Fr, 17:47 Uhr
18.11.2011
Schwarzbergs Wegwerfgesellschaft (1)
Müll ist ein Phänomen der Wohlstandsgesellschaft, die der Natur Stoffe entzieht und verwandelt, diese dann lieb gewinnt und deren Glieder dann feststellen, dass sie und die daraus erzeugten Produkte ihn doch nicht, oder nicht all zu lange glücklich machen. Diesem Phänomen wird sich Bodo Schwarzberg in einer neuen nnz-Serie widmen...
Während es für die meisten von uns selbstverständlich ist, den selbst verursachten Müll in blauen, gelben, braunen und schwarzen Tonnen zu entsorgen, begegnen uns in der uns umgebenden Landschaft regelmäßig wilde Müllkippen, die von einigen Mitbürgern in unverantwortlicher und rechtswidriger Weise angelegt werden. In der nnz werde ich in loser Folge derartige Ablagen näher vorstellen.
Dies soll zum einen die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis motivieren, diese zu beseitigen und potentielle Täter vielleicht von ihrem Vorhaben abschrecken, selbst ihren Müll in der Landschaft zu entsorgen. Denn die Hauptverantwortung tragen die Menschen selbst. Vielleicht bekommen ja die Verursacher selbst auch beim Anblick der Fotos ein schlechtes Gewissen und holen ihren eigenen Müll wieder ab.
Zugleich möchte ich damit auch zu Selbstbetrachtungen inklusive der Frage aufrufen, ob das, was wir so alles zu Hause herumstehen haben, wirklich zu unserem Glück und zu unserer Zufriedenheit notwendig ist.
Angesichts der Tatsache, dass es in der Welt rund eine Milliarde Menschen gibt, die kaum das Lebensnotwendigste zu essen haben, wir es uns in den verwöhnten Ländern aber leisten, in erschreckendem Ausmaß Lebensmittel wegzuwerfen, werde ich auch dieses Thema in Wort und Bild nicht aussparen. Hierzu werde ich auch den einen oder anderen blick hinter die Kulissen unserer Gesellschaft werfen.
Ich werde auch stets wenigstens eine teilweise Beschreibung des abgelegten Mülls geben, so dass sich vielleicht noch der eine oder andere findet, der sich an den wilden Müllhaufen bedient und sie so verkleinert. Heute stelle ich Ihnen eine Müllkippe am Aufgang vom Albert-Kunz-Sportplatz zur Antiquareiche vor. Selbst die in der Nähe weidenden Pferde blickten ratlos, als sie mich gestern in die abgelegten Tüten schauen sahen. Vielleicht aber betraf ihr ratloser Blick aber nicht mich, sondern den Müll selbst.
Neben einem zusammengefalteten Plastegartenteich und einem Teppich, stieß ich auf drei Tüten: In der einen fand sich ein Staubsauger nebst Schlauch, in der zweiten u.a. eine Satellitenschüssel und im dritten Müll aller Art, u.a. auch Malerreste. Ganz in der Nähe lag auch noch ein Fahrradrahmen. Anbei auch noch ein Bild von der nahen Antiquar-Eiche, die als Naturdenkmal deklariert ist.
Bodo Schwarzberg
Autor: nnzWährend es für die meisten von uns selbstverständlich ist, den selbst verursachten Müll in blauen, gelben, braunen und schwarzen Tonnen zu entsorgen, begegnen uns in der uns umgebenden Landschaft regelmäßig wilde Müllkippen, die von einigen Mitbürgern in unverantwortlicher und rechtswidriger Weise angelegt werden. In der nnz werde ich in loser Folge derartige Ablagen näher vorstellen.
Dies soll zum einen die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis motivieren, diese zu beseitigen und potentielle Täter vielleicht von ihrem Vorhaben abschrecken, selbst ihren Müll in der Landschaft zu entsorgen. Denn die Hauptverantwortung tragen die Menschen selbst. Vielleicht bekommen ja die Verursacher selbst auch beim Anblick der Fotos ein schlechtes Gewissen und holen ihren eigenen Müll wieder ab.
Zugleich möchte ich damit auch zu Selbstbetrachtungen inklusive der Frage aufrufen, ob das, was wir so alles zu Hause herumstehen haben, wirklich zu unserem Glück und zu unserer Zufriedenheit notwendig ist.
Angesichts der Tatsache, dass es in der Welt rund eine Milliarde Menschen gibt, die kaum das Lebensnotwendigste zu essen haben, wir es uns in den verwöhnten Ländern aber leisten, in erschreckendem Ausmaß Lebensmittel wegzuwerfen, werde ich auch dieses Thema in Wort und Bild nicht aussparen. Hierzu werde ich auch den einen oder anderen blick hinter die Kulissen unserer Gesellschaft werfen.
Ich werde auch stets wenigstens eine teilweise Beschreibung des abgelegten Mülls geben, so dass sich vielleicht noch der eine oder andere findet, der sich an den wilden Müllhaufen bedient und sie so verkleinert. Heute stelle ich Ihnen eine Müllkippe am Aufgang vom Albert-Kunz-Sportplatz zur Antiquareiche vor. Selbst die in der Nähe weidenden Pferde blickten ratlos, als sie mich gestern in die abgelegten Tüten schauen sahen. Vielleicht aber betraf ihr ratloser Blick aber nicht mich, sondern den Müll selbst.
Neben einem zusammengefalteten Plastegartenteich und einem Teppich, stieß ich auf drei Tüten: In der einen fand sich ein Staubsauger nebst Schlauch, in der zweiten u.a. eine Satellitenschüssel und im dritten Müll aller Art, u.a. auch Malerreste. Ganz in der Nähe lag auch noch ein Fahrradrahmen. Anbei auch noch ein Bild von der nahen Antiquar-Eiche, die als Naturdenkmal deklariert ist.
Bodo Schwarzberg











