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Do, 16:08 Uhr
24.11.2011

Baulärm am Bahnhof

Umfangreiche Bauarbeiten stehen nicht nur für die Gleise am Nordhäuser Bahnhof an, sondern auch für die Anwohner, verbunden mit Lärm...


Die Deutsche Bahn erneuert die Gleisanlagen in den Tag- und Nachtstunden vom 27. November (22.00 Uhr) bis 11. Dezember (4.00 Uhr) im Bereich des Bahnhofes Nordhausen. Bei diesen Baumaßnahmen wird das Gleis 1 im Bereich des Bahnhofes Nordhausen erneuert. Reisende beachten bitte, dass während dieser Bauarbeiten die Züge von anderen Bahnsteigen abfahren bzw. ankommen.

Bei diesen Arbeiten müssen die Beschäftigten vor den Gefahren aus dem laufenden Bahnbetrieb gewarnt und geschützt werden. Die Warnsignale (Rottenwarnanlage) müssen für alle Arbeitenden gut wahrnehmbar sein, deshalb liegt ihr Schallpegel über dem der eingesetzten Baumaschinen.

Trotz Einsatz lärmgedämpfter Arbeitsgeräte und Gleisbaufahrzeuge lassen sich ruhestörende Geräusche in der Helmestraße, Lange Straße und Freiherr-vom-Stein-Straße nicht vermeiden.

Aufgrund dieser Gleisbauarbeiten kommt es vom 28. November bis 3. Dezember und 5. bis 10. Dezember (jeweils von 6.00 Uhr bis 7.00 Uhr) auf dem Streckenabschnitt Nordhausen–Wolkramshausen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV).

Zwei frühe Züge der Linie RE 6/RB 45 Erfurt–Nordhausen werden auf dem Abschnitt Nordhausen–Wolkramshausen durch Busse, mit früheren Abfahrtszeiten und späteren Ankunftszeiten in Nordhausen, ersetzt.

Bitte beachten Sie diese Änderungen bei Ihrer Reiseplanung. Berücksichtigen Sie bitte auch die längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs und nutzen Sie gegebenenfalls frühere Verbindungen, um Anschlusszüge zu erreichen. Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Schienenersatzverkehr nur eingeschränkt möglich. Die Deutsche Bahn bittet Reisende und Anwohner um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Bahn: 0180 5 99 66 33 sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
24.11.2011, 20:05 Uhr
Es geht doch
Es wird wieder gebaut und modernisiert bei der Bahn. Die Rechnung des Herrn Mehdorn, einmal zu modernisieren und dann an die Börse gehen ist nicht aufgegangen. Die Gleise werden auch bei geringster Beanspruchung keine 30 Jahre durchhalten. Das hatte man sich aber zum Börsengang erträumt. Die Bahnchefs haben mein absolutes Mitgefühl, da diese Rechnung nicht aufgegangen ist.
Lane
01.12.2011, 18:33 Uhr
Signale
Die Signale, welche rund um die Uhr in fast allen Teilen der Stadt zu hören sind, erklären sich mir nach diesem Artikel endlich.
Wolfi65
02.12.2011, 09:10 Uhr
Nervig
Für Unbeteiligte sind die Warnsignale ziemlich nervig, keine Frage. Auch dass diese in der ganzen Stadt, gerade in den Nachtzeiten zu hören sind. Aber die Warntöne sind notwendig, damit in den Gleisen nichts passiert.

Auch dass die Akustik mehrmals hintereinander gegeben wird, ist der Örtlichkeit geschuldet, da teilweise die Züge auf den Schaltkontakten stehenbleiben oder zu langsam über diese fahren, wenn noch keine Einfahrt "gezogen" wurde.
Dann geht die Anlage in die "Störung" und muß manuell von Hand ausgeschaltet werden.
Ich habe mir das Baugeschehen direkt vor Ort angeschaut und mußte festellen, dass ich nach Jahren der Untätigkeit von der Lautstärke der Warnanlage überrascht wurde.

Zu Hause auf der Couch geht es eben nicht so laut zu. Aber am 11.12.2011 ist alles wieder vorbei.

PS:@Lane
Durchhalten bis dahin!
holaanne
02.12.2011, 10:29 Uhr
Rücksicht
Ich kann ja verstehen das vor den Zügen gewarnt werden muß, keine Frage. Aber wird denn nicht mal mehr Rücksicht auf die Nachtruhe genommen?

Es ist für Erwachsene schon belastend, aber was ist mit Klein -und Schulkindern, die in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden und am nächsten Tag sollen sie dann fit sein?

Man kann dafür Verständnis aufbringen bis zu einer gewissen Grenze,aber das ist schon mehr als ruhestörender Lärm ab 22.00 Uhr.

Mit der Meinung stehe ich sicher nicht allein.
NDHler
02.12.2011, 11:54 Uhr
Erst Recht...
...nach dem schweren Unfall in Heringen sollte man hier Verständnis zeigen, auch wenn es nervt, es ist nun mal notwendig.
TeeEff
02.12.2011, 17:19 Uhr
Beschränkung auf Tageszeiten...
wäre trotzdem wünschenswert.

