsinn den ZDF, ARD und ihre digitalen Spartensender senden.

Und ein noch größeres Unrecht ist es, wenn Leute die weder TV noch Radio haben und sich den Käse nicht ansehen oder hören wollen, GEZ zahlen - mit der Begründung, weil die es könnten ! Schaffen Sie endlich die Zwangsgebühren für das Staats - TV ab.
h3631
16.11.2011, 09:50 Uhr
Schwarz sehen,weder Hand noch Fuß
Es ist eine Frechheit solche Rundfunkgebühren für Gartenlauben zu verlangen.Was geht in den Köpfen vieler Politiker rum? Dr. Klaus Zeh kann jetzt, bei seiner CDU in Erfurt, die Verbundenheit zur Stadt Nordhausen und den Menschen,die in der Stadt leben beweisen in dem er seine Parteifreunde zu einem klaren NEIN zur Rundfunkgebühr auffordert.Das könnte Stimmen zur OB-Wahl bringen.
Wolfi65
16.11.2011, 13:10 Uhr
Kasse machen
Hat denn immer noch keiner gemerkt, dass die Staatskasse einer sehr großen Belastungsprobe ausgesetzt ist. Die Gründe sind vielfältig und ich möchte diese hier nicht schon wieder bis zum Erbrechen erklären müssen. Aber wer zwei Autos hat, muß für diese bezahlen.

Wer zwei TV besitzt, will nur für einen bezahlen. Das geht ja nun überhaupt nicht, da das teure Bildungsfernsehen sehr viel Geld kostet. Auch der Lerchenberg bei Mainz ist nicht zum Nulltarif zu betreiben. Fersehen ist heute Kultur und Kultur kostet Geld. Wer will denn da noch im Garten Fernsehen schauen?
Pe_rle
16.11.2011, 13:40 Uhr
Fernsehgebühren
da frag ich mich für was?????
Für die Wiederholungen,die uns ARD ,ZDF und die dritten Programme servieren.
Sollen die doch auch Ihre Programme verschlüsseln ,oder durch Werbung,sich am Leben erhalten.

Aber das geht ja nicht,dann kann man das Zwangskassierte Geld ja nicht mit vollen Händen raus werfen. Und ob sich ein Herr Zeh in Erfurt aufregt oder nicht,ändern tut er sowieso nichts. Übrigens,wenn ich das Fernsehen bezahlen müßte was ich schaue, müßte man mir noch was auszahlen.
Fernsehen macht nicht immer schlau........................
Steuerzahler
16.11.2011, 18:05 Uhr
GEZ ja, aber.....
Natürlich ist das Abkassierei mit den Gartenlauben und muß bekämpft werden.....

Aber so einen Quatsch über die öffentlich Rechtlichen zu schreiben (ständige Wiederholungen, unsinniges Programm), ist doch nur mit Unkenntnis bzw. Ignoranz des tatsächlichen Programmes zu erklären. Fehlt nur noch die Privaten als Alternative hier zu preisen.

Außer man steht auf Werbung mit diversen Spielshow-, pure Gewalt-, dämliche Serien-,Talkshowunterbrechungen. Okay dann kann man die Diskussion natürlich sofort beenden und jedem das Seine sein lassen.

Natürlich brauchen wir öffentlich Rechtliche und natürlich mit Gebühren, aber ebenso natürlich mit sparsamen Haushalten ohne Selbstbedienungsmentalität. Und ob da Politiker als Kontrolleure taugen, ist zu hinterfragen.

Ich für meinen Teil würde mir wünschen das so sinnfreie Selbsbedienungsvereine wie IHK und HWK endlich abgeschafft werden. Gut, passt nicht ganz hierher.....

Gruß
Kowalskie64
17.11.2011, 07:54 Uhr
Halbherzig
Warum so halbherzig,Herr Zeh?! Auch Kleingärtner sind Wähler.Im Vergleich,was ich zu Hause und zu welcher Zeit an Geräten nutze ist die GEZ Gebühr für Kleingärtner völlig daneben.Man bedenke, Pachtgarten so um die 350 qm ,kleine Holzlaube 8 Monate im Jahr .Oder man meldet sebst freiwillig an.
Retupmoc
17.11.2011, 12:53 Uhr
Alles erledigt - oder auch nicht
So nun muss der Herr DR. Zeh nicht mehr eingreifen. Wie heute in den Medien zu erfahren ist, müssen die Kleingärtner nicht zusätzlih zahlen. Da kann man mal sehen, was so ein " kleiner Volksaufstand " bringt. Ich hätte trotzdem noch ein Anliegen an Dr. Zeh. Setzen Sie sich doh bitte nun dafür ein, das ein Normalbürger wie ich, der die staatlichen Programme nicht sehen will, keine GEZ mehr bezahlen muss. Ich höre auch in meinem Autoradio keine dergleichen Sender, da sie nur entweder den amerikanischen Schund bringen oder Bushido und Co. Der staatliche Rund - und Fernsehfunk braucht doch nur seine Programme zu verschlüsseln und wer das sehen will, der zahlt dann. Na gut, dann gehen ARD und ZDF pleite ! Damit kann ich mich anfreunden.
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