In der Nacht - bei eh unübersichtlicher Situation - könnte die Arbeit ja ebenso ruhen.
Man hört diese Signalanlagen aber auch wirklich in der halben Stadt!
Okieh
03.12.2011, 14:39 Uhr
Sicherheit okay, aber nicht durch Körperverletzung
Ich kann nachvollziehen, dass eine Gleissicherung notwendig ist. Aber auch ein Betrieb wie die "BAHN" sollte Menschenrechte achten. Bauarbeiten müssen nicht nach 22.00 Uhr durchgeführt werden. Klar dauert die Baumaßnahme dann länger und kostet etwas mehr Geld, aber das ist das Problem der Bahn. Wenn eine automatisierte Warnanlage wie oben beschrieben, nicht korrekt funktioniert, dann ist halt der Einsatz von Personen gefragt.

Ich finde die nächtlichen Baumaßnahmen als eine bodenlose Fechheit und als persönliche Körperverletzung, da ich meiner nächtlichen Ruhe beraubt werde. Schlafentzug betrachte ich "FOLTER" welche mir hier Nacht für Nacht durch die Bahn AG zugefügt wird.

Ich werde eine entsprechende Klage prüfen um zumindest Nachts, solche Aktionen für die Zukunft zu unterbinden.
Wolfi65
04.12.2011, 00:00 Uhr
Körperverletzung
Ich werde auch Prüfen, ob nicht eine Anzeige wegen Körperverletzung in Frage kommt.
Allein die Tatsache, dass man nicht mehr schlafen kann, ist eine bodenlose Frechhheit.
Da soll man doch lieber Jemanden in den Zug laufen lassen.
Hauptsache die Allgemeinheit hat ihre Ruhe.
Fenster schließen usw. kann ja gar nicht sein.
Ich würde dann doch lieber die Polizei rufen, ob überhaupt eine Erlaubnis zur Nachtarbeit vorliegt.
Sollte diese aber vorliegen, wird es ziemlich eng mit einer Klage.
@Okieh Man kann es auch ein wenig übertreiben!
Nehmen Sie sich doch einmal eine Wohnung in einer westdeutschen Großstadt an der Autobahn.
Z.B. im Ruhrgebiet!
Viel Spass beim Klagen gegen Unbekannt!
Frankledig
04.12.2011, 08:21 Uhr
Sorry..was sein muß muß sein...
Wolfi...setz dich in dein Auto und fahr einige runden um den Block...hoffentlich leiser als die Bahnwarnanlagen..die haben wenigsten nen Sinn!!!!!!!!!!!!!!
Wolfi65
04.12.2011, 11:45 Uhr
Um den Block fahren
Ist eine gute Idee, wenn man nach einem Umtrunk das dringende Gefühl verspürt, noch Auto fahren zu müssen. Ich nehme wenigstens nicht am öffentlichen Strassenverkehr teil und deswegen habe ich noch einen Führerschein mit null Punkten in Flensburg, während sich die anderen schon mal einer Nachprüfung unterziehen sollten.

Aber das ist ein ganz anderes Thema und ich sage trotz allem Lärms: Ja zur Minimel 95 und ja zur Sicherheit im Gleis und überall auf dem Bau, denn gerade tödliche Unfälle vor dem Weihnachtsfest müssen nicht sein.

Ich habe immer versucht, das alle Versicherten nach Feierabend wieder bei ihren Familien ankommen. Das kann nicht jeder Verantwortliche von sich behaupten. Und am 11. Dezember ist wieder Ruhe mit Krach in den Nachtstunden.
Okieh
04.12.2011, 12:31 Uhr
Lärm in der NACHTt
Hallo, ich habe nichts gegen Sicherung von Baustellen, ganz im Gegenteil, nur ist es wirklich erforderlich diese Arbeiten auch Nachts durchführen zu müssen. Tagsüber, auch bis 22.00 Uhr kann und sollte jeder die laute Hupe ertragen, nur wenn ich meine Arbeitskraft Nachts regenerieren will und dann alle halbe Stunde von der Hupe (auch bei geschlossenen Fenster) aufwache, dann kann man ja nicht von Erholung sprechen.

Ich bin leider kein verbeamteter Bahner, der sich ein kleines Häuschen am Stadtrand weit weg von der Hupe leisten kann. Wolfi, schon mal nachgedacht, dass nicht alle Bürger Fan der Bahn sind.
Wolfi65
04.12.2011, 16:17 Uhr
Was ist Lärm?
Der vorbeifahrende LKW zur Nachtzeit, oder der Rasenmäher, welcher zur Sonntäglichen Stunde angeworfen wird?
Oder vielleicht die Waschmaschine des Nachbarn, welche um 23 Uhr noch schleudert?
Oder die Nachbarin, welche beim Liebesspiel das ganze Haus zusammenschreit?
Oder das Martinshorn eines Krankenwagens.
Oder der Hubschrauber am Südharzkrankenhaus, welcher auch Nachts über die Dächer donnert?
@Okieh
Von was wollen Sie noch alles kein Fan sein?
Wirkliche Ruhe gibt es nur auf dem Friedhof, aber dort will ja keiner freiwillig hin.
Sie haben mein volles Verständnis, aber wo gehobelt wird, dort fallen auch Späne.
Und Beamte gibt es nach meinen Infos hier im Osten nur sehr wenige.
Schon gar nicht bei der Bahn und Post.
Dann müssen Sie Glück haben und einem vom Eisenbahnbundesamt über den Weg laufen.
Das ist so selten, das es nicht auffällt.
Und ja, ein Häuschen am Stadtrand hätte ich auch gerne.
Schönen Sonntag noch!
Okieh
04.12.2011, 18:28 Uhr
ich versuch es mal langsam
@wolfi65 Rasenmäher können von mir aus den ganzen Sonntag mähen,habe ich kein Problem damit. Es geht mir um die Erholungsphase wärend der Schlafenszeit in der NACHT. Auch die Nachbarin die um 23.45 und um 1.00 Uhr den Brüller des Jahres ablässt stört mich nicht, auch nicht die Waschmaschine um 24.00 Uhr und schon gar nicht der SANKRA oder die Feuerwehr. Alle diese Störungen sind nicht PERMANENT wie diese nervige Hupe. Es geht mir ausschließlich um die Nachtzeit. Ist es nicht ausreichend von 6.00 -24.00 Uhr zu arbeiten?
Mich stört es wenn ich zum x. mal aus dem Schlaf geweckt werde und um 4.00 Uhr in der Früh immer noch auf vergeblich hoffe das diese Hupe endlich kaputt geht. Hätte nicht Jemand von der Bahn AG die Bevölkerung vorzeitig über den zu erwartneden Lärm informieren können? Dann hätte man sich den Jahresurlaub auf genau diese Zeit legen können.

Ich hoffe nur einer Ihrer Arbeiter in diesen Bauabschnitt hat nicht derartige Störungen zur Nachtzeit. Denn nach mehreren solcher gewissermaßen schlaflosen Nächten kann der darauf folgende Arbeitstag zwecks Mangel an Konzentration und Arbeitskraft schon zum Sicherheitsrisiko werden. Haben Sie auch einmal daran gedacht...?
NDHler
04.12.2011, 19:20 Uhr
Also,
ich war heute am Bahnhof um jemanden zu Zug zu bringen. Die Arbeiter dort haben die Signale an den laufenden Maschinen gerade so gehört. Gearbeitet wird dort übrigens 24h rund um die Uhr auch am Wochenende. Ich höre die Signale auch, auch nachts im Bett, aber das ganze ist temporär und daher die Aufregung hier nicht wert. Sicherheit geht vor, basta!
Okieh
04.12.2011, 20:06 Uhr
basta - das nenne ich mal Demokratie
@NDHler ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Erich und seine Gefolgsleute hatten einen ähnlichen Arbeitsstil, es wird halt so gemacht und basta, Wiederstand zwecklos.

@NDHler - Das hier 24 Stunden gearbeitet wird und deshalb diese Hupe auch 24 Stunden trötet ist mir auch klar, aber genau das war meine Frage, MUSS hier unbedingt 24Stunden gearbeitet werden????

Es soll auch Kinder und nicht taube Menschen in Nordhausen geben. Wenn Ihr Kind weinend um 4.00 uhr am Morgen vor Ihrem Bett steht, weil es wegen der Hupe nicht schlafen kann. Sagen Sie dann Ihrem Kind auch, es muß sein basta??!!
NDHler
05.12.2011, 07:27 Uhr
Demokratie?
Wollen Sie jetzt auf jeder Baustelle „demokratisch“ abstimmen, wann und wie lange hier gebaut werden darf? Das ist doch lächerlich! Wie gesagt, der Lärm ist temporär und kein Dauerzustand. Kommende Woche ist Schluss damit, dann ist wieder Ruhe am Nordhäuser Bahnhof. Würde man nicht Tag und Nacht dort arbeiten, hätten wir den Lärm noch ein paar Wochen länger!
TeeEff
05.12.2011, 10:56 Uhr
Man muss nicht verhandeln...
es gibt bereits gesetzlich festgelegte Ruhezeiten.
Retupmoc
05.12.2011, 12:18 Uhr
Ruhezeiten
Ich sehe das genauso wie User TeeEff. Wenn der LKW - Fahrer nicht schlafen kann, weil er alle 30 Minuten hochgeschreckt wird und dann um 7.00 Uhr einen Unfall baut - meint irgendwer, das dann auch nur einer sagt: Naja sie konnten ja auch nicht schlafen, die drei Verkehrstoten zählen dann natürlich nicht? Meiner Mutter ( 82 )geht es seit Tagen gesundheitlicher schlechter, weil sie nachts wegen dem Lärm kein Auge zu bekommt.

Ich fordere deshalb einen sofortigen Baustopp während der gesetzlichen Ruhezeiten. Wenn das nicht geht muss der Bahnhof halt zwischen 22 und 6 Uhr gesperrt werden. Dann werden Züge halt umgeleitet oder im Schienenersatzverkehr ersetzt. Das geht doch auch sonst!
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